Das Wort der Wahrheit

Lutherbibel 2017: Was Liberaltheologen aus Luthers Bibel gemacht haben

Mit großem Werbeaufwand wurde rechtzeitig vor dem Jahr des Reformationsjubiläums die Revision der Lutherbibel 2017 vorgestellt. Der offizielle Tenor ist sehr positiv: die neue Revision sei „wissenschaftlich präzise und zugleich sprachlich treffend“, heißt es. Man habe eine gut verständliche Sprache gewählt und dabei das originale Lutherdeutsch an vielen Stellen wiederhergestellt. Die Lutherbibel in der Revision 2017 wird künftig in vielen evangelischen Kirchen die offizielle Predigtbibel sein. Aber ist sie auch für gläubige Christen tauglich? Ist sie eine Bibel, die ein gläubiges Kind Gottes zuversichtlich lesen kann, um sich im Glauben an Gott und Sein Wort zu stärken?

Dieser Artikel will in aller Kürze aufzeigen, wie die neue Lutherversion 2017 aus bibeltreuer Sicht zu beurteilen ist. Er beruht auf einer ersten Durchsicht und beansprucht nicht, ein gründliches Urteil über dieses Werk abgeben zu können. Der Verfasser hat als Germanist und Philologe, als Mitarbeiter an der Revision der Schlachterbibel 2000 und als Verfasser eines Buches über Bibelübersetzungen versucht, geistliche Maßstäbe an die Neufassung der berühmten und beliebten Übersetzung Martin Luthers anzulegen und ihre Tauglichkeit für die Erbauung gläubiger Christen zu prüfen. Hier sein Ergebnis.
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Im Vorfeld des Reformationsjubiläums 2017: Die ökumenische Verführung geht in die Offensive

Im Vorfeld des 500. Jahrestages der Reformation 2017, kurz vor dem Jahr, das die Evangelische Kirche in Deutschland als „Luther-Jahr“ feiern will, verstärken sich die verschiedensten Bemühungen zu einer ökumenischen „Versöhnung“ und „Vereinigung“ der christlichen Kirchen und Bewegungen. Man will alles daransetzen, die Gräben zwischen Katholiken, Orthodoxen und Protestanten zuzuschütten und eine große „christliche Einheit“ erreichen, die angeblich den Willen des Herrn Jesus Christus erfüllen soll, wie er in Johannes 17 ausgedrückt ist, und die beansprucht, in einer immer unchristlicher werdenden Welt ein glaubwürdiges christliches Zeugnis aufzurichten. Diese aktuellen ökumenischen Bestrebungen wollen wir in unserem Artikel beleuchten und einmal mehr auf ihre geistlichen Hintergründe hinweisen.
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Auf-gelesen Oktober 2016

Weitere Machtkonzentrationen im evangelikalen Verlagswesen - „Dynamissio“ Berlin 2017: Missionaler Verführungskongreß mit prominenter Beteiligung - ProChrist 2018 erstmals mit predigender Frau
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Gesunde Lehre: Hat Israel eine Zukunft? Kommt das tausendjährige Reich? Eine Kritik an den Irrtümern des „Amillennialismus“

In diesem Artikel behandeln wir die heute noch in verschiedenen Kreisen verkündete Lehre des „Amillennialismus“, das ist eine theologische Auffassung, die behauptet, Gott werde gar kein wörtliches Tausendjähriges Reich des Messias errichten, sondern die Kirche verwirkliche heute ein „geistliches“ Königreich Gottes auf Erden. Das ist zumeist verbunden mit der Lehre, Gott habe das Volk Israel nach dessen Verwerfung des Herrn Jesus Christus für immer verstoßen. Israel habe keine Zukunft mehr, sondern die Kirche sei das neue Israel; der Kirche gehörten auch alle Verheißungen des Messias und des Reiches Gottes. Die vielen Aussagen in den Büchern der alttestamentlichen Propheten, die Israel und das kommende messianische Reich betreffen, werden nach dieser Lehre nicht wörtlich in Erfüllung gehen, sondern man müsse sie sinnbildlich („allegorisch“) deuten und auf die Kirche oder Gemeinde beziehen. Was ist von dieser Lehre zu halten, die immer wieder auch von ansonsten bibeltreuen Verkündigern und Strömungen vertreten wird?
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Christival 2016: Jugendverführung mit viel Rockmusik und „Action“


Das diesjährige Christival in Karlsruhe war nach Meinung seiner Organisatoren ein voller Erfolg. Über 13.000 jugendliche Besucher waren vom 4. – 8. Mai zusammengekommen und feierten ein riesiges Fest unter dem Motto „Jesus versöhnt“. In Profimanier wurden diese jungen Leute in eine ausgelassene Stimmung versetzt und mit den verschiedensten Spielarten von Pop- und Rockmusik, charismatischem „Lobpreis“ und flotten Sprüchen angeheizt. Was ist von diesem Jugendfestival zu halten?
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Auf-gelesen Mai 2016


Ein Video des Papstes verrät die Religionsvermischung als Strategie der römischen Kirche - Pfingstlerischer Gründer der Hillsong-Gemeinde betrieb Kindesmißbrauch - Thorsten Hebel – der „Evangelist“, der seinen evangelikalen Glauben ablegte - Mormonen lehren beim Willow Creek-Kongreß - Markus Kalb wechselt von Wiedenest zum ICF
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Wie verbindlich ist Gottes Wort? Diener, Parzany und die aktuelle Debatte in der Evangelischen Allianz


In den letzten Wochen und Monaten war die Auseinandersetzung um die provokativen Äußerungen des Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz Dr. Michael Diener zum Umgang der Evangelikalen mit praktizierenden Homosexuellen ein beherrschendes Thema unter den evangelikalen Christen. Wir wollen die wichtigsten Stationen dieses Konflikts beschreiben und eine Deutung aus bibeltreuer Sicht versuchen.
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Der Einbruch charismatischen Liedguts in „Brüdergemeinden“. Zur Einführung des Liederbuchs „Glaubenslieder 2015“


Liederbücher sind eine wichtige Einrichtung in biblischen Gemeinden. Sie geben vor, welche Lieder die Gemeinde in der Regel singt, und haben damit einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf ihr geistliches Leben. Früher haben bibeltreue Gemeinden, gerade auch in der „Brüderbewegung“, ihre Lieder sehr sorgfältig ausgewählt, sowohl was den Text und seine Übereinstimmung mit der biblischen Lehre und mit der Gottesfurcht angeht, als auch was den musikalischen Ausdruck betrifft. Jahrzehntelang war in vielen Versammlungen die „Kleine Sammlung geistlicher Lieder“ (R. Brockhaus und Christliche Schriftenverbreitung) prägend, die sehr wertvolle, klare, tiefgründige Anbetungslieder enthielt.
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Rockmusik als Köder für die Jugend? „SAT-Gottesdienste“ und ihre verführerische Wirkung


Die Hauptzielscheibe für die Angriffe des Widersachers gegen die Kinder Gottes mithilfe von Pop- und Rockmusik war immer schon die Jugend. In gewisser Weise war die weltliche Rockmusik ja das Werkzeug zur Entfachung der größten Jugendrevolte, der „68er-Revolution“, der weltweit ausgebreiteten Auflehnung junger Menschen gegen ihre Eltern, gegen alle menschliche und göttliche Autorität. Damals zog sie mit ihrer Botschaft der Rebellion gegen alle Normen, der ungezügelten geschlechtlichen Lustbefriedigung, der Verherrlichung alles Perversen und Bösen, alles Okkulten und Zerstörerischen Millionen junger Menschen auf der ganzen Welt in ihren Bann.

