In eigener Sache

 

In dieser Rubrik werden von Zeit zu Zeit Mitteilungen des Herausgebers über die Arbeit dieser Webseite und andere Themen veröffentlicht.
 

März 2017


 
Rudolf Ebertshäuser 7. März 2017
 
 
Zum bevorstehenden Neustart von WORT DER WAHRHEIT
 

Bis Ende März soll nun endlich die neugestaltete Webseite www.das-wort-der-wahrheit.de ans Netz gehen. Die Arbeit daran hat, wie so oft, länger gedauert als eigentlich geplant, aber ich hoffe, daß das Ergebnis sich für unsere Leser in verbesserter Lesbarkeit und Bedienbarkeit auch konkret auszahlt. Für begleitende Fürbitte auf den letzten Metern der Strecke sind wir dankbar!

Wir bitten um Verständnis, daß wir auf der bisherigen Webseite in den letzten Monaten nicht so viel Neues veröffentlicht haben; auch die „Aktuellen Notizen“ kommen momentan etwas kurz, aber wir hoffen, daß wir nach dem Neubeginn der Webseite wieder mehr Kraft und Aufmerksamkeit widmen können.

Wer Links auf Beiträge von "Das Wort der Wahrheit" gesetzt hat, sollte bald nach dem Neustart diese Links erneuern.
 

 
ESRA-Wochenende in Vesperweiler im Mai dieses Jahres

 
Ich möchte unsere Leser noch auf das Wochenende in Vesperweiler (Schwarzwald) hinweisen, an dem interessierte Glaubensgeschwister sich zurüsten und geistlich stärken lassen können. Es werden wieder erbauende und aufklärende Vorträge angeboten, aber es wird auch Zeit für Fragen und persönliche Gespräche gegeben. Wer Interesse hat, sollte sich rechtzeitig beim Erholungsheim „Waldesruhe“ anmelden.
 
Nähere Informationen gibt es hier

Das Programm als PDF herunterladen

 
 
Neues Buch über den charismatischen Lobpreis erscheint voraussichtlich im April: Charismatischer „Lobpreis“: Fremdes Feuer im Heiligtum Gottes

 
In den letzten Monaten habe ich intensiv an der Neuausgabe meines kleinen Büchleins über den charismatischen „Lobpreis“ gearbeitet, das seit einiger Zeit nach zwei Auflagen vergriffen ist. Für die Neuausgabe, die eigentlich ein ganz neues Buch darstellt, habe ich noch einmal viele Bücher über Rock- und Popmusik und „Lobpreis“ durchgearbeitet und vor allem eine Vielzahl sehr aussagekräftiger und wichtiger Zitate zusammengetragen, die hoffentlich noch vielen Christen die Augen öffnen über das Wesen der Rock- und Popmusik und der eng damit verwandten charismatischen Lobpreismusik.

Das neue Buch bietet wertvolle, sachlich untermauerte und biblisch begründete Aufklärung über ein Thema, das leider nichts von seiner Aktualität verloren hat. Ich möchte es allen Lesern dieser Webseite ans Herz legen.
 
 
 
 

August 2016

 
Rudolf Ebertshäuser  23. August 2016
 
 
 
Neu erschienen: Der priesterliche Auftrag der Gemeinde und seine endzeitliche Gefährdung
 

In diesen Tagen erscheint mein neues Buch über den Priesterdienst der neutestamentlichen Gemeinde. Ich möchte es allen Lesern dieser Webseite empfehlen, denn ich bin überzeugt, daß darin wichtige Fragen angeschnitten werden, die eigentlich alle bibeltreuen Gemeinden in der heutigen Zeit betreffen, und ebenso jeden einzelnen Christen in seinem persönlichen Glaubensleben.

Der Auftrag Gottes an die Gemeinde, Ihm als ein heiliges Priestertum mit geistlichen Opfern zu dienen, den wir in 1. Petrus 2,4-10 geoffenbart bekommen, ist uns heute vielfach zuwenig bewußt oder wird durch falsche Lehren und Geisteseinflüsse untergraben. In diesem Buch wird das Zeugnis der Heiligen Schrift über die Gemeinde als Tempel Gottes und heilige Priesterschaft für Gott ausführlich und biblisch begründet dargestellt, mit vielen praktischen Anwendungen für unser persönliches Leben und die Gemeinde.

Im übrigen ist nun auch mein Buch Gottes Wort oder Menschenwort? Moderne Bibelübersetzungen unter der Lupe in der dritten unveränderten Auflage im Verlag Edition Nehemia Steffisburg erschienen. Es begründet ausführlich und mit vielen Beispielen, weshalb wir unbedingt eine wortgetreue Bibelübersetzung lesen sollten und weshalb die modernen „kommunikativen“ Übertragungen letztlich das Wort Gottes verkürzt und verfälscht wiedergeben.

Nähere Informationen zu diesen Büchern finden Sie hier
 

 
Webseiten-Renovierung
 

Voraussichtlich gegen Ende des Jahres werden wir die Webseite www.das-wort-der-wahrheit.de auf ein anderes System (Wordpress) umstellen; sie sollte dann für den Leser noch übersichtlicher und besser lesbar sein. Bitte beten Sie für dieses Projekt um Weisheit und Gelingen, bei der genaueren Konzeption wie auch bei der Erstellung der neuen Webseite, die sehr viel Arbeit machen wird. Anregungen und Vorschläge für diese Neukonzeption sind uns willkommen!

In den nächsten Tagen ist geplant, die Schwester-Webseite von Wort der Wahrheit, die internationale Webseite www.end-time-church.net, in einer erneuerten Wordpress-Version zu veröffentlichen. Unsere Leser sind eingeladen, sie zu testen und auch Anregungen für eine benutzerfreundliche Gestaltung an uns weiterzugeben! Nach wie vor beten wir darum, daß Gott Geschwister beruft, die bereit und in der Lage sind, in den verschiedene Fremdsprachen dieser Seite sowie in weiteren Sprachen Texte von Wort der Wahrheit zu übersetzen, um so den Gläubigen in anderen Ländern zu dienen.


 

April 2016


Rudolf Ebertshäuser 1. April 2016


ESRA-Wochenende - eine Gelegenheit zur Glaubensstärkung und zum persönlichen Austausch


Am 29. April - 1. Mai 2016 findet unser diesjähriges ESRA-Wochenende statt. Letztes Jahr im Herbst haben wir diese Bibel-Kurzfreizeit das erste Mal durchgeführt, und das Ergebnis war sehr positiv. Es gab sowohl aufklärende Vorträge als auch ermutigende Verkündigungen, und die Gelegenheit zum intensiven Austausch, zu seelsorgerlichen Gesprächen und gegenseitiger Ermunterung wurde reichlich genutzt.

Deshalb haben wir uns entschlossen, solch ein Wochenende auch dieses Jahr durchzuführen, und wir möchten unsere Leser ermutigen, daran teilzunehmen; es gibt noch einige freie Plätze!


 

März 2016


Rudolf Ebertshäuser 22. März  2016
 
 
Neuerungen bei den „Aktuellen Notizen“ und bei der Webseite „Das Wort der Wahrheit“

In Zukunft möchte ich die „Aktuellen Notizen“ nicht, wie bisher, als eine Art „Zeitschriftenausgabe“ mit mehreren gebündelten Meldungen zu veröffentlichen, was jeweils ziemlichen Zeitaufwand beim Schreiben bedeutete und zu langen Pausen zwischen den Ausgaben führte. Stattdessen möchte ich den Versuch machen, je nach Bedarf auch einzelne Meldungen zu veröffentlichen. Dann können die Meldungen zeitnaher erscheinen, auch wenn es sicher immer wieder zu längeren „Sendepausen“ kommen kann. Für mich hat nach wie vor das Schreiben von Büchern oder ausführlicheren Untersuchungen Vorrang vor einer aktuellen Berichterstattung. Ohnehin veröffentliche ich eher Kommentare zu wichtigen Ereignissen als im eigentlichen Sinn aktuelle Berichte.

Es ist geplant, die ganze Webseite www.das-wort-der-wahrheit.de noch einmal zu überarbeiten; u.a. soll sie auch für mobile Endgeräte wie Tablets besser lesbar werden. Für Hinweise auf Schwachstellen und mangelnde Bedienerfreundlichkeit der jetzigen Version, für inhaltliche oder technische Anregungen und Verbesserungsvorschläge seitens unserer Leser sind wir dankbar!
 

Das Ringen um den geistlichen Priesterdienst und die Anbetung in der Endzeit

Ich beschäftige mich in letzter Zeit intensiv mit dem heiligen Priesterauftrag der Gläubigen und der ganzen Gemeinde, wie er uns in 1. Petrus 2,5 und an anderen Stellen gelehrt wird. Mir ist dadurch neu bewußt geworden, wie wichtig unsere lautere, geistliche Anbetung für Gott ist, und wie der Satan diese Anbetung, unsere höchste Tätigkeit, unseren wichtigsten Dienst auf Erden, auf raffinierte Weise sabotiert und zerstört.

Satans Taktik besteht hauptsächlich darin, daß er die Christen dazu verleitet, die unreine und vom Götzendienst beeinflußte Rock- und Popmusik und die davon geprägten charismatischen „Lobpreis“lieder für unsere Lobgesänge und Anbetungslieder zu verwenden. Eine solche Vermischung von heidnischer Götzenmusik und Gottesdienst ist für den Herrn völlig unannehmbar, und die Verwendung dieser unreinen Lieder führt zu einem schlimmen geistlichen Niedergang ehemals bibeltreuer Gemeinden.

Deshalb möchte ich noch einmal auf den Aufruf „Tue hinweg von mir den Lärm deiner Lieder“ hinweisen. Er ist grundsätzlicher Natur und richtet sich an alle bibeltreuen Gläubigen. Er kann kostenlos als Broschüre vom ESRA-Schriftendienst bezogen werden (auch in größerer Anzahl) oder auf dieser Webseite heruntergeladen und z. B. per E-Mail an andere weitergeleitet werden. Bitte bewegt vor dem Herrn, was Ihr tun könnt, um diese Schrift weiterzuverbreiten.

Die Wichtigkeit unseres unverfälschten Priesterdienstes für Gott rechtfertigt meines Erachtens größere Bemühungen, um noch in manchen Gemeinden ein Umdenken und eine Reinigung von diesem verführerischen Liedgut zu erreichen. Mitte dieses Jahres ist ein Buch von mir zum Thema des Priesterdienstes der Gemeinde geplant, das dazu noch vertiefende biblische Argumente liefert.

Allen Lesern von „Das Wort der Wahrheit“ möchte ich ans Herz legen, für das Anliegen der Reinigung von charismatischen Lobpreisliedern und Rockmusik ernstlich zu beten. Besonders sollten wir darum bitten, daß Gott noch manchen Gemeindeverantwortlichen und Jugendleitern bewußt macht, welche unheilvolle Rolle diese Lieder spielen, und ihnen Kraft gibt, sich für ihre Aussonderung aus dem Gemeindeliedgut einzusetzen.

 
Anstand und Sittsamkeit in Wandel und Kleidung

Ein weiteres Thema, zu dem ich kürzlich eine Stellungnahme verfaßt und auf www.das-wort-der-wahrheit.de veröffentlicht habe, betrifft unser Zeugnis als Christen durch unser alltägliches Verhalten und nicht zuletzt durch unsere Kleidung.

Als ehemaligen „68er“, der seine Jugendzeit inmitten der Unzucht und Schamlosigkeit der Welt verbracht hat, bedrückt es mich, daß immer mehr vor allem jüngere Gläubige sich zunehmend an die unzüchtigen Umgangsformen und Modetrends der Welt anpassen und nicht mehr auf die Lehre der Bibel achten, die uns Kindern Gottes deutlich zeigt, wie wir uns im Sündenschlamm der Welt verhalten sollen, nämlich so: „… damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet als Lichter in der Welt …“ (Phil 2,15).

In bezug auf die Kleidung sind hier vor allem die jungen Schwestern herausgefordert, entschieden Nein zu sagen zu den zahlreichen verführerischen und schamlosen Tricks der Frauenmode, wie Miniröcken, hautengen Hosen, Spaghetti-Tops, figurbetonter oder durchsichtiger Kleidung usw. Aber auch junge Männer sind von provozierend-nachlässiger oder zuchtloser Mode mehr und mehr betroffen. Deshalb habe ich in meiner Schrift Anstand und Sittsamkeit in Wandel und Kleidung versucht, herauszuarbeiten, was das Neue Testament zu diesem ganzen Bereich sagt. Das ist viel mehr, als viele Christen meinen.

Das Studium der biblischen Aussagen zeigt, daß wir keinesfalls behaupten können, diese „äußerlichen Dinge“ seien völlig nebensächlich oder dem Ermessen des Einzelnen überlassen. Gottes Wort gibt uns auch hier klare Maßstäbe, insbesondere was das Verhalten in den Gemeindeversammlungen betrifft, wo wir uns so kleiden und so wandeln sollten, wie es der Heiligkeit des Hauses Gottes angemessen ist. Auch im Alltag sollten wir durch anständiges Verhalten und sittsame Kleidung ein Zeugnis für Christus sein.

Nur so können wir wirklich unseren Herrn Jesus Christus ehren und den listigen Angriffen des Widersachers entgehen, der Kinder Gottes verleiten möchte, durch zuchtlose Kleidung und entsprechendes Verhalten das Zeugnis und Bild der keuschen, heiligen Brautgemeinde zu zerstören, das Gott vor der Welt offenbar machen will (vgl. 2Kor 11,2-3).

Die erwähnte Schrift ist auch als gedruckte Broschüre erhältlich und kann über unser Kontaktformular bestellt werden.
 
 

Dezember 2015


Rudolf Ebertshäuser  23. 12. 2015


"Tue hinweg von mir dem Lärm deiner Lieder!" (Amos 5,23)

In den letzten Wochen habe ich mich aus Anlaß der 162 charismatischen Lieder im Liederbuch „Glaubenslieder 2015“ der ursprünglich bibeltreu ausgerichteten „Freien Brüdergemeinden“ noch einmal intensiver mit dem verführerischen, zerstörerischen Einfluß der charismatischen „Lobpreislieder“ und insgesamt der Rock- und Popmusik beschäftigt. Mir ist dabei neu bewußt geworden, daß wir als Gläubige, die dem Herrn Jesus treu nachfolgen wollen, eine Erweckung in bezug auf unsere Lieder und die eingesetzte Musik in den Gemeinden wie auch in unserem persönlichen Leben brauchen.

Schleichend, ganz allmählich und über verschiedene Kanäle sickern charismatische Lieder und die in der Welt allgegenwärtige Rock- und Popmusik in unseren persönlichen Musikkonsum, aber auch in eigentlich konservative Gemeinden ein (hier sind natürlich nicht nur viele „Brüdergemeinden“, sondern auch Gemeinden aus allen möglichen anderen konservativen Prägungen betroffen). Deshalb müssen wir wachsam sein und uns bewußt von diesen Einflüssen abwenden, denn sie richten mehr Schaden an, als wir oft meinen. Das hängt damit zusammen, daß sowohl die Rock- und Popmusik als auch ihre spezielle Ausprägung im charismatischen „Lobpreis“ durch ihre Rhythmusorientierung und andere Elemente eine unreine, sinnliche, ekstatische Musik darstellen, die letztlich ihre Ursprünge in der Inspiration betrügerischer Geister und im Götzendienst hat.

In der Gemeinde droht diese heidnische Musik das Gott geheiligte Lobopfer der Gemeinde und ihre geistliche Anbetung zu verunreinigen und zu zerstören. Sie ist objektiv gesehen ein raffinierter Angriff des Widersachers auf den Priesterdienst, den wir für unseren großen Gott tun dürfen (vgl. 1Pt 2,4-5.9). Hier sollten gläubige Christen aufwachen und ihr persönliches Leben wie auch die Anbetung ihrer Gemeinden und Jugendgruppen reinigen von dieser Musik. Das sind die Grundgedanken meiner neuen Stellungnahme „Tue hinweg von mir den Lärm deiner Lieder!“ Ein Aufruf zur Reinigung von dem geistlichen Gift der Rock- und Popmusik und der charismatischen Lieder, die ich am 21. 12. auf www.das-wort-der-wahrheit.de veröffentlicht habe.

