Im Vorfeld des Reformationsjubiläums 2017: Die ökumenische Verführung geht in die Offensive

13.10.2016 | 11:01  Uhr

Im Vorfeld des 500. Jahrestages der Reformation 2017, kurz vor dem Jahr, das die Evangelische Kirche in Deutschland als „Luther-Jahr“ feiern will, verstärken sich die verschiedensten Bemühungen zu einer ökumenischen „Versöhnung“ und „Vereinigung“ der christlichen Kirchen und Bewegungen. Man will alles daransetzen, die Gräben zwischen Katholiken, Orthodoxen und Protestanten zuzuschütten und eine große „christliche Einheit“ erreichen, die angeblich den Willen des Herrn Jesus Christus erfüllen soll, wie er in Johannes 17 ausgedrückt ist, und die beansprucht, in einer immer unchristlicher werdenden Welt ein glaubwürdiges christliches Zeugnis aufzurichten. Diese aktuellen ökumenischen Bestrebungen wollen wir in unserem Artikel beleuchten und einmal mehr auf ihre geistlichen Hintergründe hinweisen.
 

Die Bibel kennt keine Einheit der bloß äußerlichen Christen

Das ist so nötig, weil immer mehr Evangelikale, die früher der Ökumene zumindest skeptisch gegenüberstanden, heute eingelullt und verführt werden und die große Vereinigung aller, die sich dem Namen nach Christen nennen, befürworten. Hinter der ökumenischen Bewegung stehen betrügerische Geistesmächte, die alles daransetzen, auch echte Gläubige irrezuführen und dazu zu verleiten, mit ins ökumenische Boot zu steigen. Die Führung der Evangelischen Allianz tut alles, um solche Bestrebungen zu unterstützen; unter den Allianz-Evangelikalen gibt es nur noch wenige und kaum gehörte warnende Stimmen. Und auch unter den bibeltreu geprägten Gläubigen außerhalb des Allianzlagers nimmt die Offenheit gegenüber ökumenischen Verführungen zu.

Deshalb müssen wir immer wieder einmal deutlich warnen und die biblische Wahrheit bezeugen. Die Wahrheit ist: Eine Vereinigung aller, die dem Namen nach „Christen“ sind, hat der Gott der Bibel nie gewollt, und sie steht im scharfen Widerspruch zu den Lehren des Herrn Jesus Christus, gerade auch zu Seinen bewegenden Worten in Johannes 17. Gottes Wort bezeugt uns, daß Gott selbst durch Seinen Heiligen Geist eine Einheit aller wahren Kinder Gottes bereits geschaffen hat: das ist die Einheit aller wahrhaft von neuem geborenen Gläubigen, die durch Buße und Glauben dem Herrn Jesus Christus als Herrn und Erlöser bekennen und Ihm angehören. Von diesen heißt es zu Recht:
 

Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen. (Eph 4,4-6)

Dagegen gilt diese Einheit nicht von den vielen Scheinchristen, die nur ein äußerliches Bekenntnis haben, aber niemals dem biblischen Evangelium geglaubt haben und nicht wiedergeboren sind. Solche „Christen“, die zu Millionen den evangelischen und katholisch-orthodoxen Großkirchen angehören und dort ein falsches Evangelium der „Rettung“ durch Werke und Sakramente angenommen haben, die sich auf ihre „Säuglingstaufe“ berufen und auf eine magische Sündenvergebung durch das Abendmahl und andere „Sakramente“, sie können nicht als wahre Gläubige und Kinder Gottes bezeichnet werden. Sie haben „eine äußere Form der Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie“ (2Tim 3,5). Sie sind nie zur echten Herzensumkehr und zum wahren Glauben an den Herrn Jesus Christus gekommen, wie ihn die Bibel bezeugt.