Seit ihrem Triumphzug in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts übt die Rock- und Popmusik in ihren verschiedenen Spielarten einen dominierenden Einfluß in den allermeisten Kulturen auf der ganzen Welt aus. Längst prägt sie dort nicht mehr nur die Jugend und einige Außenseitergruppen, sondern die Mitte der Gesellschaft und auch große Teile der älteren Bevölkerung. Dennoch bleibt in gewisser Weise die Jugend ihre Hauptzielgruppe, die sich auch am empfänglichsten für die immer neuen extremen Wellen der Rock- und Popkultur zeigt.
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Die Musik Belials in der Gemeinde des Christus: Zur Entstehung von „christlicher Rockmusik“ und „charismatischem Lobpreis“


Diese Aktuelle Notiz ist ein bearbeiteter Auszug aus der Schrift von Rudolf Ebertshäuser: „Tue hinweg von mir den Lärm deiner Lieder!“ Ein Aufruf zur Reinigung von dem geistlichen Gift der Rock- und Popmusik und der charismatischen Lieder. Diese Abhandlung geht grundsätzlicher auf die geistlichen Wurzeln der Rock- und Popmusik und des charismatischen „Lobpreises“ ein und zeigt, weshalb diese Lieder so verunreinigen und zersetzend auf die Anbetung biblischer Gemeinden wirken. Sie enthält einen Appell an bibeltreue Christen, im persönlichen Leben und in den Gemeinden auf eine Abkehr von diesem verführerischen Liedgut hinzuwirken.
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Die europäische Flüchtlingskrise als Herausforderung für bibeltreue Gläubige


Die gegenwärtige massenhafte Zuwanderung von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und anderen Regionen nach Europa und besonders nach Deutschland beschäftigt auch die gläubigen Christen, und sie sollte uns auch beschäftigen. Als Kinder Gottes sind wir Fremdlinge in dieser Welt (1Pt 2,11) und haben unsere Heimat, unser Bürgerrecht im Himmel (Phil 3,20). Aber wir leben in Europa, in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, und wir sollten in biblischer Weise Anteil nehmen am Ergehen des Gemeinwesens, in dem wir leben. Für uns gilt im übertragenen Sinn auch das Wort des Propheten Jeremia an die weggeführten Judäer: "Und sucht den Frieden der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum HERRN; denn in ihrem Frieden werdet auch ihr Frieden haben!" (Jer 29,7).
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Was steckt hinter den Bekehrungen von Muslimen aufgrund von „Jesus-Visionen“?


Immer wieder werden in evangelikalen und charismatischen Kreisen Nachrichten über die angebliche massenhafte Bekehrung von Muslimen verbreitet, die „Jesus“ im Traum oder in Visionen gesehen hätten und daraufhin zum Glauben gekommen seien. Das wird unterstützt durch entsprechende Bücher und „Erfahrungsberichte“, die den Eindruck erwecken, hier gebe es eine gewaltige „Erweckung“ unter den Muslimen.
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Ein hilfreiches Buch über unseren geistlichen Kampf als Christen


Der erfahrene Prediger und Bibellehrer Warren W. Wiersbe, der in Deutschland u.a. durch seine fortlaufenden Auslegungen der biblischen Bücher bekannt wurde („Sei weise“ usw.) hat schon 1979 ein Buch geschrieben, das eine wertvolle Hilfestellung für unseren geistlichen Dienst und Kampf als Gläubige bietet. Dieses Buch ist unter dem Titel „Teuflische Strategien“ im Herbst 2015 auf deutsch erschienen. Mit seinen biblisch fundierten, aber auch durch eine reiche Erfahrung in Gemeindearbeit und Seelsorge untermauerten Aussagen kann es dem Gläubigen, der dem Herrn dienen will, wichtige Ratschläge und Warnungen vermitteln, damit er im Kampf gegen den Widersacher überwinden kann.
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„Christentum“ als weltverbessernde Religion? Das falsche „Soziale Evangelium“ im „Buch der Mitte“


Auf den ersten Blick klingt der Ansatz dieses Buches verheißungsvoll: ein indischer Christ, Philosoph und Sozialreformer untersucht die Auswirkungen der Bibel auf die Zivilisation des Westens, der einst als „christliches Abendland“ bezeichnet wurde. Er sieht diese Einflüsse aus der Perspektive eines Intellektuellen aus dem Orient, der sich der hinduistisch geprägten Kultur seines Heimatlandes sehr bewußt ist und versucht, seinen hinduistischen Mitbürgern die Vorzüge des Christentums für Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft nahezubringen. Er tut dies aus der Perspektive eines patriotischen Inders und sozialen Aktivisten, der sich für tiefgreifende Veränderungen im Kastensystem und den gesellschaftlichen Mißständen Indiens einsetzt und überzeugt ist, daß das Christentum hier Antworten und Lösungen hat, die aus der Sicht der Hindu-Religion unmöglich erscheinen.
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Auf-gelesen November/Dezember 2015


Katholischer Weihbischof spricht auf Konferenz der „Apis“
Was hätte Wilhelm Busch dazu gesagt? Weigle-Haus beschäftigt muslimische Jugendmitarbeiter
„Werden Sie jetzt Teil der Kraft“: Seltsamer Werbespot von World Vision
Wiedenest lädt katholischen Extremcharismatiker Johannes Hartl zum Männertag ein
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Bestseller „Ich bin bei Dir“: Der unheimliche Erfolg der Sarah Young

Die Bücher von Sarah Young zählen zu den absoluten Spitzenreitern auf dem deutschen christlichen Buchmarkt. Immer wieder finden sich Bücher wie Ich bin bei Dir, Immer bei Dir oder Komm zu mir auf den Bestsellerlisten, die IdeaSpektrum beim christlichen Buchhandel ermittelt. Vor allem junge Frauen sind von diesen Büchern begeistert, in denen angeblich „Jesus“ direkt zum Leser spricht. Nur wenige der Leser scheinen sich Gedanken zu machen, woher diese Botschaften denn wirklich kommen, die so schön zu ihrer Seele reden und so wohltuend klingen. Wir wollen hier etwas genauer untersuchen, aus welcher Quelle diese „Botschaften“ kommen, die die Missionarin Sarah Young niederschrieb.
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Der Wirbel um Olaf Latzel: eine Predigt und ihre Folgen

Es ist heutzutage eine ungewöhnliche Ausnahme, wenn eine Predigt von der weltlichen Presse aufgegriffen und kommentiert wird. Die Zeiten sind längst vorbei, als englische Zeitungen die Predigten eines Charles Spurgeon veröffentlichten. Heute ist unsere Gesellschaft so weit vom christlichen Glauben entfernt, daß sie die Verkündigung von Gottes Wort normalerweise völlig ignoriert. Wenn überhaupt, dann werden die politischen Auslassungen der ungläubigen liberal-protestantischen Kirchenführer kommentiert, die aber eigentlich nur eine Kopie dessen sind, was von linken Sozialdemokraten oder Grünen eh schon vorgedacht wurde. Weshalb also der Aufruhr um die Predigt, die Olaf Latzel, Pastor der evangelisch-landeskirchlichen St. Martini-Gemeinde in Bremen, am 18. Januar 2015 gehalten hat?
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Wem dient Dr. Diener? Der undurchsichtige Kurs des Allianzvorsitzenden

Pfarrer Dr. Michael Diener, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz und zugleich Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, wurde die Ehre zuteil, vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in deren Leitungsgremium, die Synode, berufen zu werden. Diese Berufung wird sicherlich viele liberale Evangelikale mit Stolz und Genugtuung erfüllen; sie ist ja ein Zeichen der Anerkennung, daß Allianz und Gnadauer Verband für die Oberen der protestantischen Volkskirche wichtig und bedeutsam sind.
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Auf-gelesen April 2015

Weltallianz und Weltökumene vereinbaren engere Zusammenarbeit - Intensiver Dialog zwischen Katholischer Kirche und Weltallianz - Charismatische Einheitsstrategie erfolgreich - „Bibel nicht zum Götzen machen“: Verführerische Töne beim Willow-Jugendkongreß - Rick Warren fördert die Rückkehr zur katholischen Kirche
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Zählen für uns nur die Paulusbriefe? Gefahren einer überzogenen Schriftteilung (erweiterte Fassung)

Aus aktuellem Anlaß wollen wir hier auf eine bedenkliche falsche Lehre hinweisen, die durch Norbert Lieth vom Missionswerk „Mitternachtsruf“ seit einiger Zeit immer offener verkündet und verbreitet wird. Weil dadurch sehr viele Gläubige unter den Einfluß der Irrtümer des sogenannten „Hyper-Dispensationalismus“ (überzogene Heilszeitenlehre) kommen, wollen wir hier die falschen Auffassungen, die hinter Lieths Lehren stehen, kurz beleuchten. (Am 28. 2. 2015 in einer aktualisierten und erweiterten Fassung veröffentlicht.)
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Die falsche „Jesus-Revolution“: Das Buch, mit dem Allianzchef Diener konservative Evangelikale umpolen möchte

Kürzlich erschien im Gerth Medien Verlag ein Buch mit dem reißerischen Titel „Die Jesus-Revolution“. Verfaßt wurde es von zwei bekannten amerikanischen Linksevangelikalen: dem ehemaligen Hochschullehrer Tony Campolo, und Shane Claiborne, ein jüngerer Aktivist und Buchautor. Das Buch ist als Dialog verfaßt und zielt darauf, die Evangelikalen zum Umdenken in wichtigen Fragen zu provozieren, bei denen sie nach Ansicht der Verfasser zu konservativ und festgefahren sind. Interessant ist der Umstand, daß der Verlag zunächst Bedenken hatte, den Titel zu veröffentlichen. Wie Anna Lutz in einem Artikel der Onlinezeitschrift „Pro“ mitteilt, befürchtete man, „daß uns das Buch um die Ohren fliegen könnte“. Vielleicht schrieb auch deshalb der Allianzvorsitzende Dr. Michael Diener ein empfehlendes Vorwort.
 