Geschwister, denen dieses Anliegen auch wichtig ist, sind eingeladen, diese Stellungnahme auch an andere weiterzugeben. Es wäre gut, wenn auch noch manche Älteste von Gemeinden sich mit diesem Thema auseinandersetzen würden, wobei solche Brüder leider manchmal sehr pragmatisch und bisweilen sehr gereizt auf entsprechende Warnungen reagieren. Wir können beten, daß viele von ihnen aufwachen und ganz neu die Gefahren erkennen, die sich aus dieser Musik für ihre Gemeinden ergeben.

Wie wichtig wäre es, daß auch viele junge Christen einmal tiefer über diese Verführung nachdenken und sich davon lösen würden! Es ist aus meiner Beobachtung eine große Not, daß viele junge Gläubige gar keinen entschiedenen Bruch mit der weltlichen Rock- und Popmusik vollziehen, sondern gerne weiter den Lärm dieser Lieder auf sich wirken lassen, um dann zusätzlich noch „christliche“ Rock- und Popmusik und charismatisches Liedgut zu konsumieren. Dadurch entsteht eine Befleckung des Geistes (2Kor 7,1) und ein verhängnisvoller geistlicher Einfluß in ihrem Leben. Sie sind oft seelisch und gefühlsorientiert, schwankend im Glauben, abhängig von verschiedenen Lüsten und Begierden und leicht beeinflußbar vom charismatischen Verführungsgeist.

Mein Aufruf und auch die Stellungnahme Der Einbruch charismatischen Liedguts in „Brüdergemeinden“ Eine Stellungnahme zum Liederbuch „Glaubenslieder 2015“ und zu den „SAT-Jugendgottesdiensten“ sind ab ca. Mitte Januar auch in gedruckter Form als ESRA-Broschüren erhältlich und können über das Kontaktformular bestellt werden. Ich kann nur beten, daß Gott diese Schriften gebraucht, um noch ein Umdenken, eine echte Herzensumkehr und ein neues Bewußtsein für wahre geistliche Anbetung in vielen Kindern Gottes und Gemeinde bewirkt.

Ich wäre froh, wenn viele Geschwister das Anliegen der Reinigung von Rock- und Popmusik und charismatischem „Lobpreis“ im Gebet mit tragen würden. Möge der Herr schenken, daß noch viele Christen und auch noch viele Gemeinden aufwachen und sich von diesem herunterziehenden, befleckenden Einfluß reinigen!
 
 

September 2015


Rudolf Ebertshäuser  11. September 2015



Regionale Tagungen
 
Immer wieder erhalte ich Anfragen von Glaubensgeschwistern, die wissen möchten, wo in ihrer Region Vorträge von mir stattfinden. Um dem Wunsch nach biblischer Aufklärung und Unterweisung entgegenzukommen, habe ich begonnen, mit den Verantwortlichen einzelner Gemeinden abzusprechen, daß gewisse Vorträge von mir auch für andere Geschwister öffentlich gemacht werden, die nicht diese Gemeinde besuchen.

Solche Termine werde ich zukünftig unter der Rubrik Termine/Vorträge in der Infoleiste dieser Webseite bekanntmachen. Wer also selbst im Umkreis solcher Veranstaltungen wohnt oder Geschwister kennt, die dort Interesse haben, kann die Einladungen nutzen oder an andere weitergeben.

Eine solche Tagung wird von der Christlichen Gemeinde Bamberg veranstaltet; das Thema dort werden die falschen Lehren der „missionalen Gemeinde“ und der „kontextualisierten Mission“ im Kontrast zur biblischen Lehre über die Gemeinde und ihren Evangelisationsauftrag sein. Dazu sind Geschwister aus der Region herzlich eingeladen; die Einladungen können Sie hier herunterladen.

Auch unser erstes „ESRA-Wochenende“ in Versperweiler / Schwarzwald auf einiges Interesse gestoßen; es sind nur noch wenige Plätze im Bibelheim „Waldesruhe“ frei; wer noch Interesse hat, sollte sich rasch anmelden. Auch hier werden einige Vorträge zu Themen der Endzeitverführung angeboten; daneben gibt es auch Raum für Austausch und gegenseitige Ermutigung (Informationen hier).

 
 
 
Gottesfurcht –
eine vernachlässigte geistliche Tugend in unseren letzten Tagen

 
Das Thema meines nächsten Buches, das, so Gott will, Mitte Oktober erscheinen wird, ist die Gottesfurcht. Es lag mir schon länger am Herzen, über diese in der Bibel sehr oft angesprochene Herzenshaltung der echten Gläubigen zu schreiben, die heute leider selten geworden ist. Nun hat der Herr es möglich gemacht, daß dieses Buch erscheinen kann, dem ein ausführliches Bibelstudium über die Aussagen des AT und des NT zur Furcht des Herrn zugrunde liegt.

In dem Buch wird gezeigt, daß verschiedene endzeitliche Entwicklungen die Gottesfurcht zumindest unter den Gläubigen des Westens untergraben und schwächen – u.a. unser Reichtum und Wohlleben, eine Neigung zur Selbstverwirklichung und ein Mangel an Selbstverleugnung, die Verführungslehren der Charismatik und Bibelkritik. Vielfach wird heute einseitig die Menschenfreundlichkeit und Liebe Gottes in den Vordergrund gestellt, während Seine Heiligkeit und ehrfurchtgebietende Majestät abgeschwächt oder unterschlagen wird, und dadurch entsteht eine verfälschte Vorstellung von dem Gott der Bibel.

Solche Einflüsse bewirken ein Nachlassen der Gottesfurcht und eine bedenkliche Einseitigkeit in unserem Glaubensleben. Es ist daher heilsam und wichtig, daß wir uns neu vor Augen führen, wie ehrfurchtgebietend unser großer Gott ist und welche wichtige Rolle die Gottesfurcht in der Bibel spielt. Das versucht mein Buch aufzuzeigen. In verschiedenen Kapiteln mit den Titeln Unser ehrfurchtgebietender Gott - Das ehrfurchtgebietende Rettungshandeln Gottes - Gottesfurcht als Grundhaltung der Erlösten - Gottesfurcht im Lebenswandel der Kinder Gottes - Der Verlust der Gottesfurcht in der Endzeit - Der gottesfürchtige Überrest der Gemeinde und sein Weg heute u.a. wird das Thema behandelt, wobei immer auf unsere Situation heute und unser persönliches Glaubensleben Bezug genommen wird.

Ich hoffe und bete, daß dieses Buch von vielen Gläubigen gelesen wird, besonders von jüngeren. Gerade in der christlichen Jugendarbeit wird heute vielfach die Gottesfurcht ausgeblendet und ein lässiger, kumpelhafter Umgang mit Gott vermittelt, der großen geistlichen Schaden anrichtet. Es wäre wichtig, daß dieses Buch auch an junge Christen, Jugendmitarbeiter und Gemeindeälteste weitergegeben wird. Bitte beten Sie mit für dieses Anliegen, wenn es Ihnen auf dem Herzen liegt!
 
 
 
Zurüstung für unseren Glaubensweg durch Studium der Endzeitbriefe

 
Ein weiteres Thema, das mich schon länger beschäftigt, ist die Frage, wie wir als Kinder Gottes geistlich gut zugerüstet werden können für ein treues Leben mitten in den heutigen endzeitlichen Abwärtsentwicklungen und Verführungsströmungen. Ich bin davon überzeugt, daß hier das persönliche Bibelstudium eine wichtige Rolle spielt. Das lebendige Wort Gottes hat die Kraft, uns aufzuwecken, zu unterweisen und zur Treue anzuspornen. Allein Gottes Wort kann uns einen verläßlichen Durchblick in all den verwirrenden endzeitlichen Entwicklungen geben. Allein das Wort Gottes kann uns auch den Weg weisen, den wir als Gläubige gehen sollen, um heute dem Herrn treu nachzufolgen und nicht von Ihm abzudriften.

Deshalb habe ich in meinen aufklärenden Büchern immer versucht, die Bibel und die biblische Lehre zum Leitfaden und zur Grundlage meiner Bewertung endzeitlicher Irreführungen zu machen. Aber darüber hinaus ist es nach meiner Überzeugung notwendig und geistlich sehr gewinnbringend, wenn wir diejenigen Lehrbriefe des Neuen Testaments vertieft studieren, die sich besonders mit der Endzeit und dem Weg treuer Gläubiger in dieser Zeit beschäftigen. Das sind vor allem die Abschiedsbriefe der Apostel – der 2. Timotheusbrief des Apostels Paulus sowie der 2. Petrusbrief des Apostels Petrus und die Johannesbriefe. Auch der Judasbrief, der den 2. Petrusbrief ergänzt, sowie der 1. Timotheusbrief, der Titusbrief und der 2. Thessalonicherbrief enthalten wertvolle Aussagen zur Situation und dem Wandel der gottesfürchtigen Gläubigen in der letzten Zeit.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, diese „Endzeitbriefe“, so wie der Herr Gnade schenkt, im Licht der Herausforderungen unserer Zeit auszulegen und diejenigen Lehren daraus zu betonen, die uns helfen, heute dem Herrn treu zu dienen. Bereits 2013 erschien der Band „Bewahre das Wort!“, in dem der 2. Timotheusbrief ausgelegt wird. Nun soll im November eine Auslegung des 2. Petrusbriefes und des Judasbriefes erscheinen unter dem Titel „Göttliche Bewahrung in der Verführung“.

Neben dem 2. Timotheusbrief sprechen 2. Petrus und Judas ganz besonders von der Gefahr der endzeitlichen Irreführung und warnen die Gläubigen vor dem Auftreten raffinierter Verführungslehrer. Damit haben diese beiden Briefe eine große Aktualität und sprechen direkt in unsere heutige Situation der endzeitlichen Christenheit hinein. Was der Geist Gottes uns durch diese heiligen Schriften lehren will, sind wichtige und unentbehrliche Lektionen, wenn wir unseren Glaubensweg fest und klar gehen und vor endzeitlichen Irrtümern bewahrt bleiben wollen.

Diese beiden Bände wie auch weitere, die, so Gott will, erscheinen sollen, beruhen auf einer gründlichen Vers-für-Vers-Auslegung, welche ausgehend vom griechischen Grundtext erarbeitet, was der Herr uns durch Sein Wort sagen will, und diese Aussagen dann mit den heutigen Entwicklungen verknüpft und auf die Herausforderungen unseres geistlichen Lebens heute anwendet. Dabei werden zahlreiche Aussagen bewährter Bibellehrer aus dem englischsprachigen Bereich (u.a. H. A. Ironside, H. Smith) mit einbezogen.

Die Bücher können sowohl für die persönliche Andacht und das Bibelstudium verwendet werden, als auch zur Vorbereitung von Verkündigungen und Bibelstunden. Sie wollen auch Brüdern Hilfestellung und Anregung geben, die im Dienst der Verkündigung stehen; aber sie sind auch jedem Gläubigen eine Hilfe, der sie für sich selbst liest.

Ich möchte alle interessierten Gläubigen einladen, mithilfe dieser Bücher den 2. Timotheusbrief und den 2. Petrus-/Judasbrief fortlaufend zu studieren, um dadurch eine tiefere biblische Festigung und Ausrichtung des Glaubens zu erhalten. Das Studium dieser für unsere Zeit so wichtigen Briefe kann dazu beitragen, unseren Glauben zu stärken und uns „endzeitfest“ zu machen.
 
 

 

April 2015


Rudolf Ebertshäuser  16. April 2015
 

Neues Buch über das Internet und digitale Medien erscheint im Mai

 
In den letzten Monaten habe ich intensiv an meinem neuen Buch gearbeitet, das Maßstäbe und Hilfen für bibeltreue Christen zum Umgang mit Computer, Internet und verschiedenen digitalen Medien vermittelt: Als Christ in der Welt des Internets. Hilfen zum geistlichen Umgang mit Smartphone, sozialen Netzwerken und anderen digitalen Medien. (Taschenbuch, ca. 224 Seiten, Preis steht noch nicht fest).

Bei diesem Thema herrscht eine große Verunsicherung und vielfach auch ein Mangel an Information, besonders bei christlichen Eltern, was den Umgang ihrer Kinder mit den Internetmedien betrifft. In meinem Buch habe ich versucht, geistliche Bewertungsmaßstäbe und konkrete Ratschläge zusammenzustellen, wie wir uns zu Smartphones, Facebook und Computerspielen stellen können und sollen. Das Buch enthält auch viele Sachinformationen, auch Zitate von weltlichen Fachleuten, die für das Thema wichtig sind, etwa von dem bekannten Gehirnforscher Prof. Manfred Spitzer.

Dieses Buch richtet sich an alle gläubigen Christen, die PC und Internet nutzen, aber es richtet sich besonders auch an Eltern sowie an Jugend- und Kindermitarbeiter. Es ist besonders wichtig, daß unsere Kinder und Jugendlichen zu einem besonnenen und vorsichtigen Umgang mit den digitalen Medien angeleitet werden. Deshalb finden sich in dem Buch auch eigene Abschnitte über Smartphones, über Facebook, soziale Netzwerke und Chats, Computerspiele sowie über das notvolle Thema Internetpornografie. In diesen Abschnitten finden Eltern und interessierte Jugendliche Fakten und Informationen, die aufklären und Gefahren bewußt machen. Die Leser erhalten Maßstäbe zum Umgang mit diesen Medien und Argumente, die sie an Kinder und Jugendliche weitergeben können.

Ich hoffe, daß viele Kinder Gottes sich bewußt und von Gottes Wort her mit diesem Themenbereich auseinandersetzen. Auch bei erwachsenen Christen besteht die Gefahr, daß ein nachlässiger Umgang mit dem Internet und den verwandten Medien schwerwiegende geistliche Schäden verursacht. Nicht zuletzt ist die nachlassende Lesebereitschaft und Lesefähigkeit ein großes Problem, verbunden mit der zunehmenden Zerstreutheit und Unkonzentriertheit, die durch übermäßige Computer- und Internetnutzung entsteht.
 
 

Dritte Auflage von Zerstörerisches Wachstum erschienen

 
Anfang des Jahres 2015 kam die überarbeitete und erweiterte dritte Auflage meines Buches Zerstörerisches Wachstum heraus. In dieser Ausgabe, die in allen wesentlichen Aussagen unverändert geblieben ist, wurden einige Abschnitte noch einmal verbessert und ergänzt:
 
* Die meines Erachtens wichtige Einleitung wurde in ihren grundsätzlichen Ausführungen zum Umgang mit Verführungslehren in der Gemeinde nochmals überarbeitet und erweitert. Hier flossen einige weitergehende Überlegungen, die sich in der Auseinandersetzung über das Buch herauskristallisierten, mit ein.

* Die biblische Argumentation in dem grundlegenden, aber leider zuwenig gelesenen Kapitel II Der Irrtum des Wachstums. Die falschen Lehren der missionalen Gemeindebewegungen wurde noch einmal überarbeitet. In der ersten Fassung hatte ich hier manches etwas einseitig und mißverständlich formuliert, was manche Gegner des Buches prompt zum Anlaß nahmen, mir alles Mögliche zu unterstellen. Hier habe ich versucht, ausführlicher und ausgewogener darzustellen, was nach meiner Überzeugung die biblische Lehre zu den Themen „Reich Gottes“ und „Jüngerschaft“ ist.

* Im viel debattierten Kapitel IV Missionale Gemeindeströmungen im deutschsprachigen Raum wurde einiges ergänzt, was sich erst später zutrug und die Aussagen des Buches im Grunde nur bestätigte. Das betrifft die Aktivitäten von missional-emergenten Sympathisanten unter den „Freien Brüdern“ und auch im „Bibelbund“, die auch schon Gegenstand von „Aktuellen Notizen“ waren. Die von vielen mißverstandene und kritisierte Erwähnung von Eberhard Platte und Lothar Jung wurde noch einmal deutlicher begründet und eingeordnet.

* Schließlich finden sich im erweiterten Anhang des Buches jetzt noch die Kurzfassung des interessanten Dokuments Weltevangelisierung oder Weltveränderung? Tübinger Pfingstaufruf zur Erneuerung des biblisch-heilsgeschichtlichen Missionsverständnisses. In dieser Erklärung kritisieren bekannte pietistische Theologen das Vordringen der missionalen „Transformationstheologie“ unter den Evangelikalen; diese Erklärung bestätigt in vielem die Aussagen meines Buches. Außerdem wurde meine Stellungnahme Was gefährdet biblische Gemeinden? Eine Antwort auf die Kritik an meinem Buch Zerstörerisches Wachstum in der Erklärung „Gesundheit statt Zerstörung“ abgedruckt, damit die Leser einige Schwerpunkte aus der Debatte um die erste Ausgabe meines Buches nachvollziehen können.