Solche „Namenschristen“ sind immer noch in der Finsternis, im Heidentum und religiös-christlich gefärbten Götzendienst, denn nichts anderes ist die römisch-katholische und die orthodoxe Kirche ihrem Wesen nach, was die Reformatoren wie Luther früher klar erkannten und in aller Schärfe bezeugten. Heute wollen ihre Nachfolger das nicht mehr wahrhaben; sie sind selbst Ungläubige, durch die historisch-kritische Theologie verblendet, und sie streben immer drängender nach einer Wiedervereinigung mit der römischen Kirche mit ihrem falschen „Jesus“ und ihrem falschen Evangelium, statt den wahren Herrn Jesus Christus treu zu bezeugen. Von diesen unechten Christen sagt uns Gottes Wort klar und nachdrücklich:

Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige. (2Kor 6,14-18)

Doch die meisten heutigen Evangelikalen mißachten diesen Ruf zur Absonderung, zur biblisch gebotenen Trennung von falschen Christen, von falschen Lehren, von einem falschen Evangelium. Sie führen den „Dialog“ mit Leuten, die den wahren Herrn Jesus Christus verleugnen und lästern, und sie betreiben eine ungöttliche und falsche Vereinigung mit solchen unechten Christen und Kirchenorganisationen.

Die katholischen falschen Priester mit ihrem falschen „heiligen Vater“ verleugnen den wahren Herrn, indem sie einen falschen Jesus verkündigen, der immer wieder neu als „Hostie“ „geopfert“ werden muß, damit Sündenvergebung geschehen soll. Sie verehren eine falsche „Himmelskönigin“ und „Gottesmutter“ als falsche Mittlerin und lehren, daß Werke und sakramentale Handlungen wie die Säuglingstaufe zum heil notwendig seien.

Die liberaltheologischen Protestanten verleugnen das biblische Evangelium, das immerhin Luther und andere Reformatoren wenigstens noch verkündigt hatten, indem sie die heiligen Worte Gottes zu menschlichen Mythen erklären und leugnen, daß der Herr Jesus Christus wirklich für unsere Sünden gestorben ist und von Gott auferweckt wurde. Die ökumenischen Kirchen des „Weltkirchenrats“ verkünden zumeist ein falsches „Soziales Evangelium“ der diesseitigen Lebensverbesserung und lehren, daß alle Menschen ohne Buße und Glauben gerettet seien und auch Angehörige heidnischer Religionen in den Himmel kämen.

Mit solchen Verbreitern verderbenbringender Irrlehren (2Pt 2,1; Tit 3,10-11) kann es niemals eine „Einheit“ oder „Zusammenarbeit“ oder auch einen „brüderlichen Dialog“ geben. Für die wahren Gläubigen gibt es in der Bibel eindeutige Gebote, sich von solchen Kräften entschieden zu trennen:

Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Gebt acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie! Denn solche dienen nicht unserem Herrn Jesus Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch wohlklingende Reden und schöne Worte verführen sie die Herzen der Arglosen. (Römer 16,17-18)

Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht, so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen, unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung - von solchen halte dich fern! (1Tim 6,3-5)

Aber in der heutigen evangelikalen Szene werden solche biblischen Gebote laufend mißachtet. Vor allem die Führung der Evangelischen Allianz arbeitet weltweit und auch in Deutschland eifrig daran, bibelgläubige protestantische Christen unter das „fremde Joch“ der Ökumene zu bringen, und viele heutige Evangelikale folgen ihnen ohne Bedenken.

Einige herausgegriffene Meldungen sollen diese Entwicklung verdeutlichen und uns warnen. Wir haben an anderer Stelle schon von den Bestrebungen an der Spitze berichtet, wie der neue Papst Franziskus gezielt führende Leute der Weltweiten Evangelischen Allianz sowie der Pfingstler und Charismatiker traf und trifft, um sie zur „Einheit“ mit der römischen Kirche einzuladen (vgl. hier und hier). Heute wollen wir einige Ereignisse an der „Basis“ beleuchten, die uns zeigen, wie sich der ökumenische Trend entwickelt.
 