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„Mission Respekt“: Wie biblische Evangelisation von Ökumene und Allianz zensiert wird

Am 27. – 28. August 2014 fand im Maritim-Hotel Berlin ein eher wenig beachteter internationaler ökumenischer Kongreß mit dem Motto „Mission Respekt“ statt. Das Ziel dieses Kongresses war die Umsetzung eines 2011 verabschiedeten ökumenischen Dokumentes, das der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK), die Katholische Kirche und die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) erstmals zusammen erarbeitet hatten, und das im internationalen Maßstab Richtlinien für die christliche Mission in einer multireligiösen Welt geben soll. Ziel des Kongresses von 2014 war es, die weltweiten Empfehlungen zur Mission und zum Dialog zwischen den Religionen nun regional zu erörtern und umzusetzen. Wenn darauf solcher Wert gelegt wird und dabei Vertreter fast aller namenschristlichen Gruppen vereint werden, dann lohnt es sich, diese Richtlinien einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
 
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Nach-Gedanken: Smartphone - Der Zeitdieb, der immer bei dir ist

Viele gläubige Christen behandeln den technischen Fortschritt instinktiv und ohne großes Nachdenken als etwas Neutrales, eher Positives. Wenn sich auf dem rasch wachsenden Markt der elektronischen Medien etwas Neues ausbreitet, sind sie oft rasch mit dabei, das auch zu nutzen. So kann man auch beobachten, daß viele, besonders jüngere Christen das Smartphone zu ihrem ständigen und unentbehrlichen Begleiter gemacht haben, ganz ähnlich wie ihre ungläubigen Kollegen oder Schulkameraden. Aber ist diese technische Neuerung wirklich so harmlos und unbedenklich, wie man annimmt? Oder gibt es vielleicht Gründe, als Christ bewußt auf ein Smartphone zu verzichten?
 
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Auf-gelesen Januar 2015

Bestseller über „Himmelserfahrung“ ist eine Lügengeschichte

„Jesus-Freak“ Dreyer wirkt bei weltlicher Kuppelshow mit

GemeindeNEUdenken-Kongress 2015: Weiter auf charismatisch-emergentem Kurs
 
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„Zeit zum Aufstehen“: Der irreführende „Ruf zur Mitte“

Es tut sich was bei den Pietisten; dem Anschein nach gehen die postmodern gewordenen landeskirchlichen Gemeinschaften in die Offensive und bringen eindrucksvolle Initiativen hervor, die sie als eine starke und einflußreiche Kraft ausweisen sollen. Eine dieser Aktionen ist der Aufruf „Zeit zum Aufstehen“, der im April 2014 von mehreren bekannten Persönlichkeiten des Pietismus vorgestellt wurde und gegen gewisse Lehren, Ideologien und Kräfte in Kirche und Gesellschaft sieben Glaubensgrundsätze verteidigen will. Er wurde breit beworben auf dem zentralen „Christustag“ 2014, bei dem über 20.000 Besucher in Stuttgart zusammenkamen. Dabei sind kraftvolle, hoffnungsgeladene Aussagen zu hören; man ist bemüht, der Welt und der liberalen Kirchenführung zu demonstrieren, daß die Pietisten modern, zukunftsorientiert und einflußreich seien.
 
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Papst Franziskus umwirbt die Evangelikalen immer offensiver

Die Sympathieoffensive, mit der der neue Papst Franziskus die Evangelikalen umwirbt, geht mit unverminderter Intensität weiter. Besonders die Pfingstler scheinen für den Papst ein bevorzugter Kanal für Umarmungsgesten und Angebote zur „Versöhnung“ zu sein – vielleicht, weil sie nicht so „dogmatisch“ an protestantische Lehrgrundsätze gebunden sind und sich von symbolgeladenen „prophetischen“ Ritualen leichter beeindrucken lassen.

 
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Lohnt es sich, irreführende Lehren zu entlarven? Zeitgemäße Gedanken eines Predigers aus dem letzten Jahrhundert


Die vorliegende Betrachtung wurde von Henry Allan Ironside (1876-1951) verfaßt, einem bekannten Bibellehrer und Prediger aus den USA. Ironside gehörte zu den beliebtesten Bibelauslegern seiner Zeit; seine erbaulichen und zugleich tiefschürfenden Auslegungen sind auch heute noch von vielen geschätzt. Er wirkte jahrzehntelang in den Reihen der amerikanischen Brüderversammlungen und war später der Hauptprediger der bekannten Moody Memorial Church in Chicago.
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Auf-gelesen September 2014



„Aktion Deutschland hilft“: Das Soziale Evangelium in der Praxis - Anglikanischer Erzbischof zweifelt an der Existenz Gottes - Wirbel um den missional-emergenten Starpastor Marc Driscoll - Buchempfehlungen guter aufklärender Bücher
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Nach-Gedanken: Fußball-Fan und Christusnachfolger?

Die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft hat einmal mehr erwiesen, daß dieser Sport eine gewaltige Macht über die Herzen von Millionen, ja, Milliarden Menschen hat. Weltweit waren es Hunderte Millonen Menschen, die den Fernsehübertragungen der Spiele folgten. In Deutschland übertrafen die Fernseh-Einschaltquoten der letzten Spiele der WM alle Rekorde: mehr als 35 Millionen Menschen schalteten beim Endspiel den Fernseher ein, dabei sind die vielen Zuschauer bei öffentlichen Wiedergaben gar nicht gerechnet. Fußball weckt intensive Emotionen. Die oft mit „ihren“ Nationalfarben bemalten und verkleideten Fans fieberten und seufzten, sie verfolgten mit weit aufgerissenen Augen jede Bewegung des Balles im fernen brasilianischen Stadion; sie stöhnten bei Fehlschüssen und Gegenoffensiven und jubelten ausgelassen über jedes Tor der „eigenen“ Mannschaft. Spieler und Fans der unterlegenen Mannschaften heulten zum Teil erbärmlich vor Enttäuschung oder Wut; Schiedsrichterentscheidungen und Torkonstellationen wurden leidenschaftlich in Familien und am Arbeitsplatz diskutiert. Und nun sind „wir“ Weltmeister…
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Die Anpassung des Evangeliums an den Islam – eine Warnung vor der „Kontextualisierung“


Wir haben in dem Buch Zerstörerisches Wachstum sowie auf unserer Webseite schon mehrere Beiträge veröffentlicht, die sich kritisch mit der „kontextualisierten“ Mission unter Muslimen auseinandersetzen. Vor einiger Zeit hat die Evangelische Karmelmission, die seit vielen Jahrzehnten eine bibeltreue und gesegnete Missionsarbeit unter Muslimen in Afrika und Asien betreibt, eine Broschüre herausgebracht, in der sie sich vor dem Hintergrund ihrer reichen praktischen Erfahrungen kritisch mit den neuen „Kontextualisierungsmethoden“ auseinandersetzt. Im folgenden bringen wir einige Auszüge aus dieser Broschüre:
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Zehn populäre Argumente des Sozialen Evangeliums und die biblische Antwort darauf


Immer öfter begegnet man heute Evangelikalen, die betonen, die Gemeinde müsse „die Welt verändern“ und sich sozialpolitisch engagieren, um eine „Gesellschaftstransformation“ zustande zu bringen und das „Reich Gottes“ schon hier und jetzt auf der Erde auszubreiten. Solche Lehren und Ansichten haben ihre Wurzel in dem über 100 Jahre alten „Sozialen Evangelium“. Diese von bibelkritischen Liberaltheologen entwickelte Verführungslehre betont, die Aufgabe der Gemeinde Jesu Christi sei es nicht, die Errettung von Menschen aus der ewigen Verdammnis zu fördern, sondern vorrangig die Lebensbedingungen und die gesellschaftlichen Verhältnisse hier und jetzt zu verbessern und „christlich“ umzugestalten. Diese Lehren prägten jahrzehntelang die ökumenische Weltbewegung; in den letzten 30 Jahren sind sie zunehmend auch unter Evangelikalen populär geworden. Dazu veröffentlichen wir einen Auszug aus dem jetzt erschienenen neuen Buch von Rudolf Ebertshäuser: „Soll die Gemeinde die Welt verändern?“ (Steffisburg: Edition Nehemia, 276 S.; Preis € 6,50 / SFr 8,20)
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In der Zeitschrift des Bibelbundes wurden Schlüsselbücher der Emerging Church empfohlen