Ansonsten wurden in vieler Kleinarbeit die Fußnoten und das Stichwortverzeichnis nochmals verbessert. In der vorliegenden Fassung scheint mir das Werk auf einem gültigen, ausgewogenen Stand zu sein; weitere Überarbeitungen sind erst einmal nicht vorgesehen. Der erweiterte Umfang (neu 544 Seiten) und die niedrige Auflagenhöhe machten eine Anpassung des anfangs sehr günstigen Preises nötig; er beträgt nunmehr € 17,90 bzw. SFR 25,10. Auch eine eBook-Fassung dieses Werkes ist inzwischen erhältlich.
 

 
Die Auseinandersetzung um Norbert Lieth und seine neuen Lehren

 
Zum dem Beitrag Zählen für uns nur die Paulusbriefe? Gefahren einer überzogenen Schriftteilung, der im Rahmen der Aktuellen Notizen im Januar erschien und sich kritisch mit Norbert Lieths Verkündigung eines überzogenen Dispensationalismus befaßt, sind einige Echos von Lesern bei mir eingegangen. Manche waren dankbar für die Aufklärung; andere sprachen von einem „unnötigen Bruderkrieg“ und wünschten sich, daß über solche Fragen gar keine Auseinandersetzung geführt werden sollte. Ich will hier keine weitergehende Debatte auslösen, aber mein Vorgehen doch noch einmal kurz begründen:

1. Für mich ist Norbert Lieth beim jetzigen Stand der Dinge kein „Irrlehrer“ oder „Verführer“, sondern ein Bruder im Herrn, dem ich erst einmal bibeltreue Grundüberzeugungen unterstellen möchte. Ich habe ihn auch nicht als etwas Ähnliches bezeichnet, habe allerdings festgestellt, daß er mit seiner Öffnung für den Hyperdispensationalismus eine falsche, unbiblische Lehre angenommen und verkündigt hat, die zumindest in ihrer voll entwickelten Form von ernstzunehmenden Brüdern als Verführungslehre mit gefährlicher, spalterischer Wirkung gekennzeichnet wird (ich habe den bekannten Bibellehrer H. A. Ironside mit dieser Einschätzung angeführt).

2. Ich hatte zunächst, als Meldungen über diese neuen Lehren Norbert Lieths aufkamen, keine Notwendigkeit gesehen, darauf näher einzugehen. Ich bin im Grunde froh, wenn ich mich in bestimmten Bereichen nicht näher mit schwierigen Entwicklungen beschäftigen muß, sondern sehe, daß andere Brüder das übernehmen. Erst später sah ich eine Notwendigkeit, Stellung zu beziehen, vor allem, weil ich mitbekam, daß die falschen Lehren doch sehr viele Geschwister verunsicherten und in Nöte brachten. Dazu kam der Umstand, daß die überzogenen dispensationalistischen Aussagen Lieths bei vielen Gläubigen die ganze heilsgeschichtliche Schriftauslegung in Verruf zu bringen drohten, die mir persönlich in ihrer ausgewogenen, gemäßigten Form überaus wichtig ist.

3. Auch mir sind grundsätzlich der Friede und die Eintracht unter bibeltreuen Gläubigen wichtig und wertvoll. Ich überlege mir schon, bei welchen Fragen ich eine warnende Aussage machen sollte und welche Fragen man unterschiedliche Sichtweisen unter ernsten Gläubigen stehen lassen kann. Aber mir wurde klar, daß der Hyperdispensationalismus keine bloße Erkenntnisfrage ist, bei der jeder seiner Überzeugung gewiß sein kann. Er verdreht nicht nur klare Aussagen der Bibel, sondern engt die Basis für biblische Lehre so weit ein, daß daraus fast zwangsläufig falsche Lehrauffassungen erwachsen müssen. Deshalb sah ich es als gerechtfertigt an, hier öffentlich Stellung zu nehmen.

4. Grundsätzlich war ich bereit, mit Nobert Lieth selbst zu sprechen. Allerdings erfuhr ich aus glaubwürdiger Quelle, daß andere dies mehrfach und ohne Erfolg getan hatten. Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, daß Brüder, die öffentlich Dinge verkündigen, es auch akzeptieren müssen, wenn öffentlich dazu Stellung genommen wird. Wenn jemand mit seinen Botschaften Hunderte von Gläubigen beeinflußt, ist auch eine öffentliche Richtigstellung berechtigt und am Platz, wenn er Irrtümer verkündet.
 
Als aber Petrus nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, denn er war im Unrecht. (…) Als ich aber sah, daß sie nicht richtig wandelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Petrus vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, heidnisch lebst und nicht jüdisch, was zwingst du die Heiden, jüdisch zu leben? (Gal 2,11.14)

Eine sachliche Debatte über die Richtigkeit bestimmter Lehraussagen ist auch kein „Krieg“, sondern muß manchmal geführt werden und fördert auch das geistliche Urteilsvermögen und die Mündigkeit der Gläubigen. Und das ist dringend nötig in einer Zeit, in der immer mehr unbiblische Lehren verkündet werden und auf der anderen Seite die biblische Gründung vieler Gläubiger immer mehr abnimmt.
 
Prüft alles, das Gute behaltet! (1Thess 5,21)

Ich rede ja mit Verständigen; beurteilt ihr, was ich sage! (1Kor 10,15)

Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte. (Apg 17,11)
 

 

November 2014


Baut mit am Haus Gottes!
 
Rudolf Ebertshäuser 15. 11. 2014


In diesen Tagen ist ein neues Buch von mir erschienen: „Baut mit am Haus Gottes! Was der Prophet Haggai uns heute zu sagen hat“ (Edition Nehemia Steffisburg, Taschenbuch, 120 Seiten, 4,90 Euro). Diese kleine Studie über die Botschaft des Propheten Haggai will dazu ermutigen, sich mit ganzer Kraft bei dem heute so wichtigen Bau der neutestamentlichen Gemeinde einzusetzen, die ja der Tempel, das Haus Gottes in der heutigen Zeit ist.

Diejenigen, denen biblischer Gemeindebau am Herzen liegt, können in diesem Buch vielleicht einiges an geistlichen Impulsen bekommen. Das Anliegen dieses Buches ist es, daß viele Kinder Gottes sich ermuntern lassen und der Herr noch Belebung und Erweckung in Seinem Volk wirken kann, damit der Bau am Haus Gottes vorangeht, so wie es auch damals zur Zeit des Propheten Haggai der Fall war.

Wie nötig brauchen wir solche Erweckung und geistgewirkte Belebung! Viele Kinder Gottes sind heute ermattet und resigniert, und der Dienst in den bibeltreuen Gemeinden ruht oft nur auf den Schultern einiger weniger. Hier kann eine auf unsere Situation zugeschnittene Verkündigung von Gottes Wort positive Veränderung bewirken.

Vor kurzem las ich wieder einmal den Psalm 80, in dem wir bewegende Gebete um die Erweckung des Volkes Gottes finden:
 
Du Hirte Israels, höre, der du Joseph führst wie Schafe; der du thronst über den Cherubim, leuchte hervor! Erwecke deine Macht vor Ephraim, Benjamin und Manasse, und komme zu unserer Rettung! O Gott, stelle uns wieder her, und laß dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet! (…) Deine Hand sei über dem Mann deiner Rechten, über dem Sohn des Menschen, den du dir großgezogen hast, so werden wir nicht von dir weichen. Belebe uns, so wollen wir deinen Namen anrufen! O HERR, Gott der Heerscharen, stelle uns wieder her! Laß dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet! (Ps 80, 2-4 + 18-20)

Mein Gebet ist, daß die Gedanken zum Propheten Haggai noch manche Gläubige ermuntern, mit neuer Kraft und Eifer sich dem Herrn zur Verfügung zu stellen, damit Sein Werk heute noch vorangetrieben wird.
 

Hier finden Sie Informationen über das neue Buch

 

September 2014



Zwei wichtige neue Aufklärungsbroschüren neu erschienen

Rudolf Ebertshäuser 23. 9. 2014

Mitte September sind zwei weitere Aufklärungsbroschüren aus der neuen Reihe überblick + durchblick herausgekommen, die mir am Herzen liegen und die ich allen wach gewordenen Gläubigen, die die missional-emergente Verführung erkannt haben, ans Herz legen möchte.
 
Besonders ü+d 3, Kulturrelevante/Missionale Gemeinden, gibt einen hochkonzentrierten, leichtverständlichen Überblick über die vielschichtige missionalen Verführungsströmung der Gemeinde. Hier werden die grundlegenden Ideen und Lehren, die Entstehungsgeschichte, die wichtigsten Sprecher und Aktivisten sowohl im deutschsprachigen als auch im weltweiten Bereich genannt. Diese Broschüre gibt einen klaren Überblick, auch mithilfe von Grafiken und Tabellen, sodaß der Leser alles Wissenswerte auf etwa 40 Seiten Text in ein bis zwei Stunden erfahren kann.
 
Ähnlich wichtig ist ü+d 4, Gemeindewachstumsbewegung, das sich mit der Gemeindewachstumsbewegung als „Mutterströmung“ der emergenten und missionalen Irreführung beschäftigt und besonders auch die bei uns sehr einflußreiche „Willow-Creek“-Bewegung darstellt. Auch hier sind grundlegende Lehren, geschichtliche Entstehung, wichtige Namen und die deutsche Situation in Text und Tabellen konzentriert und übersichtlich dargestellt.
 
Zusammen mit ü+d 1, Emerging Church / Emergente Bewegung, bilden diese Broschüren eine sehr gut lesbare Kürzestfassung des Buches Zerstörerisches Wachstum, das in seiner Ausführlichkeit leider nur von relativ wenigen ganz gelesen wurde und wird. Es ist zu hoffen, daß diese Broschüren noch viele Gläubige erreichen, die dringend eine Aufklärung über die neuen Gemeindeströmungen brauchen, weil sie von ihnen betroffen sind, meist ohne das zu merken. Besonders hoffe ich, daß viele Gemeindeälteste und Mitarbeiter, etwa in der Jugendarbeit, diese Broschüren lesen.
 
Alle diejenigen, die durch das Buch Zerstörerisches Wachstum und unsere Webseite gewarnt und aufgeweckt wurden, haben mit diesen auch preislich günstigen Broschüren eine Möglichkeit, noch viele Geschwister in ihrem Bekanntenkreis zu warnen und zu informieren. Es wäre gut, wenn diese Broschüren noch an manche empfohlen oder weitergegeben werden könnten. Es ist mein Gebet, daß diese Schriften von Gott dazu gebraucht werden, noch viele Gläubige zu erwecken und dazu zu führen, daß sie der missional-emergenten Verführung entschieden widerstehen. Bitte beten Sie mit für dieses Anliegen!
 

Hier finden Sie Informationen über die neuen Broschüren


 

April 2014




Neues Buch „Soll die Gemeinde die Welt verändern?“
 

Rudolf Ebertshäuser   21. 4. 2014
 
 

In diesen Tagen werden die letzten Arbeiten am Satz meines neuen Buches abgeschlossen, das Ende Mai, Anfang Juni bei der Edition Nehemia erscheinen soll. Es hat den Titel: Soll die Gemeinde die Welt verändern? Das „Soziale Evangelium“ erobert die Evangelikalen, und ist als eine allgemeinverständliche, übersichtliche Darstellung besonders auch für jüngere und vielbeschäftigte Leser geeignet. Es behandelt die Entstehung und Ausbreitung des „Sozialen Evangeliums“ (Social Gospel), das seit über 100 Jahren einen weltweiten massiven und zerstörerischen Einfluß in der Christenheit ausübt.
 
Soziales Evangelium – das bedeutet, daß das biblische Evangelium von der ewigen Errettung des sündigen Menschen aus Verlorenheit und Gericht durch den Glauben an Jesus Christus und Sein für uns geschehenes Sühnopfer ersetzt wird durch eine falsche Heilsbotschaft von einer diesseitigen Besserstellung und gesellschaftlichen Befreiung des Menschen von Zwängen, Ausbeutung, Armut und Unterdrückung. Diese betrügerische Botschaft war jahrzehntelang die Weltanschauung des liberaltheologischen Ökumenischen Weltrates der Kirchen, während die Evangelikalen zumeist noch an der Verkündigung des biblischen Evangeliums vom ewigen Heil festhielten. Nun aber hat das Soziale Evangelium schon seit einiger Zeit auch die Evangelikalen ergriffen und durchsäuert, sodaß das ökumenische Verständnis von „Mission“ überall eindringt und die klassische Evangelisation verdrängt.
 
Heute behaupten immer mehr Evangelikale, es sei die Pflicht der Gemeinde, die Welt zu verändern und sich sozialpolitisch zu engagieren. Das ist eben auf das irreführende Denken des Sozialen Evangeliums zurückzuführen. Diese Entwicklung wird in meinem Buch nachgezeichnet, und die falschen Lehren des Sozialen Evangeliums werden von der Bibel her gründlich widerlegt.
 
Mein neues Buch hat manche Bezüge zu der großen Studie Zerstörerisches Wachstum, und man kann es weitergeben an Geschwister, die das ausführliche Buch vielleicht nicht lesen würden. Zugleich ist es auch eine eigenständige Untersuchung über das Soziale Evangelium, die viel Neues enthält und auch von solchen Gläubigen mit Gewinn gelesen werden kann, die mein ausführliches Buch Zerstörerisches Wachstum schon gelesen haben. Das nun erscheinende Taschenbuch ist recht leicht zu lesen, enthält keine Fußnoten, aber dafür viele interessante Fakten und biblische Argumente, weshalb die Gemeinde sich bewußt der sozialpolitischen Engagements enthalten und stattdessen wie bisher klar das biblische Evangelium der ewigen Errettung durch Christus verkündigen sollte.
 
Wir hoffen und beten, daß dieses Buch noch manchen Geschwistern die Augen öffnet und dazu breiträgt, daß der heimliche Eroberungszug des Sozialen Evangeliums aufgehalten wird, besonders unter jungen Christen, die häufig recht aufgeschlossen für solches Denken sind. Wir bitten alle Geschwister, denen die Aufklärung über diese ökumenisch-missionalen Irreführungen ein Anliegen ist, für dieses Buch zu beten und die Information oder das Buch selbst wo immer möglich auch an Jugendliche, Gemeindeälteste oder andere interessierte Geschwister weiterzugeben.
 



Eine Distanzierung – viele offene Fragen
 
Zur Rezension Lothar Jungs über das Buch von Brian McLaren „Nachfolge auf neuem Kurs“
 

Rudolf Ebertshäuser  1. 4. 2014
 
 
Im Januar 2014 veröffentlichte die Webseite www.das-wort-der-wahrheit.de eine Meldung in ihren „Aktuellen Notizen“, die unter dem Titel Missionale und emergente Einflüsse bei den „Freien Brüdern“ mehrere besorgniserregende Entwicklungen dokumentierte. Eine davon war die Veröffentlichung einer Buchbesprechung in der Zeitschrift Christ online, in der das Buch „Nachfolge auf neuem Kurs“ des emergenten Vordenkers Brian McLaren mit geringfügigen Vorbehalten empfohlen wurde. Ich möchte den Abschnitt der „Aktuellen Notizen“, der sich darauf bezieht, hier noch einmal anführen:
 
In derselben Ausgabe mit dem Thema „Jugendarbeit geht vorwärts“ hat jedenfalls ein Mitarbeiter auf S. 36 ein Buch des radikalen emergenten Ideologen Brian McLaren empfohlen. Dieses Buch, „Nachfolge auf neuem Kurs“, ist wie die anderen Bücher McLarens eine geschickte Verführung zum Abfall vom biblischen Glauben. McLaren ist ja einer der radikalsten und berüchtigtsten Verfechter der „neuen Art von Christentum“ der emergenten Bewegung. Er ist bibelkritisch, verkündet einen anderen Jesus und ein anderes Evangelium und sucht mit allen rhetorischen Mitteln den bibeltreuen Glauben lächerlich zu machen und zu bekämpfen (vgl. dazu R. Ebertshäuser, Aufbruch in ein neues Christsein?, S. 146-183).
 