Kardinal Lehmann erhält „Luther-Medaille“

Idea Online meldet: „Erstmals erhält ein Katholik die Martin-Luther-Medaille des Rates der EKD: der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann. Das Leitungsgremium würdigt damit seine einzigartigen Verdienste um die Ökumene in Deutschland, teilte die EKD-Pressestelle am 13. Mai in Hannover mit. Er habe sich auf vielfältige Weise für die Verständigung und Annäherung der beiden Kirchen engagiert, so der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München). Damit habe Lehmann ein „weltweit beachtetes Zeichen für die Verständigung der beiden großen Konfessionen“ gesetzt. Ferner habe er sich besonders mit Blick auf das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017 um das katholisch-evangelische Miteinander verdient gemacht, heißt es in der schriftlichen Begründung: „In zahlreichen öffentlichen Äußerungen hat er auf die Chance für die Ökumene hingewiesen und seiner Hoffnung Ausdruck gegeben, daß sich beim anstehenden Jubiläum ,neue Türen auftun’ können.“ Die Martin-Luther-Medaille wird im Vorfeld des Reformationsjubiläums an Persönlichkeiten verliehen, die sich laut EKD in herausragender Weise um die evangelische Kirche verdient gemacht haben.“ (http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/kardinal-karl-lehmann-erhaelt-martin-luther-medaille-96795.html).

Diese Verleihung zeigt, wie betrügerisch die EKD-Leitung mit dem „Erbe der Reformation“ umgeht. Man tut im Endeffekt alles, um den geistlichen Aufbruch, den Segen der Reformation zunichte zu machen und mit gezielten Schritten wieder unter das Dach der römischen Kirche zurückzukehren. Das „Luther-Jahr“ ist ein großer Betrug; in diesem Jahr werden die Verwalter des reformatorischen Erbes große Anstrengungen machen, den Segen zunichtezumachen, der durch Luther und andere Reformatoren gewirkt wurde, und das Licht des biblischen Evangeliums wieder auszulöschen. Man „feiert“ Luther und tritt sein positives Erbe mit Füßen.
 

Die evangelikale Zeitschrift „ideaSpektrum“ macht Werbung für „evangelikale Katholiken“

Als Sprachrohr der evangelikalen Bewegung versteht sich die Zeitschrift „ideaSpektrum“, und in gewisser Weise ist sie sicher ein Spiegel der Meinungen und Entwicklungen unter den deutschsprachigen Pietisten und Freikirchlern, auch wenn die wirklich biblischen Positionen und deutlich kritischen Stimmen konservativer Evangelikaler dort kaum gehört werden. In dieser Zeitschrift (die ich seit Jahren regelmäßig lese) werden immer wieder ökumenische Botschaften gesendet, die die römische Kirche massiv verharmlosen und Werbung für die Ökumene machen.

So durfte der „evangelikal-katholische“ Publizist Bernhard Meuser Sympathiewerbung für das erzkatholische Kirchenfest „Fronleichnam“ machen, bei dem der unbiblische Kult der geopferten Hostie öffentlich in Prozessionen auf die Straße getragen wird. Meuser umgeht geschickt die Irrlehren von der wirklichen Gegenwart des falschen Christus in der „Hostie“ und dem immer wiederholten „Opfer“ und versucht, evangelische Christen für ein wohlwollendes Verständnis zu gewinnen. Das geschieht unwidersprochen in der Zeitschrift der Evangelischen Allianz! („Müssen Protestanten Fronleichnam ablehnen?“ ideaSpektrum 21/2016, S. 23.)

In derselben Ausgabe von ideaSpektrum findet man auch ein ausführliches (3 1/2 Seiten) Interview mit dem katholischen Bischof von Passau, Stefan Oster, der so vorgestellt wird: „Er zählt mit 50 Jahren nicht nur zu den jüngsten Kirchenleitern, sondern gilt auch als evangelikal“. Dieses Image wird dann im Interview weiter gepflegt; Oster stellt sich sympathisch dar, mild kritisch gegenüber gewissen Problemen in der römischen Kirche, aber natürlich strikt loyal zu ihren Lehren und ihrem Papst. Er macht Äußerungen, die man nach den verwässerten Maßstäben der modernen Evangelikalen als „evangelikal“ deuten kann, obwohl sie ganz im Rahmen der falschen Lehren Roms liegen.

Der Interviewer fragt: „Sie sind bei Facebook aktiv und haben einen eigenen Internetblog. Die „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“ schrieb über Sie: „Seine Facebook-Texte wirken wie im Jesus-Rausch geschrieben. Mit ihm hat die katholische Kirche einen Evangelikalen.“ Oster antwortet: „Das ist eine sehr pointierte Formulierung. Ich nehme es als Anerkennung, daß es mir im Kern um Jesus Christus geht. Wenn evangelikal bedeutet, daß für mich das Evangelium im Mittelpunkt steht – vielen Dank!“ In Wahrheit liegen Abgründe zwischen dem echten Evangelium (das aber in evangelikalen Kreisen auch schon sehr verfälscht und verwässert ist) und dem falschen Evangelium Roms. Doch das wird von den heutigen Evangelikalen vernebelt und geleugnet.