Es ist beunruhigend, zu sehen, wie in verschiedene früher bibeltreu geprägte Kreise zunehmend das verführerische Gedankengut der missionalen Lehren, der „Gesellschaftstransformation“ und der Emerging Church eindringt. Das ist leider auch beim „Bibelbund“ der Fall, einer traditionsreichen Vereinigung eigentlich geistlich konservativ gesinnter Christen, die im besonderen für die Autorität, Inspiration, und Irrtumslosigkeit der ganzen Heiligen Schrift eintreten will. Nun könnte es eigentlich kaum einen krasseren Gegensatz geben als diese bibeltreu-konservative Überzeugung und die Ansichten der emergenten Strömung, die in ihrem innersten Wesen bibelkritisch ist und die Autorität der Bibel in zentralen Punkten verwirft.
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Auf-gelesen Mai/Juni 2014


Gerd Goldmann macht Werbung für die Gemeindewachstumslehren
Gegensätze in der Homo-Frage im Baptistenbund
Bund der Baptisten- und Brüdergemeinden: Fragwürdige „Vielfalt in Glaubensfragen“
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„Not a fan“? – Warum Kyle Idlemans Kampagne für „radikale Nachfolge“ in die Irre führt


„Not a fan“ – diesem Slogan begegnet man heute immer wieder; zahlreiche Christen auch in Deutschland sind begeistert von den Büchern eines amerikanischen Predigers, der diese Worte prägte. Eine ausgefeilte Kampagne nach amerikanischem Strickmuster ist damit verbunden – ein Buch, weitere Nachfolgebücher, ein Studienbuch für Kleingruppen, ein Film, T-Shirts, Armbänder… Diese Kampagne, clever vermarktet von Gerth Medien (die Idlemans Bücher veröffentlichen) und SCM Hänssler (die Film und „Fanmaterial“ vertreiben), findet auch bei uns im deutschsprachigen Raum zunehmend Interesse und Zustimmung. Was steckt dahinter?
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Charismatiker und römische Kirche nähern sich an


Wir haben immer wieder darüber berichtet, daß vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden endzeitlichen Entwicklungen auch eine verstärkte Dialogbereitschaft zwischen der verführerischen falschprophetischen Pfingst- und Charismatischen Bewegung und der mindestens ebenso verführerischen römisch-katholischen Kirche stattfindet. Das natürliche Bindeglied zwischen diesen beiden einflußreichen Strömungen der Christenheit, die jeweils mehrere hundert Millionen Anhänger weltweit für sich reklamieren, ist die katholische charismatische „Erneuerungsbewegung“, die seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts römische Katholiken unter den Einfluß des charismatischen Irrgeistes brachte.
 
Die Erfahrung, daß heiligenverehrende Katholiken ebenso in Zungen reden und „Wunderheilungen“ vollbringen wie sie, hat viele ursprünglich protestantisch geprägte Charismatiker dazu verleitet, sich für die römische Frömmigkeit und die falsche römische Kirche zu öffnen. Nachdem biblische Lehre in diesen Kreisen ohnehin kaum vermittelt und wenig beachtet wird, hat es der Widersacher im Lauf der Zeit geschafft, eine laufend engere ökumenische Annäherung der beiden Lager zu bewirken. Das wurde u.a. eindrucksvoll in der Bewegung „Miteinander für Europa“ deutlich, bei der extremcharismatische Gruppen Seite an Seite mit marienanbetenden Nonnen und Aktivisten der „Focolare“-Bewegung standen.
 
Nun haben zwei Ereignisse der letzten Zeit schlaglichtartig deutlich gemacht, wie weit diese Entwicklungen schon vorangeschritten sind. Wir wollen sie dokumentieren und einiges dazu anmerken:
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Die Pfingstbewegung und das Soziale Evangelium


Der verführerische Geist der Pfingst- und Charismatischen Bewegung hat in den letzten Jahrzehnten seine Anhänger zunehmend in eine Vermischung mit den verführerischen Geistesmächten geführt, die hinter der Katholischen Kirche und der Ökumenischen Bewegung stehen. Auf höchster Ebene fanden immer intensivere Dialogtreffen mit der römischen Kirche statt, und viele Pfingstler und Charismatiker führen schon lange den Dialog mit dem ÖKR bzw. sind dort bereits Mitglied. Alles wird für die große betrügerische Einheit der babylonischen Weltkirche vorbereitet, und in diesem Zusammenhang sind auch die Einflüsse des ökumenischen Sozialen Evangeliums unter den Pfingstlern und Charismatikern unverkennbar. Auch missionale und emergente Tendenzen greifen dort zunehmend um sich.
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Auf-gelesen März 2014


Charismatischer Megagemeindenpastor Yonggi Cho wegen Betrugs verurteilt  -  Verkehrtes „Predigtfasten“ in der Evangelischen Kirche Deutschlands  -  Dillenburger Jugendtage 2014: Welches „Reich Gottes“ wird verkündigt?
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Missionale und emergente Einflüsse bei den „Freien Brüdern“


Das Buch Zerstörerisches Wachstum hat dokumentiert, daß einige hauptamtliche Mitarbeiter des Gemeindeverbands der „Freien Brüdergemeinden“ sich für die Ausbreitung missionalen und emergenten Gedankengutes einsetzten, u.a. durch die „Impulstage für Gemeindewachstum“, bei denen Prof. Johannes Reimer und andere Sprecher aus der missional-emergenten Szene eingeladen wurden. Die in dem Buch genannten Fakten beleuchten nur einzelne Schritte im Rahmen von wesentlich breiter angelegte „Erneuerungs“aktivitäten, die bewirken, daß der ursprüngliche bibeltreu-konservative Weg dieser Brüdergemeinden immer mehr durch unbiblische, verführerische Einflüsse untergraben wird. In dieser Meldung müssen wir leider dokumentieren, daß diese Aktivitäten unvermindert weitergehen.
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Evangelikaler Missionsleiter befürwortet muslimische „Insiderbewegungen“

Wir haben auf unserer Webseite schon mehrfach kritisch über die neuen Missionskonzepte berichtet, die aus den falschen Lehren der missionalen Theologie entspringen. Unter dem Schlagwort der „Kontextualisierung“ wird eine Anpassung des Evangeliums an heidnische Kulturen gelehrt, die letztlich zur Religionsvermischung führt und das echte Evangelium erstickt. Eine Frucht dieser erschreckenden Abweichungen von der biblischen Lehre ist das Missionskonzept der „Insiderbewegungen“. Man möchte massenhaftes Wachstum „christlicher Volksbewegungen“ dadurch erreichen, daß die angeblich „Bekehrten“ bewußt im Rahmen ihrer Religion (Hinduismus, Animismus, Islam) bleiben und deshalb nicht um ihres Glaubens willen ausgegrenzt werden.
 
Besondere Aufmerksamkeit haben in den letzten Jahren die sogenannten „Jesus-Bewegungen“ unter den Moslems erregt, an denen sich die Fragwürdigkeit des Insiderkonzepts sehr anschaulich erweist. Nun hat der Leiter der Deutschen Missionsgemeinschaft, Detlef Blöcher, in der Zeitschrift DMG informiert 2/2013, S. 2-3 die Strategie der „Insiderbewegungen“ unter Moslems offen gerechtfertigt und zugleich massiv verharmlost.
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Der neue römische Papst verkündet das falsche „Soziale Evangelium“

In den evangelikalen Kreisen breitet sich immer mehr das liberal-ökumenische „Soziale Evangelium“ aus, nachdem es angeblich Gottes Wille sei, die Menschen schon hier und jetzt aus Armut und Unterdrückung zu erretten und mitten in dieser Welt Frieden und Gerechtigkeit auszubreiten. Die Aufgabe der Gemeinde bestehe demnach darin, sich mit den Armen zu solidarisieren, den Menschen soziale Gerechtigkeit zu bringen und dafür auch politisch aktiv zu kämpfen. Besonders die „Micha-Initiative“ hat sich die Verkündigung dieser irreführenden Botschaft zum Ziel gesetzt.
 
Die Bibel lehrt uns jedoch, daß die Gemeinde keinerlei politischen Auftrag hat, hier und jetzt Gerechtigkeit und Frieden in die Welt zu bringen, was angesichts der Sündigkeit der Menschen und der Gottfeindlichkeit dieser bösen Welt auch gar nicht möglich ist. Wirkliche Gerechtigkeit und Frieden kann nur der Messias selbst, der verherrlichte Herr Jesus Christus bringen, wenn Er vom Himmel her kommt, um Gericht an der Welt zu üben und Sein Reich aufzurichten. Das „Soziale Evangelium“ ist in diesem Sinne ein falsches Evangelium, das niemanden rettet und unter dem Fluch steht (Gal 1,6-9).
 