Doch in der erwähnten Buchempfehlung heißt es über McLaren: „Seine Art, provokante Fragen zu stellen und kreative Ansätze zu verfolgen, ist erfrischend. Aber oft scheinen seine Denkansätze recht abstrakt und etwas wirklichkeitsfremd. Deshalb ist das Buch meiner Meinung nach nicht für Christen gedacht, die noch jung im Glauben sind. Man sollte schon ein gewisses Grundverständnis sowie Interesse an historischen Theorien mitbringen“. Fazit von „Christ-online“: das Buch erhält die Bewertung „lesenswert, qualifiziert“.
 
Das ist eigentlich ein Skandal. Dem wahrscheinlich recht jungen Rezensenten fehlen offensichtlich alle Grundlagen der biblischen Lehre, die ihn gewarnt hätten, damit er die geschickten Verführungsaussagen McLarens durchschauen könnte. Aber größere Verantwortung trifft den leitenden Redakteur Lothar Jung, der ja wohl kaum behaupten kann, er hätte nicht gewußt, wer Brian McLaren ist und was er vertritt. (Wer Näheres zu den Ansichten McLarens wissen möchte, kann Rezensionen einiger Bücher in dem Dokument Falsche Propheten der "Kirche des neuen Zeitalters". Wichtige Bücher aus der Emerging Church-Bewegung kritisch gelesen nachlesen.)
 
Nach den vorangegangenen Debatten über Zerstörerisches Wachstum muß man sich fragen, was ihn bewegt hat, diese Rezension in „Christ-online“ zu genehmigen. Das erweckt den Eindruck, daß die vorangegangenen Empfehlungen emergenter Bücher durchaus kein „Versehen“ waren. In jedem Fall wurde und wird hier gefährliche Irreführung unter den Jugendmitarbeitern der „Freien Brüder“ verbreitet. Junge Christen, die solche Verführungsbücher lesen, können dadurch ernsten geistlichen Schaden erleiden. Doch so etwas zu fördern ist vor Gott ein schweres Vergehen. „Wer aber einem der Kleinen, die an mich glauben, Anstoß [zur Sünde] gibt, für den wäre es besser, daß ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde.“ (Mk 9,2).
 
Auch eine weitere Rezension in dieser Ausgabe ist übrigens geistlich sehr bedenklich und irreführend, in der ein hauptamtlicher Referent für Jugendarbeit ein Buch von Leo Bigger, dem charismatisch-missionalen Gründer der ICF („International Christian Fellowship“) als „lesenswert“ empfiehlt.
 
Es stellt sich die Frage, in welche Richtung eigentlich die Jugendmitarbeiter der „Freien Brüder“ von den Verantwortlichen geprägt wurden. Es hat ja nicht an zahlreichen Schulungen und Seminaren gefehlt; doch welche Impulse sind dort vermittelt worden? Wenn die „Christliche Jugendpflege“ der Lehre gefolgt wäre, die heute noch offiziell die Grundlage der „Freien Brüder“ darstellt, hätten solche Dinge gar nicht passieren können. Aber der Eindruck verstärkt sich, daß der von Jung erwähnte „frische Wind“ inzwischen aus missionaler und teilweise sogar emergenter Richtung weht und die „Bewegung“ dorthin geht.
 
Diese Aktuelle Notiz war vermutlich der Anlaß, daß verschiedene verantwortliche Brüder sich an Lothar Jung wandten und ihn um Klarstellung baten. Daraufhin hat Jung auf einer Webseite der "Christlichen Jugendpflege" eine kritische Buchbesprechung über McLarens umstrittenes Buch veröffentlicht (http://www.christ-online.de/index2.php?option=com_mkpostman&task=view&Itemid=147&id=219#rezi). Darin steht u.a. (Unterstreichungen von RE):
 
Wie jemand, der nach eigenem Bekenntnis, das Wort Gottes so sehr liebt, dem Wort Gottes so Gewalt antun kann, hat mich zutiefst erschrocken. Dieses Buch entwickelt seine Thesen immerzu auf dem Hintergrund von Fehlentwicklungen und Defiziten. McLaren formuliert das in Bezug auf seine eigene konservative, evangelikale Geschichte sehr deutlich. So bietet er vielen, die genauso oder ähnlich empfinden, neue Lösungswege an, die verführerisch klingen. Fragen zu stellen und nachzudenken ist nichts Verwerfliches ‐ im Gegenteil. Aber sich auf eine Suche zu machen, indem man Gottes Wort, unseren einzigen Kompass (Ps 119,105), relativiert, das ist nicht nur höchst gefährlich, sondern das ist teuflisch (1Mo 3,1: Hat Gott wirklich gesagt … ?).
 
Mir geht dabei folgender Gedanke durch den Kopf: Bei Unzufriedenen Interesse zu wecken ist leicht, aber nicht zu sagen wo die Reise hingeht, das ist gefährlich. Wenn McLaren tatsächlich einer der Vordenker der weltweiten Emerging Church Bewegung ist, und wenn auch Vertreter von Emergent Deutschland ihn als Inspirator sehen, dann bleibt mir leider nichts anderes übrig als vor diesem Einfluss zu warnen – und für diese Geschwister zu beten.
 
Brüdern und Schwestern, die eine Sehnsucht nach geistlichem Aufbruch und geistlicher Erneuerung haben, fühle ich mich von Herzen verbunden. Vielleicht können die Worte aus Offb 3,8+10 uns Mut machen (…) Vermutlich hätte ich nie eine Buchbesprechung zu diesem Buch geschrieben, wenn nicht in christonline MAGAZIN 6‐2013, für das ich verantwortlich zeichne, eine leider nicht ausreichend differenzierte Buchrezension zu „Nachfolge auf neuem Kurs“ erschienen wäre. Das ist versehentlich geschehen. Dafür entschuldigen wir uns. Die Gedanken von Brian McLaren entsprechen nicht unseren Überzeugungen. Wir distanzieren uns davon.
 
Lothar Jung (Leiter der CJ‐Jugendarbeit), gemeinsam mit Oliver Last und Andreas Schmidt (beide vom CJ‐Leitungsteam)      Dillenburg‐Manderbach, den 26.03.2014
 
Nun ist es sicherlich positiv, daß Lothar Jung als Verantwortlicher für die Jugendarbeit der „Freien Brüder“ sich deutlich von Brian McLaren und seinem Buch distanziert. Es ist bemerkenswert und sehr zutreffend, daß er den Geist von McLarens bibelkritischem Infragestellen sogar als teuflisch kennzeichnet. Es ist sehr zu hoffen, daß die offenkundig nicht wenigen jungen Leute, die in seinem Verantwortungsbereich Sympathien für die emergente Bewegung haben, sich diese Warnung zu Herzen nehmen.
 
Einige der besorgten Brüder aus dem bibeltreuen Lager werden sich nach Erscheinen dieser Distanzierung vermutlich erleichtert zurücklehnen und sagen: „Endlich! Jetzt ist ja alles geklärt. Schwamm drüber! Schluß mit der unangenehmen Auseinandersetzung!“ Man möge es mir verzeihen, wenn ich das nicht so sehen kann. Ich weiß, daß ich mich schon manches Mal als Unruhestifter unbeliebt gemacht habe, weil ich gewisse Dementis und Entschuldigungen nicht sofort akzeptiere und die Angelegenheit als erledigt beiseitelege. Das tue ich von Herzen gern, wenn eine Verfehlung wirklich geistlich bereinigt, offen und klar bekannt und bereut wurde. Aber das kann ich nicht tun, wenn das Dementi oder die Entschuldigung offenkundig einige unsaubere Dinge verschweigt und vertuscht und vieles ungeklärt läßt, was geklärt werden sollte.
 
Leider zeigt eine genauere Lektüre von Jungs Buchbesprechung, daß sie eine ganze Reihe von wichtigen und ernsten Fragen unbeantwortet läßt – Fragen, die in der erwähnten „Aktuellen Notiz“ und in dem Buch Zerstörerisches Wachstum aufgeworfen wurden, und die geklärt werden müssen, wenn geistlicher Schaden von den vielen jungen Leuten abgewendet werden soll, die unter dem Einfluß der „Christlichen Jugendpflege“ stehen. Ich möchte hier einfach einige Punkte aufzählen, die ich an Jungs Buchbesprechung fragwürdig und zweideutig empfand, und einige Fragen nennen, die nicht geklärt wurden.
 
* Jung distanziert sich zwar von McLarens extrem bibelkritischen Standpunkten, aber gegenüber der grundlegenden Kritik der emergenten Strömung an bibeltreuer Lehre und Gemeindeverständnis zeigt er einiges Verständnis bzw. bewertet diese auffällig neutral bis zustimmend. Er schreibt u.a. über McLaren: „Im Lauf der Zeit stellte er fest, dass die evangelikalen Kirchen und Gemeinden keine Antwort auf die Fragen der postmodernen Zeit haben. Zitat Seite 20: „Trotz unserer unterschiedlichen Hintergründe waren wir uns einig: Irgendetwas an der Art, wie wir Christentum leben, funktioniert nicht mehr.“ Es fällt auf, dass McLaren auf Missstände hinweist, die von Vielen empfunden werden.“
 
Gehört Jung auch zu den „Vielen“? Zumindest scheint er einiges Verständnis für McLarens Kritik am bibeltreuen Lager zu haben. Aber die Irrtümer McLarens beschränken sich nicht auf seine extreme Bibelkritik; sie beginnen schon damit, daß er den bibeltreuen Gemeinden völlig falsche Vorwürfe macht, die zeigen, daß er selbst vom Gift des postmodernen Denkens geprägt ist. Man kann sich diese Kritik am Bestehenden nicht zu eigen machen, ohne auf gefährliche Irrwege zu geraten.
 
Es ist auch sehr unglücklich, daß Jungs Distanzierung sich nur auf McLarens Einstellung zur Bibelfrage beschränkt und damit einen großen Teil seines Buches völlig außen vor läßt. Es wäre interessant, Jungs Haltung zu den zahlreichen anderen Punkten zu erfahren, die McLaren anspricht – und die der Gefühlslage mancher postmodern denkender junger Evangelikaler entsprechen. Besonders wäre es wichtig, einmal von Jung ein klärendes Wort zur Frage „Was ist Evangelium?“ zu hören.
 
* Jungs Distanzierung von der emergenten Bewegung als solcher ist ausgesprochen gewunden und unklar. Eine Distanzierung von McLaren bedeutet ja nicht eine Distanzierung von der emergenten Bewegung, in der manche sagen werden: „Ja, McLaren geht uns auch ein wenig zu weit. Wir sind doch auch bibeltreu!“ Solche Lippenbekenntnisse legen auch ein Tobias Faix und ein Johannes Reimer ab, obwohl deren Lehren klar zeigen, daß sie bibelkritischem Denken folgen. Sie zitieren McLaren zustimmend, distanzieren sich von einigen seiner Aussagen und halten ihre eigene Position in einer typisch postmodernen Verschwommenheit und dialektischen Elastizität. Wie steht denn Lothar Jung zu Faix und Reimer? Zum Studiengang „Gesellschaftstransformation“ und zu den missionalen Irrlehren? Wie steht er zu dem emergenten Vordenker Alan Hirsch, den sein Mitarbeiter Andreas Schmidt empfahl? Oder zu dem bibelkritischen Theologen N. T. Wright, der ebenfalls von Schmidt empfohlen wurde? Oder zu dem üblen Verführer Shane Claiborne, den ein anderer Mitarbeiter von ihm empfohlen hat? All das bleibt ungeklärt.
 
Am Schluß formuliert Jung sehr gewunden und vieldeutig: „WENN McLaren TATSÄCHLICH einer der Vordenker der weltweiten Emerging Church Bewegung ist“ – das ist er in der Tat, und seine verführerischen Bücher haben sehr viele emergente Leute beeinflußt, die ihn als etwas zu extrem einstufen würden! „und WENN auch Vertreter von Emergent Deutschland IHN ALS INSPIRATOR SEHEN“ – das tun sie ganz offenkundig, aber hier formuliert Jung es so elastisch, daß ein Dementi von emergenter Seite seine Warnung vielleicht wieder aufheben könnte! „dann BLEIBT MIR LEIDER NICHTS ANDERES ÜBRIG als vor diesem Einfluss zu warnen – und für DIESE GESCHWISTER zu beten“ – Jung bedauert es so auffällig, daß er vor dem Einfluß McLarens warnen muß; für ihn scheint die Emerging Church in Deutschland abgesehen von McLaren nicht so gefährlich zu sein. Doch ihre Lehren sind auch dort irreführend, wo sie nicht von Mclaren, sondern z.B. von Johannes Reimer oder Alan Hirsch geprägt sind. Jung warnt auch nicht ausdrücklich vor der emergenten Bewegung, sondern nur vor „diesem Einfluß“, wobei offen bleibt, ob er nur McLaren meint oder Emergent Deutschland. Es wäre dringend nötig, daß Jung sich zu dem gesamten Spektrum der emergenten Einflüsse klar abgrenzt, anstatt nur von ihrem extremsten Vertreter. Man darf gespannt sein, ob da von ihm ein deutliches Wort kommt.
 
* Auch die Distanzierung von der empfehlenden Rezension in Christ online bleibt sehr verwaschen und diplomatisch. Der Rezensent hatte die teuflisch-glaubenszerstörenden Fragen des Brian McLaren so bewertet: „Seine Art, provokante Fragen zu stellen und kreative Ansätze zu verfolgen, ist erfrischend.“ Diese Rezension spiegelt nichts von dem Entsetzen und der Ablehnung der offenen Bibelkritik McLarens wider, sondern offenbart eine Einstellung, die offenkundig schon stark von dem emergenten Gift durchdrungen ist. Wenn Jung hier nur davon spricht, diese Rezension sei „leider nicht ausreichend differenziert“, dann ist das eine Vertuschung des geistlichen Schadens, der in dieser Empfehlung offenbar wurde. Der Rezensent müßte Jung ja recht gut bekannt sein, da er aus seiner eigenen Gemeinde kommt … Und Jung scheint recht gut zu wissen, daß die Sympathie mit missionalen und emergenten „Erneuerungs“ansätzen unter seinen jungen Leuten verbreitet ist. Diese Leute müssen es als eine Ermutigung verstehen, wenn er vieldeutig schreibt: „Brüdern und Schwestern, die eine Sehnsucht nach geistlichem Aufbruch und geistlicher Erneuerung haben, fühle ich mich von Herzen verbunden.“ Leider ist Jungs Verständnis von „geistlichem Aufbruch“ und „geistlicher Erneuerung“, fürchte ich, sehr weit entfernt von dem bibeltreuer Gläubiger, die dieses Verlangen ebenfalls haben.
 
* Sehr bedauerlich ist es, daß Jung sich völlig über den ebenfalls in der Aktuellen Notiz erwähnten Artikel seines engen Mitarbeiters Andreas Schmidt ausschweigt, der eine missional-emergente Verfälschung des Evangeliums und missionale Falschlehren über das Reich Gottes in Christ online verbreitet hat. Dieses Versäumnis wiegt umso schwerer, als Schmidt der Hauptredner auf den diesjährigen „Dillenburger Jugendtagen“ sein soll, die ausgerechnet das „Reich Gottes“ zum Thema haben werden (vgl. die Auf-gelesen März 2014). Hier müßte Jung einmal Farbe bekennen, was er von dem missionalen Reichgottesverständnis hält, das der gesunden biblischen Lehre, wie sie die Freien Brüder bisher vertreten haben, völlig zuwiderläuft und die jungen Leute in die Irre führt. Wenn er noch die biblische Lehre vertritt, weshalb wehrt er dann seinen Mitarbeitern nicht, die sie im Sinne des emergenten „Gottesreiches hier und jetzt“ und im Sinne des „Sozialen Evangeliums“ verfälschen?
 
* * *
 
So möge man es mir nicht zu übel nehmen, daß für mich die Rezension Lothar Jungs bei weitem nicht alle Fragen geklärt hat. Ich sehe weiterhin die große Not, daß Jung und seine Mitarbeiter die junge Generation der „Freien Brüdergemeinden“ auf einen unbiblischen und falschen „Neuerungs“kurs führen, der nicht von bibeltreuer Rückkehr zum WORT und zu biblischem Gemeindeleben gekennzeichnet ist, sondern von charismatischem „Lobpreis“ und Rock- und Popkultur, von den falschen Konzepten der Gemeindewachstumsbewegung und zunehmend auch von den missionalen und emergenten Gemeindebewegungen. Das ist nicht der biblische Weg, sondern der „Wiedenester Weg“, vor dem ich in meiner Stellungnahme Was gefährdet biblische Gemeinden? gewarnt habe. Solange dieser gar nicht „frische“, sondern faule und irreführende Wind weiterhin weht, kann ich meine Warnungen nicht widerrufen.
 