In der Luther-Sonderbeilage zu ideaSpektrum 36/2016 (ideaSpektrum Spezial 6/2016) wird dem römischen Kardinal Walter Kasper Raum gegeben, seine irreführenden Ansichten über den Reformator auszubreiten. Kasper tut so, als sei Luther mit seinem eigentlichen religiösen Anliegen ganz nah bei der römischen Kirche angesiedelt, als sei das von ihm verkündete biblische Evangelium mit dem der Kirche Roms identisch. Er verharmlost den unversöhnlichen Gegensatz, den Luther als reifer Reformator zur katholischen Kirche entwickelt hatte, und stellt ihn beinahe schon als „gemeinsamen Kirchenvater“ hin: „Luther war Reformer, kein Reformator (…) Sein Ziel war die Erneuerung der katholischen Kirche, das heißt der gesamten Christenheit, vom Evangelium her. (…) Auf dieses ursprüngliche, evangelische wie katholische Anliegen Luthers müssen wir uns heute ökumenisch gemeinsam besinnen“.

Kaspers Angebot zur Wiedervereinigung mit Rom klingt sehr fromm und salbungsvoll: „Der Weg zur vollen Einheit ist offen, auch wenn er vielleicht lang und steil sein mag. Allein Gottes Barmherzigkeit kann die tiefen Wunden heilen, welche die Trennung am Leib Christi, der die Kirche ist, geschlagen hat. Sie kann unsere Herzen verändern und erneuern, damit wir zur Umkehr bereit sind, uns barmherzig einander zuwenden, einander vergangenes Unrecht verzeihen, uns versöhnen und uns auf den Weg machen, um geduldig Schritt für Schritt auf dem Weg zur Einheit in versöhnter Verschiedenheit zusammen zu finden“.

Mit diesen verführerischen Worten wird der unversöhnliche Gegensatz zwischen dem echten und dem falschen Evangelium, zwischen dem Götzendienst und Machtanspruch Roms und dem Wesen der wahren Gemeinde vernebelt. Doch wie viele Evangelikale fallen heute auf solche verführerischen Botschaften herein! Dem Leser von Idea werden sie ohne Kommentar und Widerspruch nahegelegt, und Kaspers Buch wird ihm als „Buchtipp“ zur Lektüre empfohlen.

 
Evangelische Allianz wird Beobachter bei der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen“ (ACK)

Die ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) ist sozusagen das Organ der Ökumene in Deutschland. In diesem Dachverband, der zur Zeit passenderweise von einem katholischen Bischof geleitet wird, sind zahlreiche äußerlich christliche Kirchen vereinigt, die aber alle in der einen oder anderen Weise vom biblischen Glauben abgewichen sind. Zuvorderst sind dort die Katholische Kirche und die EKD vertreten, aber auch bibelkritisch gewordene Freikirchen wie die Evangelisch-Methodistische Kirche, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (Baptisten), die Heilsarmee in Deutschland und der pfingstlerische Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden.

Zu den Gastmitgliedern der ACK gehören u.a. der Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland (FEG), der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland (BFP), sowie die als Sekte früher gemiedene Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Interessant ist die Meldung, daß in der ACK Mecklenburg-Vorpommern seit 24. 6. 2016 auch die Sekte „Neuapostolische Kirche“ als Gastmitglied aufgenommen wurde (http://www.oekumene-ack.de/aktuell/aktuelle-meldungen/artikel/artikeldetails/neuapostolische-kirche-als-gastmitglied-in-der-ack-mecklenburg-vorpommern-aufgenommen/). Zu diesem unbiblischen Zusammenschluß von Gegnern des wahren Evangeliums hat sich seit neuestem auch die Evangelische Allianz als Beobachter gesellt.