Doch die Verführung der Gemeinde zum sozialpolitischen Engagement gewinnt immer mehr Einfluß und Gewicht unter den Evangelikalen und rückt sie immer näher an die Positionen des Ökumenischen Weltrates der Kirchen, der dieses falsche Evangelium schon seit Jahrzehnten massiv verficht. In diesem Zusammenhang ist es nicht unwichtig, daß auch die römische Kirche verstärkt diese unbiblische Botschaft von der „Solidarität mit den Armen“ aufgreift.
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Annäherungssignale führender Evangelikaler an den Ökumenischen Weltrat der Kirchen

Die weltweiten Zusammenschlüsse der modernen Evangelikalen, die Weltweite Evangelische Allianz und die Lausanner Bewegung, sind seit der „Lausanner Verpflichtung“ von 1974 zunehmend von der klaren biblischen Evangeliumsverkündigung abgedriftet und haben sich immer mehr den falschen Lehren des „Sozialen Evangeliums“ geöffnet, nach denen die Gemeinde angeblich verpflichtet ist, sich hier und jetzt für politische und soziale Gerechtigkeit zu engagieren, was angeblich ein unverzichtbarer Bestandteil der sogenannten „integralen“ oder „holistischen“ (d.h. „ganzheitlichen“) Mission sei. Damit haben sie wesentliche Elemente des Missionsverständnisses des theologisch liberalen Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) übernommen und sind dabei, sich der irregeleiteten ökumenischen Bewegung mehr und mehr anzunähern.
 
Wir wollen hier nur als Beispiel dieser Annäherung aus dem Grußwort des Vertreters der Weltweiten Evangelischen Allianz, Prof. Thomas Schirrmacher, an die 10. Vollversammlung des ÖRK in Busan am 4. November 2013 zitieren:
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Auf-gelesen Januar 2014


Moderne Evangelikale pro Evolution -
Anglikanischer Erzbischof redet in Zungen -
Zur Petition gegen den neuen baden-württembergischen Bildungsplan -
Ein Startheologe der emergenten Bewegung wird in die Schweiz eingeladen
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Nach-Gedanken: Sind Romane und fiktive Erzählungen eine gute Lektüre für Nachfolger des Herrn?

Viele Gläubige, besonders aus dem weiblichen Geschlecht, verbringen einen guten Teil ihrer freien Zeit damit, christliche Romane und erfundene Erzählungen zu lesen. Manchmal werden ganze Sagas mit einer nicht endenden Folge dicker Erzählbände verschlungen, die den Leser oder die Leserin in üppige Fantasiewelten entführen, wo es schöne männliche Helden gibt, noch schönere weibliche Heldinnen, die sich nach den Männern sehnen, Schurken und Schurkinnen, Intrigen und atemberaubende Wendungen - und meist ein Happy-End. Das sind die klassischen Elemente einer romantischen Geschichte, wie sie aus der weltlichen Romanliteratur bekannt sind - nur garniert mit ein paar christlichen Zutaten. ber auch bei anderen Büchern mit christlicher Fiktion, die vielleicht etwas anspruchsvoller sind, gäbe es aus geistlichen Gründen Bedenken anzumelden, ob eine solche Lektüre wirklich hilfreich und empfehlenswert ist.
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„Fremdes Feuer“-Konferenz: Mutiges Signal gegen die Verführung der Charismatischen Bewegung

Vom 16. bis 18. Oktober 2013 findet in den USA eine ungewöhnliche Konferenz statt, die den Namen „Strange Fire“ – „Fremdes Feuer“ trägt. Sie wird von dem durch John MacArthur gegründeten Dienst Grace to You veranstaltet und hat das Ziel, öffentlich zum Widerstand gegen die charismatischen Verführungslehren aufzurufen und die Gläubigen in den USA auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen. Auch wenn die calvinistische Ausrichtung John MacArthurs von vielen bibeltreuen Christen, einschließlich des Verfassers dieser Zeilen, nicht geteilt wird, muß man anerkennen, daß hier ein heißes Eisen mutig angegangen wird. Das ist eine Seltenheit nicht nur unter den Evangelikalen, die sich angewöhnt haben, jede Irrlehre und Verführungsströmung mit unbiblischer Toleranz zu akzeptieren und in ihre falsche „Einheit“ einzubeziehen.
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Hintergründe für die schnelle Ausbreitung der Charismatik in Afrika

Einer der Referenten auf der von dem Werk Grace to you in der Grace Community Church Sun Valley veranstalteten Strange Fire-Konferenz (16.-18. Oktober) ist der afrikanische Prediger Conrad Mbewe. In einem Blogbeitrag erläutert er sehr interessante Hintergründe zu dem außerordentlich raschen Wachstum extremcharismatischer Strömungen in Afrika. Er bestätigt damit die Beobachtung, daß der wichtigste Grund für die sehr offene Aufnahme charismatischer Lehren und Praktiken unter Afrikanern deren enge Übereinstimmung mit der animistisch-magischen Weltanschauung der afrikanischen Stämme ist. Im Grunde verschmelzen die falschen Lehren und Praktiken der Charismatiker mit den wohlvertrauten Ansichten und Gewohnheiten der animistischen Stammesreligionen, und diese letztlich heidnische Mischreligion hat eine enorme Anziehungskraft.
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„Gemeinde NEU denken“: Die Gemeindewachstumsfraktion der „Brüderbewegung“ ist weiter auf missionalem Kurs

Auch nachdem das Buch „Zerstörerisches Wachstum“ die Verführung durch das missional-emergente Gemeindenetzwerk in Deutschland enthüllt hat und die Irrlehren der missionalen Gemeindegründungsbewegungen ausführlich widerlegt hat, machen die „Neuerer“, die hauptsächlich im Forum Wiedenest und den AGB eine Plattform haben, ungerührt und unbeirrt weiter wie gehabt. Alle öffentliche Kritik und wohlmeinende brüderliche Ermahnung von mancher Seite hält diese Leute nicht davon ab, weiter ihre irreführenden Konzepte von einer missionalen Gemeindegründungsbewegung zu verfolgen. „Dieses Netzwerk entwickelt gemeinsam neue Angebote für Inspiration, Training und Multiplikation, damit vielfältige, innovative und wirkungsvolle (neue) Gemeinden entstehen …“. So heißt es in einem Einladungsprospekt für den „GemeindeNEUdenken“-Kongreß am 7.-9. 11. 2013.
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Auf-gelesen Oktober 2013

Wild Goose-Festival fördert ein falsches Christentum
Bibellesebund empfiehlt „Volxbibel“
Evangelische Allianz in Großbritannien entdeckt massive Unwahrheiten bei Bestseller-Autor Tony Anthony
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Auf-gelesen Juni 2013

Bruder Dave Hunt hat den Lauf vollendet - Die „Gerechtigkeitsbibel“ fördert das falsche Soziale Evangelium - Christliche Bücherstuben im Internet: Breites Angebot an emergenter Verführungsliteratur - Christina Brudereck wird hofiert - US Theologe behauptet, Allah sei derselbe wie der Gott der Bibel - Karikaturist „Tiki“ Küstenmacher glaubt nicht mehr an einen persönlichen Gott
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Von Benedikt zu Franziskus: Die Evangelikalen und der römische Papst

Anfang des Jahres 2013 gab es zwei eng verknüpfte Anlässe, die die offiziellen Vertreter der Evangelikalen stark bewegten und die einmal mehr deutlich machten, wo sie im Verhältnis zur katholischen Kirche stehen: der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. und die Wahl von Franziskus I.
 
