Auf-gelesen Januar 2015

29.01.2015 | 12:05  Uhr

 
Bestseller über „Himmelserfahrung“ ist eine Lügengeschichte
 
Der christliche Verlag Gerth Medien (Aßlar bei Wetzlar) hat die Auslieferung eines Buches über den angeblichen Aufenthalt eines Jungen bei Jesus Christus im Himmel beendet. Die Geschichte, die in dem 2010 erschienenen internationalen Bestseller „Der Junge, der aus dem Himmel zurückkehrte – Eine wahre Geschichte“ erzählt wird, ist nach Angaben des Titelhelden und Mitautors Alex Malarkey frei erfunden. Das Buch, das Alex’ Vater Kevin mit seinem Sohn schrieb, schildert, wie der damals sechsjährige Junge 2004 bei einem Autounfall so schwer verletzt wurde, daß er an der Schwelle zum Tod stand und ins Koma fiel. Als er zwei Monate später gelähmt erwachte, behauptete er, daß ihn Engel in den Himmel gebracht hätten. Auch habe er einen Blick in die Pforten der Hölle tun können. Jetzt wandte sich Alex mit einem im Internet veröffentlichten Offenen Brief an alle Verlage, die das Buch verbreiten, sowie an Kunden und Leser. „Ich bin nicht gestorben. Ich bin nicht im Himmel gewesen“, so Alex Malarkey. Er habe die Geschichte nur geschrieben, um Aufmerksamkeit zu erregen. Damals habe er die Bibel noch nicht gelesen. Heute wisse er, daß sich Menschen nicht durch Lügengeschichten verführen lassen sollten. Sie sollten nur die Heilige Schrift lesen; das sei genug: „Die Bibel ist die einzige Quelle der Wahrheit.“ Nur durch Buße und die Vergebung der Sünden durch den Glauben an Jesus Christus könne man in den Himmel kommen – und nicht, indem man ein menschliches Werk lese. Alex Malarkey: „Ich möchte die ganze Welt wissen lassen, daß die Bibel ausreicht.“ - Wie recht dieser Junge doch hat! Aber wie beschämend ist diese Sache für die christlichen Buchverlage, die nur allzu nach Sensationsgeschichten greifen, und für das christliche Leserpublikum, das sich nur allzu gerne betrügen läßt, anstatt sich mit der Bibel selbst und ihren oft unangenehmen, aber stets heilsamen Wahrheiten auseinanderzusetzen.
 
Quelle: Idea Online vom 16. Januar 2015. (http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/himmelserfahrung-erweist-sich-als-luegengeschichte-83093.html)
 

 
„Jesus-Freak“ Dreyer wirkt bei weltlicher Kuppelshow mit
 
Der als „freikirchlicher Pastor“ bezeichnete Mitbegründer der „Jesus-Freaks“ und Initiator der lästerlichen „Volxbibel“, Martin Dreyer, hat mit seiner Beteiligung an einer frivolen Kuppelshow des Fernsehsenders SAT 1 viel Aufesehen erregt. Dort sollten Paare, die sich gar nicht kannten, sondern durch test füreinander ausgesucht wurden, erst heiraten und sich dann kennenlernen. Einer der „Experten“, die dieses abstoßende, die Würde und Heiligkeit der Ehe mit Füßen tretende Schauspiel begleiteten, war Dreyer. Idea online berichtet dazu:
 
Drei von vier Paaren, die in der SAT.1-Fernsehsendung „Hochzeit auf den ersten Blick“ heirateten, haben sich bereits wieder getrennt. Das bestätigte ein Sprecher des Senders in Unterföhring bei München nach der Ausstrahlung der letzten Folge am 14. Dezember. Das verbleibende Paar sei „glücklich“ und vor kurzem in eine gemeinsame neue Wohnung gezogen. In der fünfteiligen Serie trafen sich acht Heiratswillige auf dem Standesamt, die sich zuvor noch nicht gesehen hatten. Sie sollten nach der Hochzeit zueinander finden. Die Paare wurden nach zehn wissenschaftlichen Testverfahren ausgewählt. So mussten die Kandidaten unter anderem einen DNA-Test ablegen, um herauszufinden, ob sie sich „riechen“ können. Vier Experten führten die Partner zusammen. Das Team bestand aus einer Psychotherapeutin, einem Wohnpsychologen, eine Paartherapeutin und dem freikirchlichen Pastor Martin Dreyer (Berlin) ….
 