Idea Online meldet am 29. September 2016 eine kurze, aber inhaltsschwere Nachricht: „Neue ständige Beobachterin der ACK ist die Deutsche Evangelische Allianz. Ihr Generalsekretär Hartmut Steeb (Stuttgart) nahm an der Mitgliederversammlung teil. Sie ist das oberste, beschlußfassende Leitungsorgan der ACK und besteht aus den 50 Delegierten der Mitglieder, Gastmitglieder sowie der ständigen Beobachter, die von den Kirchen für die Dauer von fünf Jahren benannt werden. Zu dem 1948 gegründeten Dachverband gehören 17 Kirchen und Freikirchen. Vorsitzender ist der katholische Bischof von Speyer, Karl-Heinz Wiesemann.“

In der gedruckten Ausgabe von ideaSpektrum sind dazu noch bemerkenswerte Äußerungen des DEA-Generalsekretärs Hartmut Steeb festgehalten: „Wie er gegenüber Idea sagte, hat sich die Frontstellung der 70er und 80er Jahre zwischen Allianz und ACK gelöst. Mittlerweile seien in der ACK auch die meisten Freikirchen und darunter viele Evangelikale vertreten. ‚Neben der organischen Einheit in der Christenheit brauche es auch die organisatorische Zusammenarbeit der Kirchen. es gehört zur Grundschule des christlich gebotenen Miteinanders, daß man nicht übereinander redet, sondern sich zusammen für Gespräche an einen Tisch setzt.‘ Er sei sehr freundlich aufgenommen worden, so Steeb. Die Meinung der Allianz stoße auf Interesse und werde gehört.“ (ideaSpektrum 40/2016, S. 7).

Das ist kein Wunder, weil die Allianz inzwischen kaum anderes zu sagen hat als die vom Glauben abgefallenen ökumenischen Kirchen! Wenn Steeb festestellt, daß die Frontstellung zwischen DEA und ACK nunmehr aufgelöst sei, woran liegt das? Ist etwa die ACK biblischer geworden? Keineswegs; sie entfernt sich immer weiter von Gottes Wort, wie u.a. die Öffnung gegenüber den Neuapostolischen belegt. Also gibt es nur eine Schlußfolgerung: die Allianz ist liberaler und ökumenischer geworden und von Überzeugungen abgerückt, die sie früher noch hochgehalten hat!

 
„Miteinander für Europa“

Noch eine Idea-Meldung wollen wir hier wiedergeben und kommentieren, weil auch sie zeigt, wie die falsche „Einheit“ der Ökumene immer weitergetragen wird:

Mit einer Kundgebung in der Münchner Innenstadt ist der dreitägige Kongreß des ökumenischen Netzwerks „Miteinander für Europa“ am 2. Juli zu Ende gegangen. Daran nahmen rund 5.000 Personen teil. Der Großteil legte öffentlich ein Versprechen ab, die christliche Botschaft im eigenen Leben umzusetzen, den Weg der Versöhnung zu gehen und Menschen anderen Glaubens mit Respekt zu begegnen. Zuvor hatten auf dem Kongreß etwa 1.700 anglikanische, katholische, evangelische und orthodoxe Teilnehmer aus 32 Ländern darüber diskutiert, wie Einheit unter Christen in Europa verwirklicht werden kann. Papst Franziskus rief bei der Kundgebung in einer Videobotschaft auf, angesichts vieler Konflikte Brücken zu bauen. Die Bewegung „Miteinander für Europa“ sei notwendiger denn je. Ziel sei es, „die Grundwerte des Christentums in konkrete Antworten auf die Herausforderungen eines Kontinents in der Krise umzusetzen“. In einer weiteren Videobotschaft begrüßte das Ehrenoberhaupt von 300 Millionen orthodoxen Christen, Bartholomäus I. (Istanbul), ebenfalls den Kongreß und rief die Christen zum solidarischen Handeln auf. (http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/tausende-christen-bekennen-in-muenchen-oeffentlich-ihren-glauben-97423.html)

Wir erinnern uns: in der 1999 u.a. von Chiara Lubich (Fokolare) begründeten Bewegung „Miteinander für Europa“ sind zahlreiche katholische Ordensgemeinschaften (z.B. die marianische „Schönstatt-Bewegung“ und „Fokolare“) mit einigen evangelischen und evangelikalen Gruppen (u.a. CVJMs, Pro Christ e.V.), vor allem aber auch zahlreichen charismatischen Gruppierungen (u.a. Vineyard, Gospel Forum Stuttgart, Jesus Freaks) vereinigt. Vertreter der Evangelischen Allianz wie Hartmut Steeb und auch Pfarrer Ulrich Parzany hatten bei vergangenen Veranstaltungen ihre Solidarität mit dieser ökumenischen Bewegung zur „geistigen Erneuerung“ Europas bekundet.