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Was gefährdet biblische Gemeinden? Die Auseinandersetzung über die missionalen Verführungstendenzen geht weiter

Das Buch Zerstörerisches Wachstum hat aufgedeckt, daß über verschiedene Kanäle die verführerischen Lehren der missionalen und emergenten Gemeindebewegung auch in bisher bibeltreu geprägte Kreise eindringen. Das wurde in dem Buch vor allem anhand der „Brüderbewegung“ aufgezeigt. Einige Befürworter missional-emergenten Gedankenguts, die in dem Buch namentlich erwähnt wurden, antworteten mit einer polemischen, an Unterstellungen und falschen Beschuldigungen reichen Stellungnahme „Gesundheit statt Zerstörung“, in der sie ihre Befürwortung der Lehren des US-Missionars David Watson rechtfertigten, aber auch die Verwendung missionaler Schlüsselbegriffe wie „Kontextualisierung“ oder „Missio Dei“ und die Einladung Johannes Reimers durch den „Arbeitskreis Wachstum“ der Brüdergemeinden. Das Ziel dieser Stellungnahme ist es offenkundig, sich selbst reinzuwaschen und zugleich Rudolf Ebertshäuser als Buchautor und vor allem das Buch Zerstörerisches Wachstum unglaubwürdig zu machen.
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Evangelikale übernehmen Missionslehren des Weltkirchenrates

Am 1. 3. 2013 brachte Idea eine sehr interessante Meldung. Unter dem Titel: „Haben Evangelikale die missionstheologischen Positionen des Weltkirchenrats übernommen?“ berichtete der Nachrichtendienst (Unterstreichungen in allen Zitaten von RE):  
 
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Der Verhaltenskodex der Evangelikalen Correctness unter der Lupe (4): Kann man von Irrlehrern und Verführern Gutes lernen und übernehmen?

Viele evangelikale Lehrer und Verkündiger bauen ohne Bedenken Gedanken, Lehraussagen oder Zitate von Leuten in ihre Veröffentlichungen und Lehren ein, die ihrerseits klar gegen die Bibel gerichtete Überzeugungen hegen: Sie übernehmen Ideen von Anhängern pfingstlerischer oder charismatischer, allversöhnerischer oder gar aus der Mystik und dem New Age stammender Lehren und vermischen sie mit ihren evangelikalen Argumenten. Dabei berufen sie sich oft auf das Bibelwort aus 1. Thessalonicher 5,21: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ Das berechtige angeblich dazu, auch von Charismatikern, Bibelkritikern oder Emerging-Church-Autoren Gedanken zu übernehmen; man billige damit ja nicht alles, was der andere gesagt habe, aber man könne doch Gutes daraus gewinnen.
 
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Biblische Evangeliumsverkündigung statt ProChrist 2013

Die ökumenische Großevangelisation ProChrist wird vom 3. – 10. März dieses Jahres das letzte Mal im altbekannten Rahmen mit Pfarrer Ulrich Parzany als Hauptredner veranstaltet. In der Porsche-Arena in Stuttgart finden die zentralen Abende statt, die in vielen verschiedenen Veranstaltungsorten übertragen werden, wo jeweils ein breites Bündnis von christlichen Gemeinden vor Ort einlädt und ein kürzeres Rahmenprogramm gestaltet.
 
Wie kürzlich bekanntgegeben wurde, stehen der größten christlichen Veranstaltung Europas einige einschneidende Veränderungen bevor. Der 72jährige Ulrich Parzany tritt als Prediger in den Ruhestand und scheidet auch aus dem ProChrist-Vorstand aus; an seine Stelle tritt, durchaus dem Geist der Zeit entsprechend, ein Team von jüngeren „Evangelisten“, darunter erstmals eine Frau, Elke Werner, die Leiterin des „Christus-Treffs“ Marburg. Die anderen neuen Namen sind Pastor Dr. Matthias Clausen, der Dozent und JesusHouse-Leiter Klaus Göttler, Pastor Carsten Hokema (48) und der Theologe Steffen Kern.


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Ist ProChrist biblische Evangelisation? Kritische Gedanken zu einer evangelikalen Kampagne

Ein Auszug aus der Schrift von Rudolf Ebertshäuser: „Pro Christ“ oder biblische Evangelisation? Das echte Evangelium und seine moderne Umdeutung. Die Einschätzung bezieht sich unmittelbar auf die in Buchform veröffentlichten Vorträge Parzanys aus dem Jahr 2003.
 
 
Wir haben am Anfang versucht, aus der Bibel Maßstäbe dafür zu bekommen, was biblische Evangelisation beinhaltet. Wenn wir nun „Pro Christ“ an diesen Maßstäben prüfen, müssen wir feststellen, daß diese Kampagne in zentralen Punkten ihren Anspruch, biblisch gesunde Evangeliumsverkündigung zu sein, verfehlt:
 
 
a) Bei Pro Christ wird ein stark verkürztes Evangelium verkündet
 
Wesentliche Bestandteile des biblischen Evangeliums werden bei Pro Christ verschwiegen bzw. haben nicht das Gewicht, das sie von der Bibel her haben müßten. Das sind jene Elemente des Evangeliums, die für den modernen Menschen anstößig sind bzw. die heute „schwer vermittelbar“ erscheinen:


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Auf-gelesen Januar 2013

Inhalt:

Ein römischer Bischof auf der Allianzkonferenz

„Wenn die Freundin schwanger ist“: Idea-Jugendbeilage akzeptiert Hurerei ohne Einspruch

„Teilen ist Leben“: Armutskongreß als Plattform für das Soziale Evangelium
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David Watsons verführerische „Gemeindegründungsbewegungen“ und ihr Einfluß in Deutschland

Die meisten unserer Leser haben wahrscheinlich noch nie etwas von David Watson gehört, denn dieser Name kursiert hauptsächlich als Geheimtip unter manchen Christen, die sich mit dem Thema „Gemeindegründung“ beschäftigen. Nun ist die Gründung biblischer Gemeinden an Orten, wo solche noch nicht existieren, im Prinzip eine gute Sache. Allerdings wird dabei oft nicht genügend beachtet, daß eigentlich nur unser Herr Jesus Christus, das Haupt der Gemeinde, Gemeinden gründen kann. Das ist ein Werk des Herrn, der durch Seinen Geist wirkt und Gläubige dazu befähigt und beauftragt, an dem Aufbau einer Gemeinde mitzuwirken. So zeigt uns das auch der Apostel Paulus in 1. Korinther 3. Nur der Herr kann auch Menschen zu der örtlichen Gemeinde hinzutun (vgl. Apg 2,47).
 
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FTH-Rektor Stadelmann erteilt einem Papstbuch das Prädikat „wegweisend“

Helge Stadelmann ist als Rektor der Freien Theologischen Hochschule Gießen eine weithin bekannte Persönlichkeit im deutschen Evangelikalismus; für viele gilt der angesehene Autor mehrerer theologischer Bücher als ein bibeltreuer Christ. Manche Beobachter haben allerdings schon vor Jahren wahrgenommen, daß dieser evangelikale Theologe sich immer mehr auf bedenkliche Kompromisse einließ und unbiblische Irrwege einschlug. So muß seine mehrfache öffentliche Empfehlung für die verführerische „Willow Creek“-Bewegung beurteilt werden, und genauso die Politik der Zugeständnisse, die er als Leiter der damaligen FTA Gießen machte, um die Anerkennung der weltlichen Obrigkeit als Hochschule zu erlangen.
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Die Evangelische Allianz erweitert ihren Vorstand – und offenbart, auf welchem Kurs sie ist

Der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz besteht aus ehrenamtlich wirkenden Persönlichkeiten aus den Reihen der Evangelikalen, die als Personen, nicht als Vertreter ihrer Organisationen in dieses Amt berufen werden. Auf der Webseite der DEA liest man dazu: „Der Hauptvorstand versteht sich als ein geistliches Gremium zur Förderung der Einheit der Gemeinde Jesu, zur Entwicklung von Initiativen, zur Herausgabe von Stellungnahmen zu aktuellen theologischen und gesellschaftlichen Fragen und zur Pflege der internationalen Beziehungen zur Europäischen und zur Weltweiten Evangelischen Allianz. Er leitet und verantwortet die Arbeit der Deutschen Evangelischen Allianz.“ Neue Berufungen in den Hauptvorstand sind auch ein Signal, welche Kreise die Allianz stärker einbinden und berücksichtigen möchte.
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Das missionale Verführungsnetzwerk gewinnt an Einfluß

Neue Gemeindeströmungen, die sich als „missional“ oder „gesellschaftsrelevant“ bezeichnen, werden immer einflußreicher bei uns. Das zeigt sich an mehreren Entwicklungen, die aufmerksame Beobachter schon seit einiger Zeit beunruhigen:

* Die biblische Evangeliumsverkündigung wird durch einen angeblichen Auftrag zum „sozialpolitischen Engagement“ und zur „Gesellschaftstransformation“ verdrängt;

* Neue Gemeindegründungsbewegungen lassen „organische Gemeinden“ oder „kulturrelevante“ City Churches entstehen, die der Emerging Church sehr ähnlich sind;

* Auf den Missionsfeldern ist die „Kontextualisierung“ im Vormarsch, d.h. die Anpassung des Evangeliums an heidnische Religionen; es entstehen z.B. „Insiderbewegungen“ von „Jesus-Jüngern“, die Muslime bleiben; verfälschte Bibelübertragungen umgehen Begriffe wie „Vater“ für Gott und „Sohn Gottes“.