 
 

Oktober 2013



Neuerscheinung 2. Timotheusbrief
 

In diesen Tagen erscheint mein neues Buch, Bewahre das Wort!, eine Vers-für-Vers-Auslegung des 2. Timotheusbriefes. Dieser Vermächtnisbrief des Apostels Paulus ist mir seit vielen Jahren wichtig, weil er uns viele wertvolle Lehren und Ermunterungen für eine treue Christusnachfolge unter den Bedingungen der letzten Zeit gibt. Es ist für jeden wachen Gläubigen heute sehr wertvoll und hilfreich, diesen Brief ausführlich zu studieren. Er gibt uns eine klare geistliche Sicht für den Niedergang und die Gefahren der letzten Tage des Gemeindezeitalters, jenen „schlimmen Zeiten“, in denen viele, die sich „Christen“ nennen, nur noch einen äußeren Schein der Gottesfurcht haben und die gesunde Lehre und die biblische Wahrheit nicht mehr ertragen, sondern sich den Legenden zuwenden und auf lockere Verführungsprediger hören (vgl. 2Tim 3,1-5 und 4,1-5). Es ist meine Hoffnung, daß manche Gläubige durch diesen Brief erweckt und gestärkt werden, und vielleicht kann das Buch, das jetzt erscheint, dem einen oder anderen dabei eine Hilfe sein.
 
Viele Leser haben mich überwiegend als Verfasser aufklärender Bücher kennengelernt, die sich kritisch mit Verführungsströmungen auseinandersetzen. Aber mir sind diejenigen meiner Bücher, die sich auf der Grundlage des Wortes Gottes mit seelsorgerlichen und auferbauenden Themen beschäftigen und das Ziel haben, ein biblisch gegründetes, erweckliches Glaubensleben zu fördern, ebenfalls sehr wichtig. Wenn wir bibeltreuen Gläubigen nicht unser ganzes Leben auf den Herrn ausrichten und von Ihm durch Sein Wort umgestalten lassen, haben wir auch kaum die Kraft, in diesen schweren Zeiten einen klaren, treuen Weg zu gehen.
 
Es reicht nicht aus, wenn wir nur bibeltreue Überzeugungen haben und uns von Verführungsströmungen abgrenzen – wir sind herausgefordert, ein Leben in enger Gemeinschaft mit unserem gekreuzigten und auferstandenen Herrn führen, als Mitgekreuzigte und Mitauferweckte, sonst fehlt uns die geistliche Energie, gegen den Strom zu schwimmen. Das beginnt in unserem Alltagsleben, in unseren Ehen und Familien. Deshalb sind mir die Bücher Als Mann zur Ehre Gottes leben und Als Frau zur Ehre Gottes leben sehr wichtig, in denen die göttliche Schöpfungsordnung und die Apostellehre konkret auf die Fragen unserer Nachfolge im engsten Lebenskreis angewandt werden. Deshalb war es mir auch ein Anliegen, Bücher über die Themen Christus – unsere Heiligung und Auf dem Weg zur geistlichen Reife zu schreiben, und angefochtene Gotteskinder mit dem Büchlein Überwinden in Bedrängnissen und Ängsten zu ermutigen.
 

 
Neuerscheinungen „überblick + durchblick“
 
Aber auch zu aufklärenden Themen sollen, so Gott will, im November zwei neue Titel erscheinen. Sie sind Teil einer neuen Reihe mit dem Titel überblick+durchblick, die der Verlag Edition Nehemia herausgibt. In dieser Reihe wollen wir eine erste kurze Orientierung über wichtige Zeitströmungen geben. Mit einem Umfang unter 50 Seiten soll sie auch den vielen Gläubigen Hilfe und Zurüstung geben, denen die Zeit für ausführlichere Bücher fehlt. Der Preis von 3,50 Euro soll es möglich machen, diese Broschüren auch an andere weiterzugeben. Wir starten mit den Themen Pfingst- und Charismatische Bewegung und Emerging Church; weitere Titel sind geplant.

Hier finden Sie die näheren Informationen zu den Neuerscheinungen
 

 
Das geistliche Ringen um die missionalen Verführungsbewegungen
 

Das Buch Zerstörerisches Wachstum bleibt im Gespräch, und das geistliche Ringen um die dort aufgedeckten missionalen Verführungsströmungen ist immer noch massiv im Gange. Besonders die in dem Buch erwähnte Gemeindewachstumsfraktion unter den „Freien Brüdern“, die sich im „Arbeitskreis Wachstum“ organisiert hat und maßgeblich hinter der Erklärung „Gesundheit statt Zerstörung“ steht, bemüht sich weiterhin, das Buch schlechtzumachen und mich selbst auszugrenzen. So gab es gleich zwei Rundmails aus diesen Kreisen, die vor mir warnten und darauf drängten, mich nicht reden zu lassen, als ich vor kurzem in einer Brüderversammlung zu Diensten eingeladen wurde.
 
Aber die Versuche, eine Distanzierung von mir und meinem Buch durchzusetzen, reichen auch bis in den Maleachi-Kreis, wie kürzlich eine TOPIC-Meldung deutlich machte (vgl. TOPIC 7/2013). Daß das aufklärende Buch Zerstörerisches Wachstum von Wolfgang Bühne auf gewissen Maleachi-Tagungen nicht offen verkauft werden durfte (und ebenso auf einer Tagung der Konferenz für Gemeindegründung) ist ein trauriges Symptom dafür, daß auch manchen eigentlich bibeltreu ausgerichteten Brüdern offenkundig die „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit Befürwortern missionaler Ideen wichtiger ist als das rückhaltlose Zeugnis der Wahrheit. Dem Maleachi-Kreis gehören ja sowohl Brüder an, die sich eindeutig für mein Buch und gegen die missionalen Verführungslehren ausgesprochen haben, als auch Eberhard Platte, der sich durch seine Unterschrift unter die Erklärung „Gesundheit statt Zerstörung“ mit dem pro-missionalen Wiedenest-Flügel und den falschen Lehren eines David Watson solidarisiert hat.
 
Von verschiedener Seite wurde auf den Verleger und Buchhändler Wolfgang Bühne, der mein Buch ja offen empfohlen hat (vgl. seine Buchbesprechung in fest und treu), massiver und immer noch andauernder Druck ausgeübt, sich von mir zu distanzieren und das Buch nicht länger zu vertreiben. Ich bitte alle Geschwister, die in dieser Sache ein Anliegen haben, für Bruder Bühne zu beten, daß er diesem Druck standhalten kann und nicht davor zurückweicht. Auch für den Maleachi-Kreis sollten wir ernstlich beten, daß dieser als Ganzes einen klaren Stand gegenüber den missionalen Verführungen einnimmt und sich nicht von den Wiedenest/Gemeindewachstumskreisen vereinnahmen läßt.
 
Wir leben in ernsten Zeiten, und die geistlichen Auseinandersetzungen werden zunehmend härter. Aus der unsichtbaren Welt wird der verführerische Trend zu ökumenischen Falschlehren immer stärker, und viele Evangelikale lassen sich mitziehen. Das belegen nicht zuletzt die Huldigungen an Papst Franziskus und die immer deutlicheren Anklänge an das irreführende „Soziale Evangelium“ in Allianzkreisen. Über den Brückenkopf der „missionalen Gemeindegründungsbewegungen“ sollen nun auch bibeltreue Kreise wie die KFG und die „Brüdergemeinden“ in diese verführerische Strömung mit hineingezogen werden. Solche schleichende, verdeckte Ausrichtung auf ein „neues Paradigma“ erfordert jedoch Diskretion und Verschwiegenheit; die Leute an der Basis sollen diesen neuen Wind nicht vor der Zeit mitbekommen, weil sie sonst unruhig werden und unangenehme Fragen stellen.
 
Diese Taktik, „unter dem Radar zu fliegen“, wie das Rick Warren einmal ausdrückte, ist durch mein Buch Zerstörerisches Wachstum weitgehend gescheitert, und die Umprogrammierung wird dadurch teilweise deutlich erschwert. Das steckt meiner Überzeugung nach hinter der lautstarken Empörung gegen mein Buch und mich. Der nächste Schritt, nachdem nun ein unangenehmes Licht auf diese Bemühungen gefallen ist, besteht nun darin, den Urheber dieser Aufklärung als einen bösen, hochmütigen Spalter und Lügner hinzustellen, damit möglichst wenig Menschen die brisanten Tatsachen überhaupt wahrnehmen. Dafür sucht man nun Brüder, die bereit sind, gegen mich Zeugnis zu geben und sich öffentlich von mir zu distanzieren. Und man versucht im Namen der „Einheit“ und des „brüderlichen Dialogs“ eine neue Schutzmauer des Schweigens um die verführerischen Vorgänge zu bauen, die ich aufgedeckt habe.
 
Wie wenig sich der missionale Flügel der „Brüderbewegung“ um die in meinem Buch aufgedeckten Tatsachen schert, zeigt die neue „GemeindeNEUdenken“-Tagung (7.-9. 11.), auf der einmal mehr Oskar Muriu und Prof. Reimer als Hauptredner sprechen sollen – und in den Impulsreferaten einige Leute, deren Namen sich in Zerstörerisches Wachstum finden (vgl. unsere Meldung in „Aktuelle Notizen“ vom Oktober 2013). Das zeigt, wie erschreckend aktuell dieses Buch ist. Diese Leute mögen zwar nach außen hin vorgeben, man sei doch gar nicht so missional und habe auch Bedenken gegen Reimers Ideen – aber ihre Taten sprechen eine andere Sprache. Es wäre spannend, einmal zu sehen, ob aus den Reihen der 13 Unterzeichner von „Gesundheit statt Zerstörung“ irgendeine öffentliche Kritik oder Distanzierung von diesem neuerlichen Auftritt Reimers vor Brüderpublikum kommt. Ein bekannter Bruder hat sich stundenlang zu einem „brüderlichen Gespräch“ mit dem Leiter des Wiedenester Werkes zusammengesetzt, um ihm zurechtzuhelfen. Das Ergebnis sieht man nun: diese Leute machen bewußt auf ihrem verderblichen Weg weiter. Nicht „Dialog“ hilft in dieser Sache, sondern offene Aufklärung und Warnung all derer, die sich noch warnen lassen.
 
Ich kann nur alle um diese Entwicklungen besorgten Kinder Gottes bitten, viel und ernstlich das Angesicht des Herrn in dieser Sache zu suchen. Viele Geschwister – auch aus den Reihen der „Brüderbewegung“ - haben mir in den zurückliegenden Monaten bezeugt, daß sie hinter meinem Buch stehen und viel für mich und meine Familie beten. Beten wir doch ernstlich für die wenigen noch bibeltreu geprägten Kreise, daß sie in diesem verführerischen Wind klaren Kurs behalten, die Irrtümer durchschauen und weiterhin den biblischen Weg gehen! Beten wir für führende Brüder und Verantwortliche, daß sie dieses Buch überhaupt lesen und die darin enthaltenen Tatsachen erkennen und klar dagegen Stellung beziehen, auch wenn das etwas kostet. Beten wir, daß alle Intrigen und verdeckten diplomatischen Schachzüge zunichte werden und der Geist des Herrn die Wahrheit ans Licht bringt! Möge der Herr sich über den Überrest der bibeltreuen Christen noch erbarmen und Erweckung und geistliche Standhaftigkeit schenken!
 
 

Distanzierung von verführerischen Webseiten
 

Ein markanter Nachteil des Internet mit seiner Durchlässigkeit und Verbreitung von Informationen ist es, daß alle möglichen Leute Texte von anderen Webseiten kopieren oder auf bestimmte Webseiten verlinken können, ohne daß man dies wirklich kontrollieren bzw. verhindern kann. Mir wurde etwa von den 13 Unterzeichnern von „Gesundheit statt Zerstörung“ zum Vorwurf gemacht, daß eine gewisse „JedidaMD“ Texte von mir veröffentlichen und auf meine Webseite www.das-wort-der-wahrheit.de verlinken würde.
 
Diese Frau war nach jahrelangen esoterischen Irrwegen in den Fängen einer extremcharismatischen Gruppe gelandet und hatte sich schließlich, u.a. aufgrund der Lektüre meines Buches „Die Charismatische Bewegung im Licht der Bibel“ von der Extremcharismatik distanziert. Leider hat sie dann nicht den Weg wahrer Christusnachfolge auf dem Boden der gesunden Lehre eingeschlagen, sondern ist von einer Irrlehre in die nächste weitergetaumelt. Das passiert übrigens mit nicht wenigen ehemaligen Charismatikern, die zwar den einen Irrtum verlassen, aber dann vom nächsten eingefangen werden. „JedidaMD“ leugnet die biblische Lehre von der Dreieinheit und tritt als eine falsche Prophetin und Lehrerin auf, deren scheinfromme Aussprüche verworren und irreführend sind. Ich hatte sie ernst ermahnt, als diese Dinge offenbar wurden, und dann jeden Kontakt abgebrochen. Nicht umsonst warne ich immer wieder davor, auf Frauen zu hören, die das Wort Gottes mit Füßen treten und als „Lehrerinnen“ oder „Prophetinnen“ auftreten.
 
Es gehört schon einige Bosheit und Unredlichkeit dazu, mich mit dieser Irrlehrerin in Verbindung zu bringen. Um aber denen, die mich verleumden, den Vorwand zu nehmen, möchte ich deutlich machen, daß ich mit dieser Dame und ihren Verführungslehren wie auch mit einigen anderen Webseiten, die verkehrte Lehren verbreiten und zu gewissen Themen Texte von mir veröffentlichen bzw. auf meine Webseite verlinken, nichts zu tun habe noch zu tun haben will. Ich habe aber keine Zeit und Möglichkeit, alle diese Publikationen zu kontrollieren und mit den Verantwortlichen Korrespondenz zu führen, damit sie mein Material nicht veröffentlichen. So werde ich vorerst auf Debatten mit solchen Leuten verzichten, möchte aber sehr deutlich machen, daß ich mit ihnen und den Irrlehren, die sie vertreten, nichts zu tun habe. Gelegentlich habe ich etwa festgestellt, daß auch Adventisten oder Anhänger des okkulten Mediums Jakob Lorber auf Texte von mir verwiesen haben; deshalb bin ich noch lange kein Lorber-Anhänger oder Adventist! Eine Verantwortung habe ich dort, wo ich auf andere Webseiten verweise oder verlinke, aber nicht, wenn irgendwelche Leute auf meine Webseite verweisen. Das sollte jedem aufrichtigen Gläubigen auch einsichtig sein.
 
Ich habe alle meine auf dieser Webseite veröffentlichten Schriften ausdrücklich zur freien Vervielfältigung freigegeben, um den Dienst der Aufklärung nicht zu hindern. Letztlich steht für mich im Vordergrund, daß die aufklärenden und informierenden Texte möglichst vielen suchenden Menschen eine Hilfe sein können. Aber das bedeutet auch, daß ich durchaus nicht hinter jeder Webseite stehen kann, die Material von mir veröffentlicht oder auf mich verlinkt. Mehr denn je gilt für Christen im Internet das biblische Gebot, alles zu prüfen und nur das Gute zu behalten. Wenn man aber feststellt, daß eine Webseite böse, verführerische Lehren verbreitet, sollte man sie ganz meiden, egal welche Namen oder Links sie erwähnt.
 
 
 

April 2013

 
Was gefährdet biblische Gemeinden?
 