2016 steuerte auch die liberaltheologische Spitze der Evangelischen Kirche ihren Beitrag bei; ihr Vorsitzender, bekannt durch sein Engagement für ein Islamzentrum in München, richtete ein Grußwort an die Teilnehmer:

Der EKD-Ratsvorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm (München), sagte auf der Kundgebung an die Teilnehmer gerichtet: „Ihr seid Menschen, die von Herzen Christus in sich tragen.“ Man solle nur noch von Christen sprechen und nicht mehr von katholischen oder evangelischen Christen. Die Zeit sei auch vorbei, daß man einem Christen anderer Prägung „einen Hut aufsetze“ und ihn mit einem Begriff wie charismatisch, progressiv, liturgisch oder evangelikal in eine Schublade stecken wolle.

Auch andere hochrangige Kirchenvertreter meldeten sich zu Wort:

Der Vorsitzende der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (München), ermunterte die Christen zum Bekenntnis ihres Glaubens: „Deutschland und Europa warten darauf, daß wir gemeinsam Jesus bezeugen.“ Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, sagte, er leide darunter, daß es noch so viele Christen gebe, die nicht unter der fehlenden Einheit litten. (…) Der Organisator des Kongresses und Leiter des CVJM Esslingen, Gerhard Proß, erklärte: „Die Trennung unter Christen ist eine Wunde, aber sie muß nicht bleiben.“ Mit Blick auf die seit der Reformation bestehende Spaltung zwischen katholischen und evangelischen Christen sagte er: „500 Jahre sind genug.“ (http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/tausende-christen-bekennen-in-muenchen-oeffentlich-ihren-glauben-97423.html)

Bei dieser Vielzahl von Stimmen darf die Evangelische Allianz nicht fehlen. Ihr Generalsekretär äußerte bemerkenswerte Gedanken:

Das Eintreten für die geistliche Einheit unter Christen ist das Hauptprogramm für die Gemeinde Jesu. Diese Ansicht vertrat der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), beim ökumenischen Kongreß „Miteinander für Europa“ in München. (…) „Wenn Jesus das so wichtig war, daß er dafür so intensiv gebetet hat, dann kann uns das nicht gleichgültig lassen“, sagte Steeb. Einheit könne man aber nicht befehlen. Sie gelinge durch das Gespräch, in dem man sich kennenlerne und Vorurteile überprüfe. So seien Verwerfungen zwischen Evangelikalen auf der einen Seite und der pfingstkirchlichen Bewegung auf der anderen Seite überwunden worden: „Wenn wir das Gemeinsame unseres Glaubens betonen, dann verliert das Trennende seine Kraft.“ (http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/wie-geistliche-einheit-unter-christen-gelingen-kann-97416.html)

„Das Eintreten für die geistliche Einheit unter Christen ist das Hauptprogramm für die Gemeinde Jesu.“ Damit setzt ein führender Evangelikaler die betrügerische ökumenische „Einheit“ höher an als die Verkündigung des Evangeliums (die von der Ökumene ja erstickt wird) und höher als den treuen Priesterdienst der Gemeinde vor Gott (der durch die Ökumene verunreinigt und zerstört wird). So lassen sich die Evangelikalen zunehmend vor den Karren der falschen Welteinheitsreligion spannen, einer Bewegung, die die wahre Gemeinde Jesu Christi zerstören und auflösen will.