Dreyer verteidigte seine Beteiligung an diesem sensationslüsternen und gottlosen Projekt und behauptete, die Beteiligten kämen durch ihn mit dem „Evangelium“ in Berührung. Aber was Dreyer lebt und verkündigt, ist ein falsches Evangelium, das niemanden rettet, und seine Mitwirkung an dieser zynischen Publikumsbelustigung verunehrt den Namen Christi aufs schlimmste.
 
Quelle: http://www.idea.de/nachrichten/detail/medien/detail/streit-um-mitwirkung-eines-pastors-an-einer-tv-kuppelshow-89019.html
 

 
GemeindeNEUdenken-Kongreß 2015: Weiter auf charismatisch-emergentem Kurs
 
Das zur Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden im BEFG gehörende Forum Wiedenest hat für Oktober 2015 einen weiteren GemeindeNEUdenken-Kongreß angekündigt. Die Auswahl der Sprecher zeigt, daß dabei weiterhin der eingeschlagene verführerische Kurs verfolgt wird, der in dem Buch Zerstörerisches Wachstum kritisch zur Sprache kam. Wie schon 2013, wo vor allem Prof. Johannes Reimer und Oscar Muriu Botschaften brachten, wird auch 2015 an der Auswahl der Referenten der charismatisch-emergente Weg deutlich, der hier eingeschlagen wird. Die geladenen Referenten sind Heinrich-Christian Rust und Oivind Augland, und beide Referenten haben einen interessanten Hintergrund.
 
Dr. Heinrich-Christian Rust ist einer der führenden Charismatiker in Deutschland und Hauptpastor der Friedenskirche in Braunschweig, einer der größten Gemeinden im BEFG. Zu seinen zahlreichen Ämtern gehören u.a. folgende:
 
seit 1996: Sprecher des Kreises Charismatischer Leiter in Deutschland
seit 1997: Leitungskreis der Lausanner Bewegung in Deutschland
seit 2003: Vorsitz „Geistliche Gemeindeerneuerung im BEFG”
seit 1996: Mitarbeit im Redaktionsteam der Zeitschriften „Aufatmen” und „Neues Leben”
seit 2013: Vorstand IGW International
seit 2014: Dozent Bibelschule Bad Gandersheim
seit 2015: Dozent Akademie Christlicher Führungskräfte
 
Rust ist nicht nur profilierter Charismatiker, sondern auch Befürworter emergenten Gedankenguts, wie seine Broschüre Relevante Gemeinde. Die Gemeinde von morgen beginnt heute (Kassel, Oncken 2010) beweist. Daß er im emergent-missional-charismatischen „Institut für Gemeindebau und Weltmission“ (IGW) deutschlandweit und international Vorstandsverantwortung wahrnimmt, zeigt ebenfalls diese Ausrichtung.
 
Der zweite Referent, Oivind Augland, arbeitet als Inland-Missionsdirektor der Lutherischen Kirche Norwegen; wichtiger aber ist seine Funktion als Koordinator für Skandinavien bei dem charismatisch-emergenten Netzwerk DAWN (Discipling A Whole Nation) Europe. Er arbeitet mit daran, überall charismatisch-missionale Gemeindegründungsbewegungen anzuregen.
 
Die Botschaft dieser beiden Referenten setzt also mit Sicherheit die verkehrte, irreführende Linie weiter fort, die das Forum Wiedenest schon seit langen Jahren fährt. Daß dies bewußt auch angesichts der Warnungen geschieht, die u.a. in dem Buch Zerstörerisches Wachstum ausgesprochen wurden, zeigt auch, daß alle Beteuerungen, man habe mit Charismatik nichts zu tun und werde zu Unrecht verdächtigt, durchsichtige Schutzbehauptungen sind. Sie wissen sehr wohl, was sie tun, und sie machen bewußt weiter damit.
 
Quellen: http://www.wiedenest.de/gemeindeneudenken/kongress-2015.html
Rudolf Ebertshäuser: Zerstörerisches Wachstum. Steffisburg (Nehemia) 3. Auflage 2015
 
 
www.das-wort-der-wahrheit.de    Rudolf Ebertshäuser    29. 1. 2014
 

 


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