Eine Antwort auf die Kritik an meinem Buch Zerstörerisches Wachstum in der Erklärung „Gesundheit statt Zerstörung“
 

Wie angekündigt, habe ich inzwischen meine Antwort auf die Beschuldigungen in der Erklärung "Gesundheit statt Zerstörung" verfaßt und veröffentlicht. Sie können über untenstehenden Link heruntergeladen und auch an betroffene Geschwister weitergeleitet werden. Ich gebe hier die einleitenden Abschnitte wieder:
 
Mein aufklärendes Buch Zerstörerisches Wachstum, das über den wachsenden Einfluß missionaler und emergenter Strömungen informiert, hat recht unterschiedliche Reaktionen ausgelöst, was auch nicht anders zu erwarten war. Auf der einen Seite haben einige Brüder, die selbst im Aufklärungsdienst stehen und die Entwicklungen schon länger beobachten, dieses Buch begrüßt und empfohlen – u.a. Wolfgang Bühne, Ulrich Skambraks und Georg Walter. Von zahlreichen Geschwistern, die oftmals diese Entwicklungen schmerzhaft „an der Basis“ erleben und erleiden, erhielt ich dankbare Rückmeldungen und die Ermunterung, mit dieser Aufklärungsarbeit weiterzumachen.
 
Auf der anderen Seite waren etliche in dem Buch erwähnte Führer und vollzeitliche Gemeindegründer aus den Reihen der „Brüderbewegung“, die sich für die missionalen Tendenzen geöffnet haben, recht verärgert darüber, daß ich im Zuge meiner Untersuchung ihre Namen erwähnt habe. Anstatt sich die im Buch aufgezeigten Argumente zu Herzen zu nehmen und ihren Weg zu überprüfen, haben sie sich dazu entschlossen, mein Buch und mich selbst durch Unterstellungen und Beschuldigungen unglaubwürdig zu machen. Gemeinsam beauftragten sie Marco Vedder, einen ehemaligen Afrika-Missionar, mit der Abfassung einer Gegenstellungnahme. Diese ist Ende März unter dem Titel „Gesundheit statt Zerstörung in Gemeindewachstum und Aufklärung“ erschienen und wird zur Zeit hauptsächlich per E-Mail weiterverbreitet. Folgende Personen haben die Stellungnahme unterzeichnet:
 
Gerd Goldmann (Arbeitskreis Wachstum); Bernd Hüsken (DIM); Lothar Jung (Freie Brüder, CJ; Arbeitskreis Wachstum); Erwin Keck (Allgäuer Gemeinden); Wolfgang Klöckner (DIM); Eberhard Platte (Freie Brüder); Andreas Schmidt (CJ); Günther Schultz (IAM); Wolfgang Seit (Arbeitskreis Wachstum); Frank Ulrich (IAM); Karl-Heinz Vanheiden (Bibelbund); Marco Vedder (Arbeitskreis Wachstum); Erik Zeutzheim (Allgäuer Gemeinden)
 
Vielleicht sind einige Hintergrundinformationen zu den Verfassern hilfreich. Der Hauptverfasser Marco Vedder ist Mitleiter des „Timotheus-Trainings“ für Gemeindegründer, das von der Stiftung der Brüdergemeinden getragen wird; neuerdings wurde er auch in den „Arbeitskreis Wachstum“ aufgenommen. Dr. Gerd Goldmann spielt eine führende Rolle im „Arbeitskreis Wachstum“; er war von 2002-2010 Leiter des Forums Wiedenest und trägt damit Mitverantwortung dafür, daß emergente Sprecher wie Johannes Reimer und Tobias Faix sowie auch zeitweise Christina Brudereck an der dortigen Biblisch-Theologischen Akademie lehren konnten. Der Mitunterzeichner Lothar Jung hat als Vorstandsmitglied der Stiftung der Brüdergemeinden eine einflußreiche Stellung bei den „Freien Brüdern“; er leitet die „Christliche Jugendpflege“ (CJ) und ist Mitleiter des „Timotheus-Trainings“ und ebenfalls im „Arbeitskreis Wachstum“. Auffällig viele der Mitunterzeichner gehören zu den Dozenten des „Timotheus-Trainings“ - Eberhard Platte, Wolfgang Klöckner, Erwin Keck, Wolfgang Seit, Karl-Heinz Vanheiden und Lothar Jung.
 
Ganz eng ist die Verzahnung der Unterzeichner mit dem „Arbeitskreis Wachstum“ der Brüdergemeinden, über den ich im Buch kritisch berichtet habe. Was aufhorchen lassen sollte, ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit der anderen Unterzeichner mit Wolfgang Klöckner von der DIM. Klöckner hat sich öffentlich vor Zeugen dazu bekannt, mit der emergenten Bewegung zu sympathisieren und viel Positives aus den Büchern der Emerging-Church-Autoren Alan Hirsch, Neil Cole und Johannes Reimer zu lernen. Als Mitvorsitzender der DIM ist er wie der Mitunterzeichner Bernd Hüsken verantwortlich für die Anstellung des emergenten Gemeindegründers David Schäfer, der auch auf den letzen Impulstagen ein Forum bekam. Solche emergenten Sympathien sind für die anderen offenkundig kein Anlaß, sich von Klöckner zu distanzieren - dafür distanzieren sie sich alle miteinander auf das Entschiedenste von Rudolf Ebertshäuser…
 
Diese Brüder erheben in der 26seitigen Stellungnahme massive Vorwürfe gegen mich und gegen mein Buch. Sie versuchen sich als biblisch gesunde Evangeliumsboten darzustellen, denen es nur um die Rettung von Verlorenen und biblisches Gemeindewachstum gehe, die selbstverständlich die „gesunde Lehre“ verteidigten und das geistliche Erbe der „Brüderbewegung“ weiterführen wollten. Mich dagegen stellen sie als hochmütigen Extremisten und irregeleiteten Verleumder dar; sie unterstellen mir „grobe Fehlurteile“, „Unwahrheit“, „Gehirnwäsche“, „üble Nachrede“, „Verleumdung“, um nur einige Begriffe aus der Stellungnahme zu zitieren. Dem Buch werfen sie u.a. Einseitigkeit, Überspitzung und Fehldarstellungen vor.
 
Im Endeffekt sind nach ihrer Meinung nicht die missionalen Lehrer wie Reimer, Faix, Cole, Hirsch, Garrison oder Watson Verführer und Zerstörer der Gemeinden, wie ich es in meinem Buch nachzuweisen suchte, sondern ich bin angeblich der Verführer und Zerstörer. Mein Buch sei eine gefährliche Lektüre, die angeblich Waffen in die Hände von „Geschwistern mit schwachem Gewissen“ und solchen mit einem „Hang zum Herrschen“ gebe, damit diese „diejenigen drangsalieren, die aktiv Gottes Werk vorantreiben“ (S. 25 – Seitenangaben in Klammern beziehen sich immer auf „Gesundheit statt Zerstörung“). Umgekehrt nehmen sie Leute wie Johannes Reimer, die „Konsultation für Gemeindegründung“, den missionalen Gemeindegründer David Watson und andere in Schutz und behaupten, Gutes von ihnen lernen zu können.
 
Nun werden sich sicherlich manche Geschwister gequält, verwirrt und verunsichert von solch einem unschönen Streit abwenden. Wer hat denn nun recht? Viele denken vielleicht: „Etwas wird schon an den Vorwürfen der Unterzeichner dran sein“; andere würden vielleicht am liebsten allen „Streithähnen“ den Mund verbieten und sich wieder der positiven Aufbauarbeit in ihrer örtlichen Gemeinde zuwenden. Aber ich bin davon überzeugt, daß es durchaus wichtig ist, sich die Zeit zu nehmen und geistlich zu prüfen, wo hier die Wahrheit liegt und worum sich diese Auseinandersetzung dreht.
 
In der folgenden Stellungnahme möchte ich die geistlichen Kernfragen wieder ins Licht rücken, um die es eigentlich geht. Wenn es nötig ist, möchte ich später in einer ausführlicheren Stellungnahme genauer auf die einzelnen Beschuldigungen eingehen, die Vedder, Goldmann, Jung und ihre Mitverfasser gegen mich und mein Buch erheben, und sie sachlich widerlegen. Grundlage für eine faire Beschäftigung mit der ganzen Fragestellung sollte sein, daß die betroffenen Geschwister mein Buch lesen bzw. zumindest die Auszüge daraus, die ich auf meiner Webseite unter dem Titel Gemeindegründungsbewegungen - Gemeindewachstumskonzepte - neue Missionslehren unter den Evangelikalen veröffentlicht habe. Wer dazu gar keine Zeit hat, den verweise ich auf meine beiden Schriften Kompakt-Information Neue Gemeindebewegungen und Kompakt-Information Emerging Church, die beide auf meiner Webseite www.das-wort-der-wahrheit.de veröffentlicht wurden.


Was gefährdet biblische Gemeinden? PDF-Version Download


Inzwischen ist diese Schrift auch als ESRA-Broschüre erschienen und kann beim ESRA-Schriftendienst bestellt werden - auch zur Weitergabe an andere.

Informationen



 Wo liegt die Wahrheit? 

Sympathisanten der missionalen Gemeindegründungsbewegungen unter den „Freien Brüdern“ greifen das Buch „Zerstörerisches Wachstum“ an
 

Gegenwärtig wird eine Erklärung von führenden Befürwortern missionaler Gemeindegründungsbewegungen verbreitet, in der Gerd Goldmann, Lothar Jung und andere hauptamtliche Mitarbeiter aus dem Kreis der „Freien Brüdergemeinden“, die in meinem Buch Zerstörerisches Wachstum namentlich genannt wurden, mein Buch und mich selbst massiv angreifen. Das war nicht anders zu erwarten, wie ich in meinen Bemerkungen zu dem Buch vom November 2012 bereits vorausgesagt hatte. Die wenigen klar belegten und sachlich gehaltenen Aussagen, die ich in meinem Buch über sie machte, haben ihr Wirken für eine verführerische „Erneuerung“ der Brüdergemeinden offenkundig etwas schwieriger gemacht.

In der Erklärung werden zahlreiche Vorwürfe gegen mich und das Buch erhoben, die parteilich gefärbt und vielfach schlicht unwahr sind. Von ein, zwei untergeordneten Aussagen abgesehen, bei denen mir in meiner Recherche eventuell ein Irrtum unterlaufen sein könnte, enthalten diese Vorwürfe in erster Linie parteilich gefärbte Polemik, die dem durchsichtigen Zweck dient, die eigenen verkehrten Standpunkte in ein positives Licht zu rücken und die berechtigte Kritik in meinem Buch und nicht zuletzt meine Person unglaubwürdig zu machen. Die Mittel, die dabei angewandt werden, möge jeder selbst geistlich beurteilen. Jedenfalls haben führende Brüder aus dem Freien Brüderkreis mir vor Druck des Buches bestätigt, daß meine dort geschriebenen Aussagen über die „Freien Brüder“ sachlich wahr und zutreffend sind.

Die Stellungnahme zeigt eindrücklich, in welchem Ausmaß diese Brüder durch David Watson und andere missionale Lehrer bereits verführt sind. Sie nehmen keine klare Abgrenzung gegen die Irrlehren der Emerging Church und Johannes Reimer vor, sondern behaupten, von diesen vergifteten Quellen Positives gelernt zu haben. Die Ausführungen dieser Brüder beweisen, daß die geistlichen Bewertungen in meinem Buch, gegen die sie polemisieren, nicht nur zutreffend sind, sondern darüber hinaus, daß die missionale Irreführung in diesen Kreis bereits viel weiter fortgeschritten ist, als ich zunächst annahm.

Soviel einmal vorab zu dieser Erklärung; ich werde in den nächsten Wochen dazu auf dieser Webseite ausführlich Stellung nehmen. Jedem Leser dieser polemischen Angriffe sei nahegelegt, das Buch selbst unvoreingenommen zu lesen und unter Gebet zu prüfen, wo die Wahrheit liegt. Wir stehen in enormen geistlichen Auseinandersetzungen. „Habt acht, wacht, und betet!“ (Markus 13,33).
 

 

November 2012



Gedanken zum Erscheinen des Buches Zerstörerisches Wachstum

Nun ist das Buch erschienen, an dem ich über ein Jahr lang gearbeitet habe. Zerstörerisches Wachstum behandelt eine raffinierte Verführungsbewegung, die seit Jahren zunehmend unter den modernen (und postmodernen) Evangelikalen an Anhängern gewinnt. Die missionale Gemeindebewegung erweckt den Anschein, in missionarischer Absicht zahlreiche „kulturrelevante“, für die Menschen von heute attraktive Gemeinden gründen zu wollen. Sie hat viele Gemeinsamkeiten mit der Emerging Church, die im Endeffekt nur der besonders offenherzige und konsequente Flügel der missionalen Strömung ist. Die falschen Lehren und Praktiken dieser Strömung werden in meinem neuen Buch gründlich aufgedeckt und widerlegt. Es wurde geschrieben für wache, im Glauben feste bibeltreue Gläubige, denen biblischer Gemeindebau und die Abwehr endzeitlicher Verführungen ein Anliegen ist.

Das Buch mag mit seinen 496 Seiten Umfang manche Leser abschrecken, die ohnehin wenig Zeit zum Lesen haben. Doch das Buch ist so gegliedert, daß man schon auf etwa 240 Seiten (die Kapitel II und IV) den grundlegenden Überblick über die missionale Gemeindeverführung bekommt; der Rest des Buches bietet u.a. geschichtliche Hinführung, einen Überblick über die Gemeindewachstumsbewegung und die wichtigsten missionalen Gemeindeströmungen sowie Buchbesprechungen (u.a. Neil Coles Organische Gemeinde und Johannes Reimers Die Welt umarmen), Worterklärungen und ein umfangreiches Stichwortregister. Man kann das gut gegliederte Buch in kleineren Portionen lesen, sich wichtige Einzelbereiche herausgreifen oder es auch als Nachschlagewerk benutzen.

Eine Besonderheit dieses Buches ist vermutlich bei manchen umstritten und hat schon im Vorfeld für gelegentliche Einwände gesorgt: es nennt Namen, zahlreiche Namen, nicht nur von vielen missional unterwanderten Freikirchen, Werken und Organisationen, sondern auch von Einzelpersonen, darunter auch von Christen aus bibeltreu geprägten Kreisen im deutschsprachigen Raum, die für diese irreführenden Bewegungen Werbung machen und dazu beitragen, daß das missionale Gedankengut mehr und mehr auch in konservative Gemeindekreise eindringt.

Viele Gläubige haben die Vorstellung, man dürfe gar keine Namen von Gläubigen in kritischem Zusammenhang nennen, oder höchstens dann, wenn man zuvor nach Matthäus 18 mit ihnen mehrfach gesprochen habe. Doch das ist eine irrige Vorstellung, wie ich an derer Stelle gezeigt habe (vgl. Der Verhaltenskodex der evangelikalen Correctness unter der Lupe (1): Darf man Verführer in der Gemeinde nicht öffentlich angreifen?). Wenn ein Gläubiger eine falsche Lehre oder Irreführendes, Schädliches öffentlich verbreitet bzw. tut, dann ist es nach meiner Überzeugung von der Bibel her berechtigt, wenn andere Gläubige das öffentlich richtigstellen und damit Schaden von den verunsicherten Kindern Gottes abwenden, die davon verwirrt wurden. Wir haben hier in der Schrift das Vorbild des Apostels Paulus gegenüber Petrus, sowie seine Anweisung an Timotheus bezüglich einer öffentlichen Verfehlung von Ältesten:
 
Als aber Petrus nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, denn er war im Unrecht. Bevor nämlich etliche von Jakobus kamen, aß er mit den Heiden; als sie aber kamen, zog er sich zurück und sonderte sich ab, weil er die aus der Beschneidung fürchtete. Und auch die übrigen Juden heuchelten mit ihm, so daß selbst Barnabas von ihrer Heuchelei mit fortgerissen wurde. Als ich aber sah, daß sie nicht richtig wandelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Petrus vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, heidnisch lebst und nicht jüdisch, was zwingst du die Heiden, jüdisch zu leben? (Gal 2,11-14)

Die, welche sündigen, weise zurecht vor allen, damit sich auch die anderen fürchten. (1Tim 5,20)

Die Verbreitung und Befürwortung von Irrlehren ist genauso Sünde wie moralische Verfehlungen; der Herr allein weiß, wieviele verunsicherte Schafe schon wegen solcher Verfehlungen, die sich oft führende Brüder zuschulden kommen lassen, zu Schaden gekommen sind. Es ist bei der Aufklärungsarbeit über Irrlehren praktisch unmöglich, mit allen Beteiligten vor Veröffentlichung einer Arbeit zu sprechen (das wird uns auch von Paulus gegenüber Petrus nicht berichtet); Matthäus 18 gilt jedenfalls nur, wenn jemand gegen mich persönlich sündigt, nicht im Fall öffentlich verbreiteter Irreführung.