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Der Verhaltenskodex der Evangelikalen Correctness unter der Lupe (3): „Wer vor Verführung warnt, richtet seinen Bruder“


„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“ Dieses Wort unseres Herrn (Mt 7,1) gehört zu den am meisten zitierten und am meisten mißbrauchten Bibelworten unter den modernen Evangelikalen, wenn es um die Kritik an bibeltreuen Warnungen vor der Verführung geht. Wenn jemand zum Beispiel Rick Warren und seine Lehren in „Kirche mit Vision“ oder „Leben mit Vision“ als verführerisch bezeichnet, dann erheben sich rasch Stimmen aus den Reihen der Evangelikalen, die solch ein Urteil als „Richten“ verurteilen. Schnell wird man dann als „lieblos“ und als „selbstgerecht“ verurteilt (wobei die evangelikalen Anwälte der Correctness dabei selbst richten und gerade das an den bibeltreuen Verteidigern des Glaubens begehen, was sie selbst anprangern, nämlich Motive beurteilen!).

Doch wir wollen einmal ganz sachlich prüfen: Ist dieser Vorwurf stichhaltig? Ist die geistliche Beurteilung von Verführern und ihren Lehren als ein Richten in dem Sinne zu bewerten, das unser Herr uns verbietet? Hier gibt es bei den Gläubigen manche Verunsicherung, und wir können diese Frage nur klären, wenn wir die betreffenden Aussagen der Bibel in ihrem Zusammenhang untersuchen.

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Nach-Gedanken: Haben wir noch Zeit zum Bücherlesen?

Dem nachdenklichen Beobachter erscheint es so, als ob auch unter gläubigen Christen die allgemeine Hektik und der Arbeitsdruck sowie besonders auch die Ablenkung durch moderne Medien wie Internet-PCs und Smartphones dazu geführt hat, daß man kaum noch Zeit zum Lesen eines etwas anspruchsvolleren Buches hat.

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Sollen Christen „die Welt verändern“?



Zu diesem Thema veröffentlichte IdeaSpektrum im April 2012 ein bemerkenswertes „Streitgespräch“ zwischen Dr. Martin Erdmann, einem biblisch konservativen Theologiedozenten, und Dr. Tobias Faix, Dozent am Marburger Bildungs- und Studienzentrum und Leiter des dortigen Studiengangs „Gesellschaftstransformation“, einem der bekanntesten Sprecher der emergenten Bewegung in Deutschland. Martin Erdmann hatte im November 2011 sein Buch „Der Griff zur Macht“ veröffentlicht, in dem er die Bestrebungen vieler Evangelikaler kritisiert, sich gesellschaftsverändernd politisch und sozial zu engagieren. T. Faix ist mit Prof. J. Reimer und V. Brecht zusammen Herausgeber des 2009 erschienenen Buches „Die Welt verändern“, das die Theologie der „Gesellschaftstransformation“ rechtfertigen will.



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Was steckt hinter der „Konsultation für Gemeindegründung“?



Immer häufiger hört man aus evangelikalen Kreisen ein neues Zauberwort: „Gemeindegründungsbewegungen“. Dahinter steckt ein besonderes Konzept, das angeblich die Schwierigkeiten der evangelikalen Mission und Gemeindearbeit beseitigen soll und die vollständige Evangelisation Deutschlands, Europas und der ganzen Welt bewerkstelligen soll. Dabei setzt man auf kleine, organische Gemeinschaften, die sich innerhalb von Familien und sozialen bzw. kulturellen Untergruppen ausbreiten sollen, indem sie immer wieder neue Kleingruppen gründen. So soll nach dem Schneeballsystem ein Netzwerk von vielen tausend „organischen“ Kleinstgemeinden entstehen, bis die ganze Bevölkerung oder Nation von solchen „Jesus-Gemeinschaften“ durchdrungen ist. Heute liest man immer wieder von solchen Gemeinden - Stichwörter sind „City Churches“, „kulturrelevante Gemeinden für die postmoderne Generation“, „organische Hausgemeinden“ usw.



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Auf-gelesen Juli 2012


Widerstand gegen Homo-Ehe für Pfarrer in Sachsen

Johannes Reimer und "Allah"

Baptistischer Fernsehgottesdienst mit Koranlesung



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Evangelikale Correctness 2: „Wer vor der Verführung warnt, der stört den Frieden“


Wir wollen uns in dieser Reihe mit einigen „Spielregeln“ beschäftigen, die unter den Evangelikalen stillschweigend Geltung bekommen haben, auch wenn sie den Lehren der Bibel widersprechen und den Gläubigen in Wirklichkeit schaden, anstatt ihnen zu nutzen. Es sind Verhaltensregeln, die der humanistischen Weisheit dieser Welt entspringen und nicht dem, was uns Gott durch die Apostel lehrt. Sie werden dazu benutzt, um geistliche Wachsamkeit gegenüber Irrlehren und Fehlentwicklungen in der Gemeinde einzuschläfern und die Warnung vor Verführungen abzublocken.

Immer wieder wird denjenigen, die aus geistlichen Motiven vor falschen Lehren und Tendenzen in der Gemeinde warnen, vorgeworfen, sie würden „Unruhe stiften“ und „den Frieden stören“. Dazu wird das biblische Gebot angeführt, daß wir dem Frieden mit jedermann nachjagen sollen (Hebr 12,14). Dieses Gebot ist ja unbestritten wahr und berechtigt, ebenso auch die verwandten Anweisungen des Neuen Testaments: „So laßt uns nun nach dem streben, was zum Frieden und zur gegenseitigen Erbauung dient“ (Röm 14,19); und: „Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden“ (Röm 12,18).


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„Muslimfreundliche“ Bibelübertragungen verfälschen das Zeugnis von Jesus Christus als dem Sohn Gottes


In den letzten Monaten gab es immer mehr Nachrichten über „muslimfreundliche“ Bibelübersetzungen in asiatischen und afrikanischen Sprachen, die das biblische Zeugnis über Gott, den Vater, und über Jesus Christus als den Sohn Gottes verfälschen durch „angepaßte Formulierungen“, die bei den muslimischen Lesern „Mißverständnisse vermeiden“ sollen. Die Begriffe „Vater“ und „Sohn“ kommen in bezug auf Gott und Christus in dieser Klarheit gar nicht mehr vor, sondern werden durch verhüllende, vielseitig deutbare Formulierungen ersetzt, die z.B. „der Geliebte“ oder „der, den Gott gesandt hat“ oder auch „der geistliche Sohn, der von Gott kommt“ bedeuten. In gewissen Übersetzungen wurden die Begriffe einfach weggelassen oder durch die islamisch akzeptable Formulierung „der Messias Jesus“ oder „der Prophet“ ersetzt.

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„Kontextualisierung“ und „Insiderbewegungen“: Untergrabung der biblischen Missionsarbeit


Immer wieder hören bibeltreue Gläubige in dieser Zeit beunruhigende Nachrichten über neue Entwicklungen auf gewissen Missionsfeldern. Da ist die Rede von „muslimischen Jesusnachfolgern“, die angeblich an Jesus Christus gläubig geworden sind, aber dennoch Muslime bleiben, in die Moschee gehen, das muslimische Glaubensbekenntnis sprechen usw. Man kann auch von „messianischen Hindus“ hören, die ebenfalls im Rahmen ihrer Religion bleiben und dennoch angeblich an Jesus Christus glauben, und ähnliches gilt auch für andere Religionen. Die Befürworter dieser neuen Missionsmethoden sprechen begeistert davon, welche ungeahnten Möglichkeiten diese Strategie biete, Millionen Menschen zu erreichen. Sie verweisen auf das anscheinend phantastische Wachstum von „Jesus-Gemeinschaften“ und „Jesus-Bewegungen“ im Rahmen gewisser Weltreligionen.

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Der Verhaltenskodex der evangelikalen Correctness unter der Lupe (1): Darf man Verführer in der Gemeinde nicht öffentlich angreifen?

In den „Aktuellen Notizen“ wollen wir von Zeit zu Zeit einige Einwände und Kritikpunkte aufgreifen und vom Wort Gottes her beleuchten, die immer wieder gegen Brüder erhoben werden, die Verführungsströmungen biblisch begründet bekämpfen. Es handelt sich um Regeln einer „evangelikalen Correctness“, die den Anschein edler Moral und biblischer Begründung erwecken, in Wahrheit aber schlicht unbiblisch und humanistisch-liberal sind. Diese Regeln geben sich human, tolerant und dialogbereit; wer sie nicht einhält, wird als eng, polemisch und unbarmherzig ausgegrenzt. Doch wenn man diese Regeln wirklich anhand der Lehre der Bibel überprüft, dann erweisen sie sich als verkehrt; es zeigt sich, daß sie objektiv gesehen eine biblisch gebotenen Kampf für den Glauben hindern und der Lehre der Apostel widersprechen. Das wollen wir an einzelnen Punkten aufzeigen.