 
Charismatiker rühmen sich als „Motor der Ökumene“

Wir haben immer wieder deutlich gemacht, daß gerade die Charismatische Bewegung eine wichtige Triebkraft einer falschen ökumenischen „Einheit“ ist, die durch mystische Erlebnisse und falsche „Geistesgaben“ gefördert werden soll, während die Wahrheit der Heiligen Schrift darüber im Nebel versinkt und mißachtet wird. Ihre führende Rolle im ökumenischen Prozeß haben kürzlich führende Charismatiker auf einem charismatischen Kongreß ganz offen ausgesprochen:

Die charismatischen Bewegungen sind ein Motor der Ökumene. Das haben führende Vertreter der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche (CE) und der Geistlichen Gemeindeerneuerung in der Evangelischen Kirche (GGE) beim gemeinsamen Kongress „Pfingsten 21“ in Würzburg betont. Dazu versammelten sich vom 30. September bis 3. Oktober rund 2.000 Teilnehmer. Die Leiterin des Büros der Charismatischen Erneuerung in Rom, Michelle Moran, sagte, die Geschichte der charismatischen Bewegung zeige, daß trotz bestehender Unterschiede in den Kirchen eine tiefe geistliche Einheit unter Gläubigen verschiedener Konfessionen möglich sei. Der als Prediger des Papstes bekannte Kapuziner-Pater Raniero Cantalamessa rief dazu auf, sich immer auch über das Gute zu freuen, das Gott anderen Kirchen schenke. Es sei Sünde und entspreche dem Denken des Turmbaus zu Babel, wenn einzelne Konfessionen sich selbst auf Kosten anderer groß machen wollten. (http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/die-charismatischen-bewegungen-sind-ein-motor-der-oekumene-98422.html)

 
Das interreligiöse Friedensgebet in Assisi

Schließlich wollen wir noch kurz dokumentieren, was biblisch nüchterne Beobachter der ökumenischen Bewegung immer schon betont haben: Die falsche Streben nach religiöser Einheit auf Kosten der Wahrheit macht beim christlichen Bekenntnis nicht Halt. Die Einheitssucht der Ökumene hat von Anfang an über die Einheit aller Namenschristen hinausgereicht und die Einheit aller Weltreligionen durch Dialog und Zusammenarbeit angestrebt.

Dabei spielte ein früheres interreligiöses Friedensgebet eine Schlüsselrolle: Vor 30 Jahren, am 27. Oktober 1986, kamen auf Einladung von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) mehr als 100 Vertreter aller großen Religionen in der mittelitalienischen Stadt Assisi zusammen. Danach gab es noch mehrere solche Treffen, wobei dem Treffen 2016 durch einen Besuch von Papst Franziskus besonderes Gewicht verliehen wird. In einer Presseerklärung der veranstaltenden Gemeinschaft Sant’Egidio (die auch bei „Miteinander für Europa“ führend vertreten ist) heißt es:

In Assisi findet vom 18. bis 20. September 2016 das internationale Treffen "DURST NACH FRIEDEN - Religionen und Kulturen im Dialog" statt. 30 Jahre nach dem historischen Friedensgebet vom 27. Oktober 1986, zu dem der Hl. Johannes Paul II. eingeladen hatte, treffen sich Männer und Frauen verschiedener Religionen und Kulturen in der gemeinsamen Hoffnung, dass der "Geist von Assisi" einer von Gewalt, Kriegen und Spaltungen gezeichneten Welt Frieden bringen möge. Das dreitägige Treffen ist eine Gelegenheit zum Gespräch und Austausch und zum Gebet einer neben dem Anderen.

Das Treffen wird von der Diözese Assisi, der Franziskanischen Familie und der Gemeinschaft Sant'Egidio in Zusammenarbeit mit anderen kirchlichen Bewegungen und Vereinigungen und mit der Umbrischen Bischofskonferenz, der Region Umbrien und der Kommune Assisi organisiert. Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit wird der 30. Jahrestag des Ereignisses von 1986 begangen, um den "Geist von Assisi" den neuen Generationen zu übergeben und zu helfen, den Weg der Menschheit in die Zukunft zu führen. (http://www.santegidio.org/pageID/3/langID/de/itemID/16924/ASSISI-2016-DURST-NACH-FRIEDEN--18--20-September-Friedenstreffen-der-Religionen-und-Kulturen.html)

Die im Mai 1968 in Rom entstandene katholische Bewegung Sant'Egidio widmet sich der karitativen Arbeit, der Diplomatie in Bürgerkriegsgebieten sowie dem Dialog der Religionen. Sie hat nach eigenen Angaben rund 60.000 Mitglieder in 70 Ländern, davon 5.000 in Deutschland. Ihr Hauptsitz befindet sich im römischen Stadtteil Trastevere, ihr deutsches Zentrum seit 1983 Würzburg. (https://www.domradio.de/themen/interreligi%C3%B6ser-dialog/2016-09-01/papst-reist-zu-friedensgebet-nach-assisi)