Ich muß es auch offen bekennen, daß ich meinen Auftrag vom Herrn in allererster Linie im Schutz der irregeführten und verwundeten Schafe sehe, nicht in der Seelsorge an verirrten evangelikalen Führern und schon gar nicht an direkten Irrlehrern, die die Bibel reißende Wölfe nennt. Wer wirklich den Herrn und die Brüder liebt, der füttert und hätschelt solche reißenden Wölfe nicht, sondern bekämpft sie mit allen zulässigen Mitteln! Dazu gehört auch eine klare Sprache, die die Dinge beim Namen nennt und aufweckt, anstatt zu beschönigen, zu beschwichtigen und einzulullen.

Diese deutliche Sprache werfen mir auch manche wohlgesinnte Gläubige vor, die vom evangelikalen Gedankengut beeinflußt sind. Andererseits erhalte ich aus den Reihen der irregeführten Schafe immer wieder dankbare Rückmeldungen, die bezeugen, daß gerade diese scharfe, klare Bloßlegung der Wahrheit (das Wort Gottes ist ein scharfes zweischneidiges Schwert und soll schneiden! Hebr 4,12) ihnen geholfen hat; viele ermutigen mich, diese Schärfe und Klarheit beizubehalten, und das will ich mit Gottes Hilfe auch tun.

Der Preis für einen solchen Dienst ist, daß man von Seiten aufgebrachter Betroffener, die sich durch eine öffentliche Kritik an ihrem unbiblischen Vorgehen bloßgestellt fühlen, oftmals mit massiven Anschuldigungen verleumdet wird. Nicht jeder nimmt eine öffentliche Korrektur so geistlich an wie es offenkundig der Apostel Petrus tat. Wer sich durch das Aufdecken von Verführung nicht zur Umkehr leiten läßt, begehrt umso massiver gegen ein solches Aufdecken auf. Auch das jetzt erschienene Buch wird, das ist schon absehbar, dazu führen, daß ich von manchen vielleicht auch prominenteren Christen angegriffen und schlechtgemacht werde. Das muß man ertragen, wenn man einen solchen Auftrag hat.

Eine Bitte habe ich allerdings an meine aufrichtigen Leser: Wenn Sie solche Verleumdungen hören, die mich unglaubwürdig machen und als spalterischen Sektierer hinstellen wollen, dann wenden Sie sich bitte auch an mich und hören sich auch die andere Seite an. Denken Sie daran, daß der Widersacher viel Interesse daran hat, daß alle aufklärenden, um die gesunde Lehre ringenden Brüder isoliert und unglaubwürdig gemacht werden und man nicht mehr auf sie hört. Dann hätte er freies Spiel zur Zerstörung der Gemeinden. So wollen wir wachsam sein in dem Bewußtsein, daß alle solche Aufklärungsarbeit ein gewaltiger geistlicher Kampf ist, bei dem der Feind nicht schläft. Wir sollten durch biblische, brüderliche Gemeinschaft und offenen Austausch solchen Intrigen des Feindes durchkreuzen, „damit wir nicht von dem Satan übervorteilt werden; seine Absichten sind uns nämlich nicht unbekannt“ (2Kor 2,11).

Es ist mein ernstliches Gebet vor dem Herrn, daß dieses neue, aufklärende Buch geistliche Klarheit und Hilfe für viele angefochtene Gläubige bringen darf, die um eine treue Christusnachfolge und biblisches Gemeindeleben in dieser notvollen Zeit ringen.



 

Juli 2012



Heute wurde eine wichtige Arbeit in gekürzter Form auf der Webseite veröffentlicht; an der Broschüre Gemeindegründungsbewegungen - Gemeindewachstumskonzepte - neue Missionslehren unter den Evangelikalen. Eine Stellungnahme aus bibeltreuer Sicht habe ich viele Monate gearbeitet, und eine ausführlichere Fassung soll im Herbst dieses Jahres unter dem Titel Zerstörerisches Wachstum als Buch erscheinen.

Es geht dabei um die Hintergründe der neuen "missionalen" Gemeindebewegungen wie Emerging Church, City Churches, Jugendkirchen, "kulturrelevante Gemeinde", "organische Gemeinden" usw. Das Buch bietet eine gründliche und umfassende Untersuchung neuer Missionslehren und Gemeindebewegungen unter den Evangelikalen, das verführerische Entwicklungen dokumentiert und falsche Lehren widerlegt. Dieses Buch gibt Überblick und Durchblick angesichts zahlreicher beunruhigender Trends.

Weil die Aufklärungsarbeit zu Verführungsströmungen unter den Evangelikalen einen zunehmend größeren Raum einnimmt, habe ich diesen Themenbereich Evangelikale auch zu einem Hauptbereich gemacht, der künftig direkt in der Navigation dieser Seite zugänglich ist. Dafür wurde der Bereich "Zeitgeschehen" auf andere Hautpbereiche verteilt und gelöscht, und der Bereich "Endzeit" ist nun kleiner und überschaubarer geworden.

Ich möchte mich bei meinen Lesern entschuldigen, daß die Pflege der Webseite für längere Zeit etwas gelitten hat und wenig Neues veröffentlicht wurde; dafür wird der Ertrag der größeren Studie, die ich oben erwähnte, in der nächsten Zeit in manchen einzelnen Themenbeiträgen zum Ausdruck kommen. Ich hoffe, daß ich in der nächsten Zeit wieder etwas mehr "Luft" haben werde und mich um die Webseite mehr kümmern kann, auch was die "Aktuellen Notizen" betrifft.


 

Januar 2012



Zum Jahresanfang 2012


Am Anfang des Jahres 2012 möchte ich unseren Lesern von Herzen Gottes Gnade und Segen wünschen und Sie grüßen mit dem Wort aus 1. Korinther 15,57: „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“ Ich möchte zum Jahreswechsel für alle Freunde dieser Webseitenarbeit einen kurzen Rückblick und Ausblick geben und dabei besonders auch Ihre Fürbitte im neuen Jahr erbitten.

Die Einrichtung einer neuen, internationalen Webseite des ESRA-Schriftendienstes, auf der für Anderssprachige leichter erreichbar verschiedene Materialien zur Aufklärung über endzeitliche Verführungen angeboten werden, war das Ergebnis meiner Kenia-Reise im Februar 2011. Unter der Adresse www.end-time-church.net werden Materialien auf Englisch, Spanisch, Italienisch, Rumänisch, Ungarisch und Russisch veröffentlicht. Es werden noch Übersetzer für Englisch, Spanisch und weitere Sprachen (besonders Portugiesisch, Französisch) gesucht. Bitte beten Sie mit für diese weltweite Webseitenarbeit, daß durch sie noch viele Gläubige gewarnt und erbaut werden!

Die Betreuung der deutschsprachigen Webseite www.das-wort-der-wahrheit.de nahm ebenfalls einige Zeit in Anspruch. Es ist ermutigend, wie viele Besucher das Angebot dieser Webseite nutzen. Viele Tausende Schriften und MP3-Vorträge wurden heruntergeladen, und immer wieder bekommen wir – überwiegend positives - Echo durch Anfragen von Lesern. Da darf ich auch viele Mails schreiben und Fragen beantworten.

Auch im Jahr 2011 durfte ich wieder in vielen Gemeinden dienen, überwiegend in Deutschland, aber auch in der Schweiz und Österreich, und der treue Herr hat immer wieder dafür Bewahrung, Gnade und Kraft gegeben. Neben Aufklärung über die Charismatische Bewegung waren auch Themen wie Heiligung, Endzeit oder Mystik gefragt; auch fortlaufende Auslegungen über den 1. Thessalonicherbrief, über den 2. Timotheusbrief und den 1. Petrusbrief durfte ich halten, sowie einige ermunternde Predigten.

Doch die Hauptaufgabe, die mich dieses Jahr sehr viel Zeit und Kraft kostete, war das Schreiben von neuen Büchern. Ich schrieb weiter an dem großen Buchprojekt einer biblischen Aufklärung über die Mystik (heidnische, katholische, evangelische und evangelikale) und bin zu etwa zwei Dritteln fertig, aber ich habe diese Arbeit noch einmal unterbrochen, um zwischendurch andere Buchmanuskripte zu schreiben. So habe ich ein aufklärendes Taschenbuch über die Pfingst- und Charismatische Bewegung fertigstellen können, das, so Gott will, im Frühjahr 2012 erscheinen soll. Es wird in knapper, übersichtlicher Form die wichtigsten Lehren und Fakten zu dieser Bewegung leicht verständlich darstellen und soll eine Hilfe gerade auch für jüngere Gläubige sein. Das ausführliche Buch, das ich vor Jahren schrieb, ist zwar weit verbreitet worden, aber viele Leser haben nicht die Zeit, es zu studieren. So füllt dieses Taschenbuch hoffentlich eine Lücke und sollte dazu beitragen, den Verführungseinfluß dieser Bewegung einzudämmen. Bitte beten Sie mit dafür!

Zur Zeit arbeite ich an einem Buch über die neuen Missionslehren in der evangelikalen Szene. Dieses Thema wurde mir wichtig, weil ich erkannte, daß zur Zeit durch falsche Lehren einer verführerischen Gemeindegründungsbewegung einige bibeltreue Geschwister irregeführt werden. Bitte beten Sie mit für eine rasche und gute Fertigstellung, und dafür, daß vielen beeinflußten Gläubigen noch die Augen aufgetan werden! In der darauffolgenden Zeit möchte ich dann, wenn der Herr Gnade schenkt, das Buch über die Mystik fertigstellen. Es ist das schwierigste und herausforderndste Thema, das ich bis-her behandelt habe. Auch hier bin ich für Fürbitte dankbar.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn aufgrund der vielen Schreibarbeit die Betreuung der „Aktuellen Notizen“ vorübergehend zurückgestellt werden muß. Ich möchte weiterhin halbwegs regelmäßig Meldungen für die „Aktuellen Notizen“ schreiben, aber die nötige Konzentration auf das Schreiben dieser Bücher macht momentan längere Pausen unumgänglich. Aus demselben Grund werden zur Zeit auch nicht so viele neue Materialien auf der Webseite veröffentlicht; das soll sich wieder ändern, sobald die Ausarbeitung der Bücher abgeschlossen ist.

Im Rückblick auf das Jahr 2011 können wir nur unserem treuen Herrn danken und alle Ehre geben; Er hat uns getragen und gesegnet. So vertrauen wir Ihm auch für das neue Jahr; es wird, wenn der Herr noch zuwartet, ein Jahr voller Dienstaufgaben und Herausforderungen sein. Es ist ein Vorrecht, dem Herrn dienen zu dürfen, und es ist auch ein Vorrecht, treue Geschwister an seiner Seite zu wissen, die diesen Dienst mit allen Kämpfen mittragen. So möchte ich Ihnen herzlich für alle Fürbitte und alle Gaben danken. Bitte denken Sie auch im neuen Jahr fürbittend an mich, aber auch an meine liebe Frau Undine, die alle Lasten des Dienstes mit trägt und an der „Familienfront“ immer wieder stark gefordert ist, und an unsere Kinder.

Beten Sie auch mit für all die anderen Diener des Herrn, die heute noch das Wort Gottes klar und treu lehren, daß sie gestärkt und ermutigt werden und der Herr überall noch treue Hirten, Lehrer und Evangelisten erweckt und beruft, die zur Auferbauung seiner Gemeinde Frucht bringen!

Möge unser wunderbarer Herr Sie alle reichlich segnen, bewahren und stärken auch im neuen Jahr 2012!


In Christus verbunden grüße ich Sie herzlich


Rudolf Ebertshäuser

 

September 2011



Bücher als Download – Pro und Contra

Im Regelfall wird das Angebot dieser Webseite von Monat zu Monat erweitert und ausgebaut; nun haben wir uns entschlossen, es in einem Punkt einzuschränken, und das wollen wir auch bewußt begründen. Gleichzeitig möchten wir damit einen Zwiespalt ansprechen, der mit der fortschreitenden Bedeutung des Internets brisanter wird.

Wir haben eine zeitlang auf dieser Webseite alle Buchtitel, die ich bisher verfassen durfte, im vollen Umfang als PDF zum Herunterladen angeboten. Ab sofort werden wir von den erst vor relativ kurzer Zeit erschienenen Titeln nur noch eine ausführliche Leseprobe veröffentlichen. Warum? Nun, die Hinweise haben sich verdichtet, daß allzuviele Leser das Angebot des kostenlosen Downloads genutzt haben, um sich den Kauf des gedruckten Buches zu ersparen. Und hier kommen wir in eine Situation, die geistlichen Schaden anrichtet und selbstzerstörerisch werden kann.

Ich bin aufgrund meiner eigenen intensiven Nutzung des Internets als Informationsquelle grundsätzlich dafür, so viel wie möglich geistlich gute Inhalte im Internet frei und kostenlos verfügbar zu machen. Ich weiß aus zahlreichen dankbaren Rückmeldungen, daß die auf www.das-wort-der-wahrheit.de veröffentlichten Beiträge schon manchen geistlich weitergeholfen haben. Ich habe auch die von mir verfaßten Bücher dort veröffentlicht in dem Zutrauen, daß viele von denen, die die Bücher heruntergeladen haben und aus ihnen Gewinn zogen, diese dann auch als gedrucktes Buch kaufen würden, so daß die unvermeidlichen Verluste für den Buchverlag, der diese Bücher veröffentlicht, durch neu gewonnene Käufer ausgeglichen würden.

Doch scheint es unter den gläubigen Nutzern des Internets ähnlich wie unter den weltlichen die Neigung zu geben, es bei einer digitalen Fassung des Buches bewenden zu lassen und sich das Geld für die Papierfassung zu sparen. Aber der Buchverlag, der mit finanziellen Vorleistungen meine Bücher zuerst gesetzt und gedruckt hat, ist darauf angewiesen, daß dieses Buch auch verkauft wird und damit die eingesetzten Gelder wieder zurückfließen, um weitere Buchprojekte zu ermöglichen.

An diesem Punkt wäre es meines Erachtens ohnehin an der Zeit, daß bibeltreue Gläubige gute bibeltreue Verlage durch gezielte Spenden in Form eines Druckkostenzuschusses unterstützen, denn oftmals sind wertvolle geistliche Bücher heute im rein wirtschaftlichen Verlagsbetrieb nicht mehr realisierbar. Das hängt auch damit zusammen, daß es kaum bibeltreue Buchhandlungen gibt, die sich für solche Titel engagieren, und daß sie in der evangelikalen Presse totgeschwiegen werden.

Wenn nun viele Internetleser von dem Buch zwar profitieren, es aber nicht kaufen, dann werden damit künftige Bücher blockiert und die mutige Arbeit solcher kleiner Verlage wie der Edition Nehemia, bei der ich meine Bücher veröffentlichen kann, gefährdet. Diese Geschwister arbeiten für den Herrn und setzen ihre Zeit und Kraft ohne Entgelt ein, um geistlich wertvolle Bücher herauszubringen und so dem Leib Christi zu dienen.

Ich selbst bin nicht nur Buchautor, sondern als Verlagslektor auch jemand, der die wichtige und herausfordernde Arbeit gut kennt, die bibeltreue Verlage heute leisten. Und ich möchte aus geistlichen Gründen alle bibeltreuen Bücherleser und Leser dieser Webseite dazu auffordern, daß sie geistlich gute Bücher, die ihnen hilfreich sind, auch tatsächlich kaufen und somit die wichtige Arbeit der bibeltreuen Verlage bewußt unterstützen. Und ich bitte um Verständnis dafür, daß vorerst einmal von den „jüngeren“ Buchtiteln, die ich verfaßt habe, nur noch ausführlichere Leseproben als PDF zum Herunterladen angeboten werden.


Rudolf Ebertshäuser    14. 9. 2011



 

April 2011



End-time Church: Neue fremdsprachige Webseite

Nach meinem Dienst in Kenya im Februar 2011 wurde mir bewußt, daß es gut wäre, wenn die fremdsprachigen Beiträge über Charismatik und Endzeitverführung, die bisher auf der Webseite www.das-wort-der-wahrheit.de veröffentlicht wurden, zusätzlich auch auf einer eigenen, englischsprachigen Webseite zugänglich gemacht würden, die dort für Interessierte aus anderen Ländern und Kontinenten besser zugänglich sind.