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Der liberale Abwärtskurs der Evangelischen Allianz

Die Deutsche Evangelische Allianz hat im Zeitraum des Wechsels im Vorsitz von Jürgen Werth zu Dr. Michael Diener einige Signale ausgesendet, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Leider bestätigen sie nur die schon öfters gemachte Beobachtung, daß der Weg der Allianz immer weiter von biblischen Grundsätzen weg führt. Ein Signal war der Artikel des scheidenden Allianzvorsitzenden Werth in dem Allianzmagazin EINS/November 2011. Dort gibt Werth noch einmal eine Positionsbestimmung der Allianz, die als Zusammenschluß vieler Werke versucht, der evangelikalen Bewegung eine Stimme zu geben.

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Auf-gelesen Januar 2012

Kurze Meldungen und Kommentare
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Auf-gelesen September/Oktober 2011


Kurzmeldungen zu den Themen: 

„Gott hat viel Spaß an uns“

Hip-Hop, Rap und Emerging-Church-Verführung beim Aidlinger Pfingstjugendtreffen

Weltweite Allianz führt Lehrgespräche mit Rom

Der Tod eines falschen Messias: Steve Jobs, Meister der Medienmanipulation


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Licht oder Finsternis? Ein beunruhigendes Buch von Hans Peter Royer


Wir waren leider bereits einmal gezwungen, uns kritisch mit Hans Peter Royer zu beschäftigen (vgl. Aktuelle Notizen Januar 2011). Diesmal geht es um sein 2010 erschienenes Buch „Dunkler als Finsternis - heller als Licht“, das ich auf Anraten eines Bruders gelesen habe, der Royer verteidigen wollte. Oberflächlich betrachtet ist es ein eher evangelistisches Plädoyer für Jesus Christus, recht flott geschrieben, mit vielen Anekdoten und geistreichen Bemerkungen. Doch wenn man es genauer liest, kommen eine ganze Reihe verwirrende und beunruhigende Einzelheiten ans Licht. Der evangelikale Leser legt bei Büchern, die für den Glauben werben, in der Regel keine sehr klaren Maßstäbe an; oftmals muß der gute Zweck herhalten, um manches Zweifelhafte zu rechtfertigen. Doch dieses Buch enthält so viel Irreführendes und Verkehrtes, daß man davor im Grunde warnen muß. Das kommt daher, daß Royer schon stark von den letzten Verführungstrends in der evangelikalen Szene beeinflußt ist, und diese Einflüsse kommen in dem Buch an verschiedenen Stellen zum Tragen.

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„Glaube am Montag“: neue Kampagne für eine falsche Spiritualität


Im April 2011 wurde eine neue Kampagne evangelikaler Werke und Persönlichkeiten eingeläutet, die sich den Namen „Glaube am Montag“ gab. Sie ist in gewisser Weise ein Nachfolgeprojekt zum „Jahr der Stille 2010“ gedacht und hat im Kern denselben Trägerkreis, der noch erweitert wurde. In der Pressemitteilung heißt es: „’Glaube am Montag’ lädt ein, Glaube und Spiritualität lebendig werden zu lassen und Christus mitten im Leben nachzufolgen – sei es in Beruf, Familie, Nachbarschaft oder in Feuerwehr, Sportverein und Politik“. Die eigentliche Aktion soll am 2. Januar 2012 starten; die Vorbereitungen laufen schon jetzt, und man will möglichst viele Christen und Gemeinden für diese Sache gewinnen.

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„Lieber Bruder in Rom“ – Evangelikale Anbiederung an den Papst und die katholische Kirche

Es war auch einiges an cleverer Selbstdarstellung und umsatzwirksamer Nutzung eines großen Ereignisses bei diesem Buchprojekt im Spiel: Rechtzeitig vor dem breit in den Medien herausgestellten Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland brachte der weltliche Knaur Verlag ein Taschenbuch heraus, das von einem als „evangelikal“ geltenden Herausgeber zusammengestellt wurde und den Titel trägt: „Lieber Bruder in Rom! Ein evangelischer Brief an den Papst“. Das Buch enthält 18 Briefe evangelischer Verfasser an Papst Benedikt, in dem sie ihre Wünsche an das Oberhaupt der römischen Kirche zum Ausdruck bringen. Neun dieser evangelischen Autoren kann man dem evangelikalen Lager zuordnen, die anderen sind zumeist Theologen und Funktionsträger in der evangelischen Kirchenwelt.

Was nun die Sprecher des Evangelikalismus in ihren Briefen vorbringen, ist schon eine Betrachtung wert, denn es wirft ein Licht auf die zunehmende Auflösung biblischer Grundlagen und Überzeugungen in dieser Bewegung und zeigt, wie weit sie sich schon für die römische Falschreligion und die Irrlehren der katholischen Kirche geöffnet hat (in Klammer finden sich Seitenangaben zu den Zitaten).


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Was Hans Peter Royer bewegt


Hans Peter Royer ist ein beliebter Buchautor, Sprecher bei Konferenzen und Reiseprediger unter den heutigen Evangelikalen. Er ist immerhin stellvertretender Leiter der einstmals geistlich recht fruchtbaren internationalen Fackelträger-Bewegung (Major Ian Thomas) und leitet das österreichische Fackelträger-Freizeithaus „Tauernhof“. Er wird gerne geholt, um feurige Predigten vor Jugendlichen zu halten (auch bei den Dillenburger Jugendtagen der „freien Brüdergemeinden“ war er schon eingeladen). Nun hat ein österreichischer Webseitenbetreiber ihm in einem Interview einige Fragen gestellt. Royers Antworten darauf sind recht aufschlußreich. Sie zeigen, daß Royer weit von wirklich bibeltreuen Überzeugungen entfernt ist (sich weit davon entfernt hat?), und heute die unbiblische Denkweise sehr vieler (post)moderner Evangelikaler teilt. Ich erlaube mir, den Text auszugsweise wiederzugeben und hinter Royers kursiv gesetzter Antwort jeweils einen persönlichen Kommentar einzufügen (der Text bleibt einschließlich Schreibfehlern unverändert).

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"Die Hütte" – ein Roman wirbt für den Abfall von dem lebendigen Gott

Es ist erschreckend, daß viele evangelikale Christen offenkundig keine Bedenken haben, den Roman "Die Hütte" zu lesen und weiterzuempfehlen. Manche, die als gestandene Christen gelten, bezeugen nach dem Lesen dieses Buches, daß es "ihr Gottesbild völlig verändert" habe, und sind begeistert davon. Der pfingstlerische Pastor der Volksmission in Freudenstadt veranstaltete laut idea 40/2009 sogar eine Lesung des Buches in einer Schwarzwaldhütte.

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Massenbekehrungen per Internet?

In idea spektrum 3/2010 war zu lesen, daß laut der modern-evangelikalen Missionsgesellschaft „Campus für Christus“ sich im Jahr 2009 mehr als 10 Millionen Menschen über das Internet bekehrt hätten. Man habe sich 5 Millionen Entscheidungen für Christus zum Ziel gesetzt. Bei dem Artikel befand sich eine Abbildung einer Internetseite, in der ein kurzes, oberflächliches „Entscheidungsgebet“ wiedergegeben ist. Den „Suchenden“ wird versprochen, daß „Jesus“ nach dem Sprechen des Gebets „in ihr Leben kommen“ wird. Von Sündenerkenntnis, Buße und klarer Verkündigung des biblischen Evangeliums ist nichts zu sehen. Aber dann gibt es einen großen Button zum Anklicken: „JA, ich habe das Gebet gebetet“. Offensichtlich wird jeder, der diesen Button anklickt, als „Bekehrter“ gezählt.

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Zum Neustart dieser Webseite - Mitteilung des Herausgebers

Nach längeren Vorarbeiten ist am 17. Dezember die Webseite Das Wort der Wahrheit in neuer Gestaltung und mit erweiterten Beiträgen ans Netz gegangen.

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Neue Beiträge auf Wort der Wahrheit

Auf der Webseite des ESRA-Schriftendienstes www.das-wort-der-wahrheit.de wurden mit dem Neustart zahlreiche neue Beiträge veröffentlicht. Einige davon wollen wir hier erwähnen:

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