Es verwundert kaum, daß auch die Evangelische Allianz längst auf den ökumenischen Zug des „interreligiösen Dialogs“ aufgesprungen ist. So lesen wir in einem Bericht:
Mission und der Dialog der Religionen sind zwei Seiten einer Medaille. Diese Ansicht vertrat Andrea Meyerhoff (Berlin) vom Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz und dem Vorstand des überkonfessionellen Netzwerks „Gemeinsam für Berlin“ am 24. September beim Allianztag im thüringischen Bad Blankenburg. „Ohne Gespräch gibt es keine Mission“, sagte sie. (http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/mission-und-dialog-der-religionen.html)

Was ist das für eine „Mission“, die auf dem angeblich gleichberechtigten Gespräch zwischen den Götzenreligionen des Heidentums und dem christlichen Glauben beruhen soll? Es ist nicht mehr die biblische Evangeliumsverkündigung, die bei vielen evangelikalen Werken längst durch die ökumenische „Missio Dei“ ersetzt ist. Führende Evangelikale betreiben schon seit Jahren einen „Dialog“ mit dem Islam; man ist längst auf das falsche „Evangelium“ des ÖRK umgeschwenkt.

 
Wo soll das alles hinführen?

Diese ausgewählten Nachrichten von der Front der falschen Einheitsbestrebungen machen deutlich, daß sich das Tempo der ökumenischen Bewegung erhöht. Man will möglichst bald einen symbolischen Schritt zur Vereinigung, und das Jahr 2017 bietet sich dafür aus ökumenischer Sicht geradezu an. Das Ziel der von Christus abgefallenen Kirchenführer ist es, die Reformation mit ihrer Betonung auf die Heilige Schrift, das biblische Evangelium und mit ihrer Trennung von der betrügerischen Kirche Roms rückgängig zu machen und eine falsche Einheitskirche unter der Führung der katholischen Kirche und ihres „Heiligen Vaters“ zu errichten.

Und die Evangelikalen? Es hat den Anschein, als wollten sie die Vertreter des Ökumenischen Weltrates der Kirchen noch überholen und schneller in Rom sein als der ÖRK. Wenn der CVJM-Führer Proß lautstark verkündet: „500 Jahre sind genug!“ und Hartmut Steeb behauptet, die ökumenische Einheit sei das wichtigste Ziel der Christenheit, dann zeigt das, wie weit die ökumenische Verblendung in diesen Kreisen schon fortgeschritten ist.

Wer seine Bibel glaubend liest, der weiß, wo dies alles hinführt: zur Aufrichtung der großen endzeitlichen Welteinheitskirche, die im Buch der Offenbarung als HURE BABYLON gekennzeichnet wird.

Und einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir und sprach zu mir: Komm! ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an den vielen Wassern sitzt, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben, und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnen, trunken geworden sind. Und er brachte mich im Geist in eine Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen; und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Greueln und der Unreinheit ihrer Unzucht, und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde. (Offb 17,1-5)

Mit erschreckender Macht werden alle unklaren Christen in diesen Sog der falschen Einheitskirche hineingezogen. Hinter diesem Sog stecken verführerische Geister aus dem Abgrund, welche viele verführen, wie geschrieben steht: „Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden“ (1Tim 4,1). Nur die wahren Gläubigen, die in der Heiligung leben und die Kraft von oben zur Absonderung von der Welt und der falschen Christenheit haben, können sich von diesem Sog fernhalten und dem Herrn noch treu bleiben. Das wird uns zunehmend geistliche Kämpfe und Ausgrenzung und Verfolgung kosten, aber es kommt entscheidend darauf an, daß wir uns von dem babylonischen Einheitsbestrebungen fernhalten und noch ein klares Zeugnis für unseren bald wiederkommenden Herrn ablegen.

Darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten. So laßt uns nun zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen! Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebr 13,12-14)


www.das-wort-der-wahrheit.de   Rudolf Ebertshäuser   13. 10. 2016





 



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