Seit 1. April gibt es daher die englischsprachige Webseite www.end-time-church.net. Dort sind einige schriftlich ausgearbeitete Vorträge zum Thema Pfingst- und Charismatische Bewegung auf Englisch verfügbar; so bald wie möglich sollen einige MP3-Aufnahmen der englischen Vorträge in Kenya folgen. Schritt für Schritt wollen wir demnächst alle fremdsprachigen Beiträge auf „Wort der Wahrheit“ auch auf „End-time Church“ zugänglich machen. Wenn Sie Gläubige aus Asien, Afrika oder Lateinamerika kennen, denen diese Beiträge eine Hilfe sein könnten, machen Sie sie doch auf dieses Angebot aufmerksam!

Geschwister, die die Befähigung und innere Führung vom Herrn haben, Texte auf www.das-wort-der-wahrheit.de in andere Sprachen zu übersetzen, können sich gerne mit mir in Verbindung setzen; wir beten darum, daß zusätzliche Materialien, besonders zum Thema Pfingst- und Charismatische Bewegung, auch für andere Sprachen zur Verfügung stehen. Vor allem in den Sprachen Spanisch, Französisch und Italienisch wären gewissenhafte Übersetzer mit den nötigen sprachlichen Fähigkeiten (möglichst Muttersprachler) und einem entsprechenden Verständnis von biblischer Lehre uns sehr willkommen.



ESRA arbeitet mit Nehemia zusammen zu Erbauung der Gemeinde Jesu Christi

Seit vielen Jahren verbindet mich mit der Familie Berger in Steffisburg, Schweiz, eine enge geistliche Gemeinschaft und Zusammenarbeit im Dienst für den Herrn. Im Rahmen des CLKV-Verlages betreuten die Geschwister Berger nun schon fünf Bücher von mir, neben einigen Titeln anderer Autoren.

Nun wurde, um die Arbeit für den Herrn wirksamer tun zu können, eine Umorganisation vorgenommen. Familie Alfred Berger führt die Verlagsarbeit ab März 2011 unter dem neuen Namen „Edition Nehemia“ weiter; auch die bibeltreue Versandbuchhandlung, die sie über Jahre aufgebaut haben, trägt nun den geistlich bedeutsamen Namen „Nehemia“ und das Motto „Bauen und bewahren“. Wir möchten diese Versandbuchhandlung hier noch einmal allen unseren Lesern aus der Schweiz empfehlen; es ist gut, wenn diese mutige, geistlich wichtige Arbeit entsprechende Unterstützung erfährt. Einen Informationsbrief zu diesem Neubeginn können Sie hier herunterladen (Adresse des Webshops: www.edition-nehemia.ch).

Meine Bücher werden in Zukunft von der Edition Nehemia weiter betreut werden, und neue Bücher von mir sind in diesem Verlag geplant. Auch die Hauptauslieferung der Broschüren aus dem ESRA-Schriftendienst in der Schweiz wird in Zukunft in den Händen der Familie Berger liegen. Daneben wird der bibeltreue Schriftendienst von Patrick Tschui, bei dem die Auslieferung viele Jahre lag und dem wir für diesen Dienst herzlich danken, auch in Zukunft die von ihm angebotenen ESRA-Broschüren weiter ausliefern. Patrick Tschui wird auch die Arbeit des CLKV-Verlages, mit der wir uns im geistlichen Anliegen verbunden wissen, von Pfäffikon aus weiterführen.

Beten Sie mit für alle diese Dienste, die unter großem persönlichem Einsatz mit begrenzten Kräften getan werden, und die doch so wichtig sind für die Auferbauung des Leibes Christi!

Die neue Auslieferungsadresse des ESRA-Schriftendienstes in der Schweiz lautet:

Familie A. Berger, Sanddornweg 1, 3613 Steffisburg, Tel. 033-437 63 43, info@edition-n.ch


Rudolf Ebertshäuser 8. 4. 2011



 

Januar 2011



In eigener Sache:
Ein Jahr „Wort der Wahrheit“ im neuen Konzept



Vor einem Jahr, Ende Dezember 2009, erschien unsere Webseite erstmals in neuer äußerer Gestalt, aber auch mit einer etwas veränderten Konzeption. Nun dürfen wir dankbar auf ein Jahr Arbeit mit der neu konzipierten Webseite zurückschauen. Im Rückblick sehen wir noch deutlicher die gute Hand unseres Herrn in diesem Schritt.

Unser Anliegen war und ist es, biblische Lehre und Aufklärung für solche Kinder Gottes bereitzustellen, die dem Herrn Jesus Christus auch in diesen letzten, von Verführung und geistlichem Niedergang geprägten Zeiten treu nachfolgen wollen. Mit der Neugestaltung der Webseite wollten wir einige dazu hilfreiche Materialien in größerem Umfang, in verbesserter Nutzbarkeit und auch aktueller anbieten, als dies früher möglich war.

Wir sind dem Herrn dankbar, daß Er diesen Neuanfang so bestätigt und gesegnet hat. Eine stark gewachsene Zahl von Besuchern sowie ein lebhaftes Interesse an den schriftlichen Materialien und MP3-Vorträgen, die 2010 in großer Zahl heruntergeladen wurden, haben uns in den vergangenen Monaten ermutigt, auf diesem Weg weiterzugehen.

Viele Besucher sind auch an den seit Dezember 2009 monatlich erscheinenden Aktuellen Notizen interessiert. Das war für uns insofern eine wertvolle Ergänzung unserer bisherigen Arbeit, als allein die Webseite es erlaubt, auch einzelne Ereignisse zu kommentieren und laufende Entwicklungen kritisch darzustellen. Wir hoffen, daß die Aktuellen Notizen auch dazu anregen, sich mit den ausführlicheren biblischen Ausarbeitungen zu beschäftigen, die uns eine vertiefte geistliche Orientierung geben; das ist in dem knappen Rahmen der Notizen natürlich kaum möglich.

Eine weitere Neuerung ist der Bereich Materialien, in dem wir zu den Schwerpunktthemen dieser Webseite ergänzende Schriften anderer Verfasser veröffentlichen. Damit wollen wir vor allem auch schwer zugängliche Schriften älterer Verfasser wieder neu zur Verfügung stellen, so etwa einige ältere Schriften zur Geschichte der Pfingstbewegung. Diesen Bereich möchten wir, so wie der Herr führt, weiter ausbauen.

Wir haben ein insgesamt ermutigendes Echo von zahlreichen Nutzern der Webseite erhalten. Es gab manche, denen der Herr durch hier veröffentlichte Schriften oder Hörvorträge die Augen geöffnet hat über Verführungen, in die sie verstrickt waren. Manche wurden zu einer entschiedenen Christusnachfolge ermutigt. So wollen wir mit Gottes Hilfe diese Arbeit weiterführen.

Wir bewegen uns dabei in einem Spannungsfeld, denn die Betreuung der Webseite, die Beantwortung der vermehrten Anfragen und das Verfassen der „Aktuellen Notizen“ fordert nun einen größeren Anteil an der Zeit des Verantwortlichen – Zeit, die von seiner Hauptaufgabe, dem Verfassen geistlich-biblischer Bücher und Schriften, abgeht. Wir möchten hier noch einmal um Verständnis bitten, wenn Geschwister, die sich mit Anfragen an den Verfasser wenden, z.T. länger auf eine Antwort warten müssen.

Diese kurze Zwischenbilanz haben wir auch verfaßt, weil wir alle diejenigen, die durch unsere Webseite gesegnet wurden und sie hilfreich finden, um ihr Mittragen im Gebet bitten möchten. Wie der ganze ESRA-Schriftendienst und die Vortragsdienste von Rudolf Ebertshäuser ist auch diese Webseitenarbeit geistlicher Dienst und geistlicher Kampf zugleich, und die bleibende Frucht dieses Dienstes hängt nicht zuletzt von den Gebeten vieler Kinder Gottes für diese Arbeit ab.

Wir sollten für die vielen Gläubigen beten, die sich heute in verführerischen Strömungen und abgedrifteten Gemeinden aufhalten, sei es in der Charismatischen Bewegung oder in evangelikalen Gemeinschaften und Freikirchen, die den biblischen Boden verlassen haben. Es ist unser Anliegen, daß noch viele irregeführte Kinder Gottes aufwachen und sich von der Verführung trennen, um dem Herrn auf dem schmalen Weg nachzufolgen. Wir dürfen bitten, daß der Herr dazu auch die Beiträge dieser Webseite gebraucht.

Ein weiteres Gebetsanliegen, in denen wir unsere Leser zur Fürbitte ermutigen wollen, ist es, daß der Verfasser dieser Webseite genug Zeit und Sammlung zum Schreiben neuer Bücher und Schriften haben kann. Auch das Gebet um Bewahrung und Schutz vor den Angriffen des Feindes sowie um Demut und geistliche Gesinnung und immer tiefere Gemeinschaft mit dem Herrn ist uns wichtig, ebenso die Fürbitte für unsere große Familie.

Ein aktuelles Fürbitteanliegen ist ein Dienst von Rudolf Ebertshäuser in Kenia im Februar, bei dem es um Vorträge über Charismatische Bewegung geht. Beten Sie mit dafür, daß Gott hier durch Sein Wort und die gesunde Lehre kräftig wirkt und die Geschwister vor diesen Verführungen bewahrt bzw. Buße wirkt; ein Anliegen ist auch die gesundheitliche und geistliche Bewahrung des Redners  vor den Angriffen des Feindes - solche Dienste bedeuten geistlichen Kampf!

Insgesamt brauchen wir dringend Beter, die im Geiste von Daniel 9, Esra 9 und Nehemia 9 sich unter die Nöte im Volk Gottes beugen und den Herrn suchen, damit Er noch Erweckung, Belebung und geistliche Stärkung unter Seinem Volk schenken möge. Wir brauchen vermehrte vollmächtige Fürbitte für die angefochtene Gemeinde, damit sie in dieser letzten Zeit vor dem Kommen des Herrn noch ein treues, kraftvolles Zeugnis für Jesus Christus ablegen kann.

Zum Abschluß wollen wir allen mit uns verbundenen Gotteskindern herzlich danken für alles Gebet, alles Mittragen, auch alle finanziellen Gaben für unseren Dienst.

Möge unser treuer Herr uns alle stärken, leiten und bewahren, damit wir in dieser schweren Zeit zu Seiner Ehre leben und für Ihn reiche Frucht bringen können!



Leonberg, Ende Dezember 2010                           Rudolf Ebertshäuser



 

Januar 2011



Informationen und Gebetsanliegen


Liebe Brüder und Schwestern in Christus, liebe Leser der ESRA-Schriften!

Wir möchten Sie herzlich grüßen mit dem Schriftwort aus 1. Thessalonicher 1,9-10:

Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen, und um seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn.

Der Geist Gottes erinnert uns in diesem Wort daran, daß wir als gläubige Christen eine le-bendige Hoffnung haben, und das ist unser wiederkommender Herr Jesus Christus. Er hat uns durch Sein kostbares Blut mit Gott versöhnt und errettet. Er bewahrt und stärkt uns in dieser bösen Zeit, solange wir noch als Fremdlinge hier auf dieser Erde unseren Weg gehen. Er wird uns aufnehmen in Seine himmlische Herrlichkeit, und dann werden wir die glückselige Gemeinschaft mit unserem wunderbaren Herrn auf ewig und ungehindert genießen dürfen. Doch hier auf der Erde ist es unsere Lebensbestimmung, dem lebendigen und wahren Gott treu zu dienen, im Glauben und Gehorsam, unter Einsatz aller unserer Kraft.

Die Schriften, die wir herausgeben, wollen mithelfen, die Heiligen für diesen Dienst zuzurüsten, ihnen klare Orientierung über den Ratschluß und Willen Gottes für uns zu geben und sie zu ermutigen, unbeirrt dem Herrn die Treue zu halten, auch wenn immer mehr verführerische Stimmen uns von diesem Weg weglocken wollen. Die geistlichen Kämpfe nehmen eher zu; auch die Tendenzen zu einer Ausgrenzung und Verfolgung bibeltreuer Gläubiger mehren sich. Aber wir wollen aufsehen auf unseren Herrn Jesus Christus und uns von Ihm immer wieder mit Kraft und Glaubensmut ausrüsten lassen.


ESRA-Schriften

Nachdem im Jahr 2010 fast keine neuen ESRA-Schriften erschienen sind, haben wir für das neue Jahr 2011 einige weitere Titel geplant. Bitte beten Sie mit dafür, daß ich als Verfasser Kraft, Weisheit und ungestörte Zeit haben darf, diese Schriften so zu schreiben, wie der Herr es möchte!

Grundsätzlich ist der Schriftendienst kein Selbstzweck; wir wollen nur dann Schriften verfassen und vertreiben, wenn dafür wirklich eine Notwendigkeit und die Leitung des Herrn vorhanden ist. Bisher hat der Herr uns jedoch immer wieder reichliche Nachfrage nach den Schriften und auch die nötigen Mittel für Neuerscheinungen und Nachauflagen geschenkt. Ihm sei Dank dafür!

Im Januar 2011 erschien eine neue Broschüre E 6, „In Anfechtungen und Ängsten überwinden“, in der zwei Aufsätze aus dem Buch Auf dem Weg zur geistlichen Reife abgedruckt sind: „In Bedrängnissen und Prüfungen überwinden“ und „Vom rechten Umgang mit Ängsten und Sorgen“. Wir hoffen, daß dieses seelsorgerliche Schrift manchen Geschwistern zur Hilfe werden kann.


Die Webseite „Das Wort der Wahrheit“

Immer mehr Gläubige nutzen auch die Webseite des ESRA-Schriftendienstes (www.das-wort-der-wahrheit.de). Viele Schriften des ESRA-Schriftendienstes werden inzwischen als PDF-Dateien von der Webseite heruntergeladen. Durch die neu eingeführten „Aktuellen Notizen“ auf der Webseite können wir kurzfristig auf verführerische Entwicklungen ein-gehen und aufklärend wirken. Besonders hilfreich empfinden viele Nutzer die inzwischen mehr als 150 MP3-Vorträge zu aufklärenden, biblischen und seelsorgerlichen Themen, die dort kostenlos heruntergeladen werden können.

Aus den dankbaren Rückmeldungen vieler Leser wissen wir, daß die Webseitenarbeit schon manche gute Frucht gebracht hat. Auch jüngere Christen und Gläubige, die in charismatischen und ökumenischen Gemeinden sind, können durch die Webseite gut erreicht werden. Bitte beten Sie mit für diese wichtige Arbeit!


Bücher von Rudolf Ebertshäuser

Im November 2010 ist ein neues Buch von Rudolf Ebertshäuser erschienen, Auf dem Weg zur geistlichen Reife. Biblische Hilfen für unser geistliches Wachstum (192 Seiten, 7,50 €). Es enthält in Anlehnung an die ESRA-Broschüre zum gleichen Thema, aber um einige Beiträge erweitert, zahlreiche biblisch begründete Hinweise und Hilfestellungen, wie wir geistlich wachsen und zur Reife in unserem Glauben kommen können.


Dank an alle Beter und Spender

Unser herzlicher Dank geht an alle Gläubigen, die für den Schriftendienst und für Rudolf Ebertshäuser und seine Familie in der Fürbitte einstehen. Wir wissen uns abhängig von unserem Herrn und sind gerade deshalb angewiesen auf die Gebete vieler treuer Christen. „Betet zugleich auch für uns, damit Gott uns eine Tür öffne für das Wort …“ (Kol 4,3). Bitte beten Sie mit für die zahlreichen Verkündigungseinsätze), aber auch für das ungestörte und geistgeleitete Schreiben der Bücher und Schriften, und für Gottes Segen, Bewahrung und geistliche Weiterführung in der Familie!

Auch für alle finanzielle Unterstützung wollen wir Ihnen von Herzen Dank sagen. Ihre Gaben machen es möglich, die ESRA-Schriften immer wieder nachzudrucken bzw. neue Broschüren erscheinen zu lassen. Die Gaben für meinen Dienst machen es erst möglich, daß ich mich dem Schreiben widmen kann. Möge der Herr Ihnen Ihre Freigebigkeit vergelten!

Der Herr segne Sie und sei mit Ihnen!

 
Leonberg, im Januar 2011              Rudolf Ebertshäuser
 

 

 
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